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 Kapitel 5/ Ein harter Winter

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Leyla
Delta


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BeitragThema: Re: Kapitel 5/ Ein harter Winter   Sa 24 Apr 2010 - 23:59

Leyla löste sich mit einem traurigen Blick von Incha und trabte dann an die Spitze vom Rudel.
Sie sah sich kurz um und wurde dann etwas schneller. Sie hatte verlass auf das Rudel das ihr folgen würde. Sie lächelte Alaska für einen kurzen moment an und schnellte dann noch schneller nach vorne. Sie wollte nun erst einmal das Rudel sicher zum Waldrand bringen und dann konnten sie sich ausruhen. Sie lächelte noch einmal und wurde mit dem Laufen flacher und noch ein bischen schneller. Doch dann dachte sie an das Rudel und fiel wieder in einen ruhigen gleichmäßigen schnellen schritt und steuerte auf den Waldrand zu.
Ob Incha auch gerade an sie dachte? Nein, warscheinlich nicht. Er hatte sich so verändert in letzter Zeit. Er ist still geworden. Still und in sich gekehrt. Leyla sah sich zu Incha um und lächelte ihn aufmunternd an. Er sollte wieder der alte Incha werden. Den, den sie liebte.

[führt das Rudel an/denkt über Incha nach]
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Naadir
Delta


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BeitragThema: Re: Kapitel 5/ Ein harter Winter   Mi 28 Apr 2010 - 8:44

Naadir trauerte. Nicht um sich selbst, sondern um seine Geliebte und seinen Welpen, den er verlor. Nie hätte er gedacht, jemanden so gern zu haben, und dann zu verlieren. Doch es war geschehen. Warum? Naadir hatte nicht aufgepasst.
Trotzdem lief er nach einiger Zeit weiter. Warum sollte er immer und immer an der selben Stelle verweilen, wenn sie ihn nur mehr Erinnerungen liefert? Warum sollte er sich den Schmerz antun und seiner starken Seele Leid zufügen und sie zu einer schwachen machen? Er sah nicht den Sinn darin. Er musste vergessen, was geschehen war, auch wenn es ihm nicht leicht fiel, er musste es vergessen.
Sein Tempo war angenehm, nicht zu schnell und nicht zu langsam. So würde seine Ausdauer lange halten. Vielleicht nahm er an der einen Stelle an Tempo zu, an der anderen verlor er, doch es war nur ein kleiner Unterschied, und fiel kaum auf.
Während er lief, schwirrten viele Fragen in seinem Kopf, so viele, dass er zu überquollen schien. Er dachte an sie und wie er es nur tun konnte, wie er nur so unaufmerksam sein konnte, wie er sie so im Stich lassen konnte. Alles war Teil seiner Gedanken, alles, und es schien kein Ende zu nehmen.
Auch wenn er die Landschaft vor sich nicht wahrnahm, sondern nur die Bilder vor sich sah, die er eigentlich ausblenden wollte, wich er jedem Baum geschickt aus, auch jedem Busch oder noch so kleinem Ästchen. Nichtmal auf einen Zweig am Boden trat er, so bekannt schien ihm die Gegend. Wahrscheinlich war er hier schon lang gelaufen, wo er gerade war, vielleicht auch nicht.

Nach einiger Zeit roch er etwas, weitere Wölfe. Sie waren ihm nicht bekannt, also konnte er aus seiner Witterung keine Namen schließen. Auch an den Pfoten, die sie im Boden hinterlassen hatten, konnte er nichts feststellen, außer den Weg den sie gegangen waren.
Er zählte, wie viele es waren, war sie aber unschlüssig. Das Spuren suchen war ihm nicht gelehrt worden und daher konnte er es nur aus Erfahrung machen. Davon hatte er jedoch auch kaum welche.
Trotzdem war es ihm ein Leichtes der Spur zu folgen.

Die Bäume trugen kaum noch Blätter, Deckung würde er deshalb wohl nicht finden. Wahrscheinlich würde der Wind seinen Geruch herüber tragen. Also würde er sich nicht verstecken können und auch an keinem Platz sichern können.
Trotzdem beschloss er den Pfoten zu folgen und trat den Weg an.
Nun war es nicht mehr als ein paar kleine Schritte die er tat. Nicht schell, eher langsam. Was man unter dem Tempo verstand war ihm egal, vielleicht würde man in ihm eine Schnecke sehen, vielleicht ein Trampeltier. Wissen tat er aber, dass niemand ihm eines solchen Ereignisses belehren sollte, denn dieser würde wahrscheinlich vor dem Anblick seiner Beißer schon sterben wollen. Allerdings wollte er das Tier nur zurück schrecken und nicht töten. Sowas lag ihm nicht im Sinn. Denn er war ein Kämpfer des Friedens.

Nach einiger Zeit war der Geruch nach den anderen Wölfen sehr stark und er wollte zu ihnen treten, doch fand sie nicht, was ihn leicht ärgerte, allerdings aber auch erfreute, denn niemals würde er ein Ereignis wie den Kampf, indem seine Mutter starb, wiederholen wollen.
Er sah nicht, wo sich die Wölfe aufhielten, ihm war nur bekannt, dass sie da waren, irgendwo vor ihm.

[In Wald | Irrt herum - wittert Wölfe - geht ihren Spuren nach - findet sich nicht.]
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Leyla
Delta


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BeitragThema: Re: Kapitel 5/ Ein harter Winter   Do 29 Apr 2010 - 3:22

Leyla war sich im schnellen Lauf unsicher doch sie glaubte einen Wolf zu riechen. Sie stoppte abrupt und drehte sich zu dem Rudel um. Da sie die verantwortung für das Rudel trug rief sie den allen Rudelmitgliedern zu:

"Alle mal herhören. Ich wittere einen Wolf. Ich werde nachgucken gehen wer dort ist. Ihr bleibt genau HIER stehen! Keiner geht weg ok? Ich bin sofort wieder da."

Leyla ging durch das Rudel in die richtung aus der sie gekommen waren. Sie witterte und der geruch wurde immer stärker. Sie lief in einem schnellen Tempo der Geruchsfahne nach und sah auch schon nach ungefähr 7 minuten einen schwarzen Wolf im Wald herum gehen. Sie ging erhobenen Hauptes zu ihm und sah ihn freundlich doch auch warnend an.

"Hallo mein Name ist Leyla und ich bin von dem Rudel der Sturmtänzer. Was willst du hier in unserem Revier und bist du freundlich oder feindlich gesinnt?"

Leyla baute sich vor dem großen Rüden auf und sah ihm in die Augen. Sie hoffte nicht das der Wolf feindlich gesinnt war.

[redet mit dem Rudel/trifft auf den fremden]
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Naadir
Delta


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BeitragThema: Re: Kapitel 5/ Ein harter Winter   Do 29 Apr 2010 - 8:07

(es gibt das Wort Alphera nicht Wink ich hab es geändert)

Naadir war überrascht, als plötzlich ein Wolf vor ihm auftauchte, den er nicht kannte. Eigentlich hatte er mit Wölfen gerechnet, die weniger waren, doch nun waren es weit aus mehr.
Auch hatte er nicht mit einer solchen Frage gerechnet. Meist waren sie hinterlistig, oder von Anfang an einen auf Abstand.
Schließlich aber gab er ihr eine Antwort.

"Guten Tag, ich bin Naadir. Ob ich in freundlicher oder feindlicher Absicht bin, liegt ganz bei Euch."

Es war nicht seine Art, einen Fremden Wolf zu überfallen, selbst wenn dieser ihn angreifen würde, würde er ihm zuerst aus dem Weg gehen, als einen Kampf zu beginnen. Wenn es ihm aber zu gefährlich wurde, und er auch keine Chance im weg laufen sah, würde er wohl auch kämpfen. Morden hingegen lieber nicht.
Es währe von der Bedeutung her wahrscheinlich eher eine Warnung.

"Eigentlich bin ich aber nicht hier um Euch oder Eure Rudel Mitglieder zu töten und Euer Blut zu vergießen, sondern ehrlich gesagt, bin ich hier, um Euch zu fragen, ob ich Eurem Rudel beitreten dürfte?!"

Man sah ihm an, dass er Respekt gelernt hatte, auch, dass er die Höflichkeit kannte und einen guten Umgang pflegte, allerdings sah man auch von außen das erschreckende, angst einflößende Wesen vor sich, dass niemand als einen guten Wolf einschätzen würde.

Immer noch tobten ihm die Gedanken durch den Kopf, die passierten, als er ihre Geliebte und seinen Welpen verlor. Niemals hätte er gedacht solch liebevollen Wölfen zu begegnen und dann auch noch eine Zukunft mit ihnen hatte. Doch am wenigsten wünschte er sich, sie zu verlieren.
Das er eine offene Wunde, in seinem Herzen hatte, konnte man nicht erkennen. Zu sehr überspielte sein Äußeres seine Inneren Gefühle. Ihm könnten Tränen fließen und jeder andere würde denken, es wäre Blut von einem Kampf.

Wenn er die Fähe vor sich nun so anblickte, wurde ihm klar, dass es wohl nicht die richtige Alpha war. Zwar hatte sie einen hohen Rang, doch die richtige Alpha war es nicht.

"Dürfte ich erfahren, wo die oder der Alpha ist?"

Naadir würde auch durch den ganzen Wald reisen um bei dieser anzukommen.


[Bei Leyla | Spricht mit ihr - ist in Gedanken bei seiner Geliebten]
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BeitragThema: Re: Kapitel 5/ Ein harter Winter   Do 29 Apr 2010 - 9:34

Sakari war dem Rudel schweigend und unauffällig gefolgt. Sie hatte bemerkt, dass man sie immer weniger wie eine Welpin behandelte und auch Ayita nicht mehr so angestrengt auf sie und ihre Geschwister acht gab. Und das gefiel ihr. Sehr sogar. Und so stolzierte sie mit strahlenden Augen auf den Waldrand so, dessen Bäume schon die ersten Anzeichen des zuvor stehenden Winters zeigten. Es würde ein harter Winter werden. Und der Erste der naturfarbenen Jungwölfin. Sie hatte beobachten können, wie ihr Fell an Dicke zugenommen und die Farbe sich aufgehellt hatte. Ihr Körper bereitete sich schon auf ihn vor. Es war immerhin der Winter ihres Lebens! Jener, in dem sie beweisen musste, wie sie dem Rudel helfen und ob sie das überhaupt konnte. Welche Rolle sie in der Hierarchie spielen würde und wie die anderen Wölfe sie ansehen werden. Ob mit Ehrfurcht (wohl eher kaum), Hochachtung, Respekt oder mit Ablässigkeit, Hohn und Spott. Kari schauderte bei dieser Vorstellung. Nein, so würde es nicht werden. Sie würde alles für das Rudel tun, jenes das sie liebte.

Als sie ihren Blick über die Wölfe schweifen ließ, bemerkte sie eine Wölfin, deren Fell eine rötliche Färbung hatte. Ihr Blick sah... so... so mitgenommen aus. Als verberge sie ihre Traurigkeit hinter einer Fassade. Leyla war der Name der rötlichen Wölfin. Wo war das Feuer in ihren Augen, das Sakari vor sich hatte, wenn sie an Leyla dachte? Unbemerkt trabte sie ihr nach. Vielleicht war es nicht ganz so schlau, mit ihrem derzeitigen Rang so weit nach vorne zu laufen, aber das war ihr egal. Sowieso nahm sie die Ränge noch nicht ganz so ernst, wie sie es hätte tun sollen. Denn sie war jetzt schon beinahe so groß wie die anderen Wölfe im Rudel. Ausgewachsen. Endlich. Schnell konnte Kari zu Leyla aufschließen, doch plötzlich stoppte die Rötlich-Braune und sprach zum Rudel. Sie hatte einen fremden Wolf gewittert. So. Und sie wolle ihn also suchen? Soso. Hörte sich das denn nicht aufregend an? Sehr aufregend? Unbemerkt versuchte sie, Leyla zu folgen. Schnell hatte sie den Fremden gefunden, ein schwarzer Rüde, der Kari stark an Conversano erinnerte.

Er hatte diesen selben Ausdruck in den Auen, der von tiefster Traurigkeit, jedoch auch von der Stäke eines Bisonbullen erzählte. Und wie die Jungwölfin gehört hatte, waren diese fähig, einen ausgewachsenen Wolf wie Eleazar es war zu zerfetzen. Selbst ihre Kälber waren dazu imstande. Unheimlich. Hoffentlich würde sie diesen Monstern niemals begegnen müssen, die über und über mit wuscheligem Fell bedeckt sind. Auf eine gewisse Art und Weise flößte der Schwarze Sakari Angst ein. Vielleicht war es dieses Drohende, dass wahrscheinlich eher unbemerkt in seinen Augen flammte.

„Seid gegrüßt, Fremder. Die Tochter des Himmels gab mir den Namen Sakari. Sie führt dieses Rudel und ich denke, sie hätte nichts dagegen, wenn Ihr Euch uns anschließt. Schließlich soll der Winter hart werden und umso mehr Jäger wir haben, umso stärker sind wir. Jede helfende Pfote ist gebraucht. Folgt mir doch, ich kann Euch zu ihr bringen!“

Eilig rasselte sie die Worte herunter, doch wich die Interesse aus keinem von ihnen. Ja, sie war interessiert an diesem Fremden, denn seine Hülle gab nichts preis. Und das beeindruckte Sakari und sie empfand es als eine Art... anziehend. Ob der Schwarze sich ihr eines Tages öffnen würde? Oder wollte er auf ewig verschlossen bleiben?

[folgt Leyla / redet mit Naadir]
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BeitragThema: Re: Kapitel 5/ Ein harter Winter   Fr 30 Apr 2010 - 3:16

Immer weiter trieb es den scharfsinnigen Rüden, doch immer ohne Ziel. Seine Pfoten liefen von alleine und er gab sich ganz seinen vermeidlichen Sinnen hin, konzentrierte sich, doch wieder, er fand einfach nichts. Elsu wusste nicht wonach er suchte und er wusste auch nicht wo er hinwollte, doch genau das beunruhigte ihn und er suchte Anhaltspunkte, um seine tiefverborgene Sehnsucht, sein Verlangen, seinen Drang und seinen Trieb aufrechtzuerhalten, um sie vielleicht sogar vollendens zu erfüllen und ihm das zu geben, was verlangt wurde.
Doch der Weg bis zur vollkommenden Verlangenslosigkeit war steinig, das wusste der Falke gut genug und er verzog seine Lefzen zu einem beeindruckenden Gähnen, bevor er stehen blieb und die Augen zu Schlitzen verengte. Ein lautes Knurren entfuhr ihm, denn seine Nase wackelte unruhig hin und her, Elsu witterte, er witterte Fremde, sogar Wölfe. Sein Körper ging in Angriffstellung.

Sie waren nicht weit, das ahnte er, doch seine Ohren und seine Augen verweigerten den angebrachten Dienst und vernahmen keinerlei Störungen, er fühlte sich in jenem Moment tot und verlassen, er war nicht mehr derselbe, wenn er wusste, dass dort etwas war, aber er nicht wusste, wo und wer, wenn er Dinge und Sachen, Ausmaße und Unfälle nur erahnen konnte. Es machte ihn nahezu verrückt in bestimmten Sinnen eingeschränkt zu sein.
Der graue Rüde senkte die Schnauze zum Waldboden und setzte sich langsam wieder in Bewegung, die Schnauze hielt er weiterhin unten, die Augen hatte er halb geschlossen, sein Körper war angespannt.

Elsu hatte keine Angst, nein, die hatte er nie, er war bereit zu kämpfen, er freute sich sogar richtig darauf, das hatte er lange nicht mehr getan, er musste sich wieder entlasten und der Welt zeigen, wie gut er den anderen durch seine geschärften Sinne im Voraus war. Überlegen nannte man diese Form von Kampf wohl, allerdings vom Kopf her überlegen.
Der Rüde war stark und sicherlich gut bemuskelt, eine Kampfmaschine, wenn man so wollte, doch er kämpfte nie mit der körperlichen Kraft, mit den Muskeln und den Zähnen, nein, er beharrte auf seine seelische Kraft, und diese, diese war groß genug.

Der gewaltige Körper machte einen Satz und tauchte mit einer fließenden Bewegung aus dem Wald auf, er hatte keinerlei Schaden genommen, nein, er war geradezu unversehrt, ein Abbild seiner Selbst.
Ohne jede Scheu, ohne jede Furcht ging er auf das Rudel am Waldrand zu, nicht allzu weit, nur ein Stück, sie würden ihn bemerken, da war er sich sicher, so naiv konnten auch diese Wölfe nicht sein, dass sie denken könnten, er würde nur winken und dann wieder lächelnd verschwinden.
Elsu war alt genug um Wölfe zu mustern und zu kennen, und er war froh, dass seine Sinne nun wieder vollständig da waren und er seinen Blick schärfen konnte, um jeden einzelnen von ihnen zu untersuchen. Seine Ohren waren hart nach vorne gerichtet, er würde alles hören.
Stark grub er seine Krallen in den Boden ein, es gab ein kaum hörbares, malmendes Geräusch, Elsu war da, er war angekommen, er war nicht der Tod höchst persönlich, nein wohl eher derjenige, der den Tod vorbereitete.

[läuft los / erscheint dem Rudel /beobachtet]
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Alaska
Alpha


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BeitragThema: Re: Kapitel 5/ Ein harter Winter   Fr 30 Apr 2010 - 5:29

Alaska musste sich konzentrieren. Um sie herum wirbelte der Schnee und die tödlichen Hufe verfehlten sie mit jedem ausschlagenden Tritt bloß um Haaresbreite. Doch Shenna und Sano hatten sie bereits eingeholt und befandensich gleic der Alpha im Gewimmel der panischen und aufgeschreckten Herde. Wieder duckte sie den Kopf zur Seite, um einem Bullen auszuweichen. Das Spiel war gefährlich, lebensnotwendig, jedoch unter diesen Konditionen fast schon unzumutbar. Die Tiere hatten Angst, sie hatten keine Kontrolle mehr über ihre Handlungen und traten wahrlos um sich herum. Während Alaska mit weit aufgerissenen Augen im Zickzack durch den Wald von Beinen und Schnee schnellte, suchte sie nach den Umrissen Momalas und Kárs. Doch schon schoss der schwarze Blitz von Conversano an ihr vorbei und nur wenige Sekunden später sah sie das sandfarbene Fell des Pumas hinter eine Schneewolke aufblitzen. Erleichtert atmete sie auf, doch gab es keine Zeit auszuharren, ein Körper prallte gegen ihre Flanke und sie sprang gerade noch rechtzeitig zur Seite, um nicht unter einem Karibu begraben zu werden.

Ich muss besser aufpassen! Da vorne ist Shenna!

Gehetzt drehte sie sich in einem Sprung und landete fast bis zum Bauch im lockeren Weiß. Doch die schrille Stimme der Beta, die über eine Verletzung Momalas kündete wies ihr den Weg. Mit einigen Sprüngen war sie neben der Schwarzen und drängte sie aus der aufgescheuchten Herde heraus, bis beide außerhalb der Gefahr mit kräftig pumpenden Lungen zum stehen kamen. Alaskas Augen zeugten von Angst, Angst um Momala. Die Zunge hing ihr aus dem hechelnden Fang, doch waren ihre Augen panisch, was den verspielten Eindruck sogleich wieder zerstörte. Wieder und wieder schluckte sie und suche Momala im Schnee. Zuerst war ihr Gehör noch zugedröhnt von dem prasselnden Geräusch der Hufe, die auf den Boden einhämmerten, doch jeh weiter sich die Herde nun entfernte, desdo mehr ebbte dieses Dröhnen ab und sie konnte sich wieder sensibilisieren. Erneut atmete sie tief ein, dann hatte sie ihren Puls wieder heruntergefahren und schloss den Fang, als sie Shenna in die Augen sah.

"Ich sehe ihn ni - Da vorne!"

Ihre Ohren waren nun binnen Sekunden nach vorne geschnellt und die wachsamen Augen fixierten einen ganz bestimmten Punkt, einen Strauch, von dem sich ein schwarzer Körper auf sie zu bewegte. Conversano, welcher unschwer zu erkennen war, schleifte etwas hinter sich her, etwas, das eine platte, Teils rote Spur auf dem so reinen und jungfräulichen Schnee hinterließ. Es gab keinen Zweifel, dass dieser weiße, große Körper Momala angehörte und mit einem winselnden Geräusch stellte die Alpha fest, dass Shenna die Wahrheit gesagt hatte. Momala war verletzt und zu ihrem allen Verdruss auch noch Ohnmächtig.
Eilig setzte sie sich in Bewegung, sah sich kurz nach Eleazar um. Den Fremden hatte sie schon wieder verdrängt, die Angst um Momala war größer als die Angst, vor einem einzelnen Eindringling. Wo sie soch eigentlich genau wusste, dass eine einzige kleine Made das ganze Ökosystem aus der Bahn werfen konnte...
Binnen einiger Galloppsprünge war sie bei dem Paar, blickte Sano an. Sein Ausdruck zeugte von Abscheu, scheinbar Ekel vor dem ehemaligen Alpha. Doch er würde ihn nicht töten, nein, das würde er nicht. Alaska wand sich ab und besah sich Momala genauer. Sie drückte ihre Schnauzenspitze in sein weiches, an einigen Stellen butgetränktes Fell und trat dann einen Schritt zurück. Sie konnten nichts machen, als zu warten, dass er wieder erwachte, sollte er es nicht tun, würden sie ihn erlösen müssen. Angespannt setzte sie sich hin und drehte sie wartenden Augen zu Sano.

"Es war so dumm von ihm... ich hoffe er wacht wieder auf. Du hast eine sehr gute Arbeit geleistet, Conversano. Du hast Kár und ihn gerettet. Als Neuankömmling kann ich dein Verhalten schon lange nicht mehr werten."

Und gleich frag ich ihn, ob er mit mir zu Abend essen will... Sein Blick. Hätte er Momala getötet, wenn wir nicht gekommen wären? Was ist damals passiert...

Und so sah sie ihm in die Augen, diese blauen, kalten Augen. Irgendwo dort war noch der alte Sano... Alaska lauschte Momalas Atem und suchte den Rhythmus darin. Er musste einfach aufwachen! Er würde aufwachen... Ganz bestimmt.

[Drängt Shenna aus der herde, die verschwindet, antwortet ihr, bemerkt sano und moma, läuft zu ihnen, redet mit Sano]

_________________


Alsbald stieg empor und verbreitete sich um mich her der Friede und das Wissen, das über alle Beweisgründe der Welt hinausgeht,
Und ich weiß, daß die Hand Gottes die Versicherung der meinigen ist,
Und ich weiß, daß der Geist Gottes der Bruder des meinigen ist,
Und daß alle Männer, die je geboren, auch meine Brüder sind, und alle Frauen meine Schwestern und Geliebten ...
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Leyla
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BeitragThema: Re: Kapitel 5/ Ein harter Winter   Fr 30 Apr 2010 - 5:44

(Es gibt das Wort ALPHERA nicht! geändert)

Leyla lächelte Naadir an. Ja. Sie konnte nicht so aussehen wie eine ehrenwerte Alpha. Nein. Das, konnte nur Alaska. Leyla lächelte den Rüden an und sah dann Sakari neben sich auftauche. Sie sah sie mit einem strengen, starfendem blick an aber musste auch schmunzeln. Diese Fähe hatte echt ihren eigenen sinn. Leyla lächelte Naadir noch einmal an und drehte sich dann in richtung Rudel. Sie witterte schon wieder einen neuen Wolf. Doch bei diesem Wolf hatte Leyla ein ungutes Gefühl. Sie sah zu Naadir.

"Also Naadir und Sakari, ich habe das gefühl das ich zum Rudel zurückmuss. Bleibt hinter mir. Und Naadir? Herzlich willkommen vorerst würde ich sagen. Und ich bin Delta. Also wenn du fragen hast ich bin da!"

Leyla lächelte noch einmal und fiel dann in einen schnellen Lauf. Sie preschte nur so über das Laub. Als sie dann beim Rudel angekommen war witterte sie nun stark einen Wolf. Er musste hier ganz in der Nähe sein. Sie lief auf einen Busch zu und gab Sakari und Naadir ein zeichen das sie stehen bleiben mussten. Leyla lief auf den Busch zu und sah dahinter. Fehl Anzeige. Sie stöhnte. Sie hasste versteckspiele!

"Komm doch mal raus! Wir tuhen nichts!"

murmelte Leyla laut. Dann sah sie zum Rudel und setzte sich mit dem Rudel wieder in Bewegung. Sie äugte ihre umgebung genau und fiel in einen zügigen trab. Sie sah zum Rudel. Sie hatte irgendwie ein ungutes Gefühl. Das gefühl, das jemand ganz nah war. Und sie beobachtete. Aber nicht mit guten absichten...

[geht zurück zum Rudel/sucht den fremden/hat ein ungutes Gefühl]
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Kaya
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BeitragThema: Re: Kapitel 5/ Ein harter Winter   Fr 30 Apr 2010 - 5:56

Kaya schnupperte. Sie hatte das Gefühl irgendetwas wäre hier. Irgendetwas, dass sie beunruhigte, und auch in gewisser Weise beängstigte. Sie sah zu Leyla. Sie sah ebenso wie sie selbst besorgt aus, und hatte auch schon versucht den Fremden zu finden. Sie freute sich sehr für Leyla dass Alaska ihr so sehr vertraut hatte, dass sie ihr die Aufsicht anvertraute. Doch sie konnte nur zustimmen, dass die warmherzige Fähe mehr als gut geeignet für diesen Job war. Leyla war in der Langen Zeit in der sie nun schon im Rudel war wie eine Schwester für sie geworden. Sie wusste dass sie selbst in letzter Zeit ihre Aufgaben als Jota-Fähe, sowie auch ihre Aufgaben als Freundin für ihre Rudelmitglieder sehr vernachlässigt hatte. Sie hatte sehr viel darüber nachgedacht, was sie wollte, und hatte sich völlig zurückgezogen. Sie konnte verstehen dass das nicht fair ihren Rudelmitgliedern gegenüber gewesen war, und diese natürlich ein wenig genervt sein könnten.

Sie schnupperte wieder, und kriegte Angst um ihr Rudel. Jetzt war es Zeit, sich wieder am realen Leben zu beteiligen, und nicht nur im Hintergrund herumzustehen. Sie ging auf Leyla zu, und lächelte teils freundlich, teils besorgt, und auch teils entschuldigend.
Sie flüsterte :

Hey, kann ich dir irgendwie helfen ? Naja, blöde Frage, ich stehe dir hier einfach zur Seite.

Sie lächelte, und hoffte ihre Freundin würde ihr noch eine Chance geben.

( macht sich gedanken über ihr Verhalten / steht bei Leyla )
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Leyla
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BeitragThema: Re: Kapitel 5/ Ein harter Winter   Fr 30 Apr 2010 - 6:13

(Kaya schatzi?? Wir laufen nicht stehen!!! Smile )

Leyla sah dankbar zu Kaya. Sie fühlte sich nicht so gut. Sie war müde und besorgt um das Rudel und um Incha. Wenn er jetzt immer so abweisend sein würde. Das wäre schrecklich. Ley sah zu Kaya und stupste sie freundschaftlich an. Kaya sollte sich jetzt nicht um sie kümmern. Sie sollte sich um das Rudel kümmern. Ley sah zu Incha der noch immer teilnahmslos hinten hinterm Rudel herlief. Sie lächelte müde und schüttelte den Kopf. Lange konnte sie das mit Incha nicht mehr ertragen. Das war wirklich nicht der Rüde den sie über alles liebte. Das war auf keinem Fall der Rüde. Doch Leyla wollte ihn nicht aufgeben. Sie fiel in einen langsamen schritt. Sie konnte nicht mehr. So müde war sie. Sie trottete langsam den Weg entlang richtung waldrand. Mit hängendem Kopf sah sie nicht gerade sehr stark und Lebensfreudig aus die sie sonst war. Doch jetzt hatte sie niemanden. Alaska war auf der Jagd. Und im moment war Alaska die einzige. EINZIGE! Der sie jetzt ihr Herz ausschütten wollte. Und das brauchte sie jetzt. Sie merkte das das Rudel auch relativ müde war. Eine Pause würde jetzt nicht schaden. Leyla sah bittend zu Kaya. Sie lächelte. Dann rief sie ins Rudel:

"Alle mal herhören. Ich gehe kurz zu Alaska. Hören wies läuft. Kaya? Du passt auf das Rudel auf. Ich bin gleich wieder da."

Leyla lief zu Alaska. Sie brauchte jetzt ihre beste Freundin. Und das war Alaska. Sie lief zu ihr. Immer ihrer Fährte nach. Als sie bei ihr ankam blieb sie in einiger entferunf stehen. Sie hustete einmal nicht um aufmerksamkeit zu bekommen sondern einfach weil sie husten musste. Sie stand dort mit hängendem kopf und wartete darauf, hoffte darauf das Alaska zu ihr kam und ihr liebe und zuneigung schenkte...

[ist total traurig und müde/braucht Alaska dringend]
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Kaya
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BeitragThema: Re: Kapitel 5/ Ein harter Winter   Fr 30 Apr 2010 - 6:18

Okay... Leyla ging es wirklich nicht gut, und Kaya merkte dass alles was sie jetzt tun konnte, war, ihre Aufgabe so zu erfüllen dass Leyla mit ihrer besten Freundin sprechen konnte.
Sie schaute sich um und hörte das gelegentliche Rascheln in den Büschen. Sie hoffte inständig dass der Fremde nicht angreifen würde. Sie war eine passable Kämpferin fand aber überhaupt keinen Gefallen daran.
Sie schaute das Rudel an, und lächelte, doch ohne den Büschen den Rücken zuzudrehen.

Komm doch nun bitte heraus dort. Das Versteckspielen ist doch wirklcih nicht nötig jetzt !

Sie klang ruhig und freundlich, und hatte inzwischen das Gefühl der Fremde wollte überhaupt nicht verstecken spielen.
Sie schaute sich nocheinmal um, entdeckte aber immernoch nichts. Das Rudel war friedlich. Die Sturmtänzer ließen sich nicht in Panik versetzten: Sie lächelte darüber was für eine wunderbare Familie sie doch hatte.
Ihre Augen fingen nach einiger Zeit endlich wieder an zu glitzern.


( nimmt die Aufgabe an / ist wachsam )
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Shenna
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BeitragThema: Re: Kapitel 5/ Ein harter Winter   Fr 30 Apr 2010 - 9:39

Der kater war seinem Vater voller freude gefolgt...die vorfreude auf eine Jagt hatten ihn völlig mitgerissen und in ihren bann gezogen. Doch nun fand sich der Kater, einem erwachen gleich...zwischen dampfenden leibern, und tödlichen hufen eingeschlossen wieder. Er wusste das er keine wahl hatte als zu mit zu rennen und den Hufen auszuweichen. Panik kroch in dem unerfahrenen jungtier hoch. Was sollte er tun?! Er würde sterben! niemals würde er so lange durchhalten...er würde zertrampeltwerden. Er würde sterben. Panisch sprang er zwischen den hufen hin und her. Schon traf in ein tritt. Jedoch nur halbherzig. Der Puma miaute auf. Rannte jedoch weiter, immer wieder knackte er ein. Der schmerz welcher seine brust immerwieder durchstach war unerträglich. Kurz bevor er aufgebenen hätte spührte er plötzlich wie er gepackt wurde. Ein fang packte ihn unsanft. Eisern wirkte der griff und Kàr mauzte auf. Im nächsten moment flog er durch die luft und krachte unsanft auf den boden. Der schwung des fluges liess ihn noch einige male über den boden rollen ehe er keuchend liegen blieb. Sein Brustkorb hob und senkte sich rasend. Seine schulter, dort wo ihn der tritt getroffen hatte. Schmerzte schrecklich doch er wusste das er nicht schwach sein durfte.

Shenna

Shenna bemerkte alaska an ihrer seite und dies gab ihr ungeheur kraft. Dennoch fühlte sie sich als würde sie gleich zusammenbrechen. Diese seelische qual, diese angst liess ihren körper die kräfte verlieren. Dann sah sie Kàr, sie rannte. Stolperte zu dem Sandfarbenen körper hin.

KÀR

Über ihm kahm sie zum stehen. Der Kater blickte sie aus verängstigten schmerzenden augen an.
Shenna wurde innerlich vom schmerz zerfressen...sie hatte ihn nicht schützen können...ihren sohn...Plötzlich waren ihre Augen kalt.

Steh auf! und geh zum Rudel! DU BIST SCHWACH! EIN SCHWÄCHLING! ICH DACHTE ICH HÄTTE DICH ANDERST ERZOGEN! LOS GEH!! SELBST SCHULD BIST DU AN DEINEN VERLETZUNGEN!

wütend klang Shennas stimme...doch innerlich schrie ihr herz auf. Während sie kalt auf ihren sohn darnieder blickte. Sie hörte Alaskas stimme und wante sich von dem daliegenden bündel ab. Ohne ihn nocheinmal anzublicken. Kàr hob die Pfote und berührte das Bein der schwarzen. Sofort schnellte sie herum, ihr Knurren schallte über die ebene, tief und drohen. Wie das knurren das man einem feind, drohend blickte sie auf den Kater nieder.Dann wante sie sich wieder ab,Ihr blick war kalt als ihr Köper sich von alleine zu Alaska, Sano und dem am bodenliegenden körper hinbewegte. Ihr herz stockte, schrie, zerriss! Doch von alledem liess sich die schwarze nichts anmerken. Weiter ging sie auf den weissen zu, während ihre seele jammerte sie solle doch aufhören da hin zu gehen , ihr seele schrie sie wolle das nicht sehen sie ertrüge das nicht! Shenna ignorierte es. Sie sah sanos blick. Und entgegnete ihm kalt, wie eine eiswüste. Als ob sie keine gefühle mer kenne blickte sie den Schwarzen an. Und gleichzeitig machte sie in ihrem blick klar das sie momanten zu töten bereit war wenn man sie auch nur berührte. Mit lockeren muskeln lief sie an dem schwarzen vorbei, vorbei an Alaska. Bis sie vor Momala stand. Sie fühlte wie ihre Tränengänge brannten. Und ihr herz blutete. Dieser anblick...wie sehr ihr das weh tat. Wie sie das innerlich zerriss. Ein knurren bahnte sich seinen weg durch ihre kehle. Während ihre augen nochimmer Kalt blieben, keine regung von gefühlen zeigten. Ihre ansonst so sanfte stimme klang hart, rau...verändert.

Wieso tust du mir das an...wieso tut ihr mir das an...momala...wieso tust du mir das an...villeicht hatte mein vater damals doch recht...villeicht...


Shenna wante sich ab, blickte alaska kurz in die augen. Doch auch in diesem augenblick spiegelte sich in shennas augen nur eisige kälte. Dann wante sich die schwarze ab und trottete langsam zum rudel. Auch an Leyla lief sie vorbei...von gefühlen keine spur. Langsam, seelenruhig trottete sie durch den schnee. Doch es war nicht die ruhe die sie langsam gehen liess...sondern der schmerz welcher ihr die kraft genommen hatte.
Wirklich, seelischer schmerz war um einiges grausamer als körperlicher...Shenna hatte sich an den körperlichen gewöhnt...doch der seelische...daran gewöhnte sie sich nie! Dennoch lief sie anmutig, innerlich gebrochen.

Villeicht...hatte er doch recht...villeicht hatte er mit allem recht

Ihre augen waren nun dieselben welche sie besessen hatte als sie auf alaska getroffen war...damals als sie aus den zwingern kahm...als sie dark getötet hatte...

( Sieht kàr / wird vom seelischen schmerz überwältigt und wird wieder kalt um sich selbst zu schützen/ ist ziemlich brutal gegenüber Kàr / geht zu momala und alaska/ sieht das er lebt und macht sich auf den weg zurück zum rudel/ hat einen rückfall, ausgelöst durch den seelischen schmerz)
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Naadir
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BeitragThema: Re: Kapitel 5/ Ein harter Winter   Sa 1 Mai 2010 - 9:00

Naadir fühlte sich wie in einer Zwick-Mühle.
Einerseits wollte er hier bleiben, weil ihm sein Beschützer-Instinkt mitteilte, dass eventuell Gefahr von der Gestalt, die sich hier im Wald unbekannt gab, allerdings wollte er auch zur Alpha, warum wusste er selbst nicht genau. Wahrscheinlich war es einfach zur Bestätigung, dass er wirklich hier aufgenommen wurde und er nicht hintergangen wurde.
Letztendlich wollte er nun zur Alpha gehen. Dieser Wolf, ein Rüde wie Naadir roch, war wohl eher ein stiller Beobachter. Wenn er doch nun wirklich zum Kampf übergehen wollte, würde sich dieses Rudel mehr als Helfen können, den Störenfried aus dem Weg zu räumen.

"Nun Sakari, ich bin Naadir. Gern würde ich Dir - wenn ich das sagen darf - folgen, zu deiner Mutter, der Alpha."

Das er Sakari mit "Du" angesprochen hatte, lag an ihrem Alter. Sie war wirklich noch Jung, doch die Tochter der Alpha, das ließ ihn nochmal nachfragen.

Er war sich unsicher, denn einerseits wurde er wirklich herzlich begrüßt, doch andererseits könnte es auch alles nur ein Facke sein.
Jeder Schritt, den er wagte, war wohl bedacht und mit Sicherheit gegangen. Er war zu Flucht bereit, und ebenfalls für ein, hoffentlich nicht vorkommendes kämpfen.
Allerdings wollte er sich überraschen lassen, vielleicht war das Rudel auch nicht das, wovor er Angst hatte, sondern eines, dem er vertrauen konnte. Ein Rudel, das Freundlich aufgebaut war, auch wenn es wahrscheinlich Wölfe gab, dir ihr Leben lebten zum kämpfen.

Als er merkte, wie hier einer nach dem anderen schrie, das verstecken sei nun doch nicht ganz das, was sie sich wünschten musste er sich ein Lächeln erlauben. Leicht zog es seine Leftzen hoch, sodass man an ihnen ein Grinsen erkennen konnte.
Das dieser Wolf sich versteckte, zeigte für Naadir Unsicherheit an. Warum sah er nicht einfach, was passieren würde, wenn er sich zu erkennen gab? Warum musste er so ein Theater daraus machen?

"So viele Fragen.."

Was der Wolf - ein Rüde - hier abspielte war nicht nur unsicher, sondern auch feige. Wollte er sich vor seinem, vielleicht zukünftigen, Leben verstecken, so war dies feige, wollte er sich erst einmal ansehen, wie das Rudel hier so tickt, um eventuell noch abhauen zu können, war ebenfalls feige. Also für Naadir ein richtiger Feigling.

"Warum du dich versteckst, weiß ich nicht, verstehe ich nicht, wahrscheinlich möchte ich es auch nicht wissen, da ich wirklich besseres zu tun habe, allerdings, wenn du meine Meinung wirklich hören möchtest, bin ich dafür, dass du diesen Kinderkram sein lassen solltest. Wenn du Spaß dran hast, na gut, allerdings gibt nicht nur dich, sondern auch noch andere Wölfe in deiner Umgebung, denen das vielleicht nicht passt, weshalb ich mich nun wirklich mal zu erkennen geben würde."

Das der Rüde sich hier im Schnee verstecken konnte, bewunderte der schwarze. Schließlich gab es hier kein Baum mehr, der noch um die fünf Blätter verfügte. Nur leere Äste, kahle Baumstämme und gefallenen Schnee.
Aber nun wollte er sich wieder Sakari zuwenden. Er hatte seinen Senf gegeben, das reichte ihm.

"Also wollen wir gehen?"

Er sah sie an, ein durchdingender Blick, der aber nicht in ihr Inneres leuchtete. Er betrachtete nur ihre noch jungen, aber wirklich schönen Augen und wartete auf Antwort.

[Bei Sakari | Weiß nicht recht, ob er dem Rudel vertrauen soll oder nicht ~ möchte von Sakari zur Alpha geführt werden, ihrer Mutter ~ macht sich über die Art des Rüdens - oder auch Feigling, wie er ihn nennt - lustig ~ spricht mit dem unbekannten ~ denkt dann wieder an Sakari und das er zu ihrer Mutter wollte]
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BeitragThema: Re: Kapitel 5/ Ein harter Winter   So 2 Mai 2010 - 0:02

Der schwarze hatte die Worte der Alpha mit einem nicken zur Kenntniss genommen und setzte seinen Körper in bewegung. Momala und Kar waren in einer Herde Karibus und inenrlicher ärger rüttelte an ihm. Wie konnte man nur so dumm sein? Sanos Befehl missachtete er höflich und preschte hinter Alaska und Shenna in die Herde. Während die drei suchten hielt er die Herde beziehungsweise einen großteil der Herde in Schach udn ausserhalb der Zone in der Alaska udn Shenna wie Sano waren. Diesmal würden sie die beiden retten er hielt nur die Herde ab wieder zusammen zu laufen und die Wölfe unter ihren Hufen zu zermalmen. Seine Sorge gallt Shenna.
Es dauerte nur Minuten und er hechelte schon ganz schön als er Shennas llaute Stimme vernahm. Sie hatte Kar unter sich stehen und brüllte ihn an mit einer Stimme die er kannte.... Die er ein mal gehört hatte. Alaska hatte inzwischen auch Momala entdeckt und er driftete ab in Richtung Kar und Shenna... Jene lief dan zu Momala und Alaska udn er blieb hinter ihr. Sie sagte etwas was er nciht verstand und ging dan kühl wie Anfangs zum Rudel.... Er folgte ihr und setzte seinen massigen Körper neben sich.

"Shenna..... Das war nicht nett von dir. Aber das weisst du wohl. Warum tust du das? Warum fällst du in dein altes Muster, wenn dich etwas Verletzt? Es macht die Sache nur noch schlimmer glaub es mir...."

Sagte er mit leiser aber fester Stimme. Sein Blick flog zu ihr und er musterte die Schwarze schönheit neben sich. Sie hatte soviel mehr als Ayita, welche er schon ewig nicht mehr gesehen hatte...... Die Gedanken des Blutbringers gingen in verschiedene Richtungen aber kreisten doch immer an Ort und stelle... Hier bei Shenna.


[Schützt Sano Alaska und Shenna vor dem großteil der Herde, beobachtet die rettungsaktion redet nun mit Shenna]
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BeitragThema: Re: Kapitel 5/ Ein harter Winter   So 2 Mai 2010 - 23:06

Shenna bemerkte Zar erst als er neben ihr lief. Dennoch stierte sie weiter starr geradeaus. Als er zuende gesprochen hatte wante sie sich ihm zu.

Ja das war nicht nett na und. Das leben ist auch nicht nett! Ich habe kein muster und verletzt bin ich auch nicht. Ich habe nur erkannt das ich so ziemlich alles falsch gemacht habe und mein Vater recht hatte. Leider war ich zu dumm und zu kindisch dies zu verstehen! Ich dachte er wollte mir etwas böses als er mich damals gedemütigt und verletzt hatte. Doch er wollte nur das ich diese tatsache begreife. Kàr, wurde verweichlicht genau wie ich es bin. Er muss härter dranngenommen werden sonst lebt der nicht lang.

Während sie diese worte sprach, wirkte ihr blick so kalt als wolle sie Zar einfrieren. Doch innerlich, hatte etwas aufgeschrien . Schmerzlich, hat es in ihr aufgeschrien und geweint doch sofort wurde es von einer lawine der gleichgültigkeit erstickt. Sie wollte nicht noch mehr leiden und dies gelang ihr nur wenn sie sich wieder völlig abschottete, von ihren gefühlen. Ihr schritt mit welchem sie auf das rudel zulief, ähnelte eher einem militärischen marsch. Auch wenn die schwarze Fähe es nicht zugeben würde, oder es nichtmal sich selbst eingestand. War sie unentlich froh das Zar da war. Seine nähe hatte etwas so tröstliches...immerwieder rief etwas, kleines...weit in der tiiefe ihrer seele auf. Es wollte weinen es wollte sich an Zar schmiegen und einfach den ganzen schmerz rauslassen. Doch Shenna hört e dieses kleine etwas nicht. Sie überhörte es einfach. So als existiere es nicht.

( redet mit Zar / ist auf dem weg zum rudel)
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Kapitel 5/ Ein harter Winter

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