WEISST DU, WAS ES HEISST, EIN WOLF ZU SEIN?
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"love will not break your heart but dismiss your fears"


Fremder? Was führt dich dein Weg hierher? bist du etwa gewillt, dich anzuschließen? Nun streuner, es bleibe dir überlassen. Und doch weiß ich, dass auch du, den Ruf nicht ignorieren kannst...

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16. April 2009

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RUDEL

"as brothers we will stand and we'll hold your hand"

Rudelstand

4 Fähen | 6 Rüden

TEAM


ALASKA # SADEC # NAADIR



PLOTLINE

"And you rip out all I have Just to say that you've won"



Der Frühling ist gekommen und verbirgt mit seiner blühenden Schönheit die Gefahren der Zukunft. Blauäugig wandert das Rudel durch die Berge, ohne zu ahnen, was sich hinter den Gipfeln verbergen mag. Eine Lawine? Ein feindliches Rudel? Gewiss ist: Die Zukunft hat noch ein Ass im Ärmel.
FOLGE DEM RUF DES WINDES UND FINDE DIE FREIHEIT

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 Sadec Zimbah

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avatarSadec Zimbah
Rudelmitglied

Do 29 Jul 2010 - 19:49





N A M E."Doch sie war sich sicher, dass sie nun einen Engel brauchte, der sie aus dem Abgrund rettete, in den sie gefallen war. Sie brauchte ihren Gefährten oder wenigstens ein Bruchteil dessen, was sie in seiner Anwesenheit gespürt hatte. Und so kam es, dass sie ihrem Nachwuchs, ein Rüde, seinen Namen gab. SADEC ZIMBAH sollte er heißen und sie immer an den Fehler erinnern, den sie gemacht hatte und gleichzeitig sollte er sie beschützen, sollte der Engel an ihrer Seite werden, dessen Namen sie rufen konnte, wenn sie nicht weiter wusste."
G E S C H L E C H T.Rüde
A L T E R."Die Tage und Nächte gingen ineinander üben, glitten an Sadec Zimbah vorbei, ohne dass er es mitbekam."

3, 4 oder doch schon 5 JAHRE? Wie viele mögen wohl vergangen sein? Es ist kaum möglich, eine genaue Angabe zu machen. 2 Jahre alt war er, als er seinen eigenen Weg fand. 1 Jahr ist es, das er bei den Sturmtänzern verbrachte. Und dazwischen? Dazwischen liegt ist die Zeit verloren gegangen. Sie war nie von Belang, solange er überlebte. Da waren Schritte, die er zählte, schlaflose Nächte und die vielen Gerüche in seinem Kopf. Aber die Zeit, ja sie war verloren.

UNTERART. “Ein HUND ist zu schwach, um in deinem Zustand zu überleben. Zu schwach, um die Gefahren der Natur bewältigen zu können!“ Sie machte eine Pause, hob das Haupt wieder und wandte sich zum Gehen um. Wie gern hätte er sie aufgehalten, aber es ging nicht. “Ein WOLF jedoch . . . ja, ein Wolf ist stark. Er könnte es schaffen.“
Und mit diesen Worten verschwand sie, löste sich auf ihn ein strahlendes Licht, das nur für den Bruchteil einer Sekunde heller strahlte als jegliches Sonnenlicht, bevor es verebbte.

Wolfhund x Timberwolf


A U S S E H E N.“Und so wuchs er heran. Aus einem dürren Welpen wurde ein Junghund, schmal gebaut mit langen Läufen. Sein Pelz veränderte sich zu einem weichen Saum, mit den Farben seiner Mutter. Sanfte Brauntöne, die spielerisch ineinander griffen, auf einem weißlich beigen Grundton.  Doch so hündisch er auch zu wirken versuchte, schon bald merkten die Zweibeiner, das etwas nicht stimmte. Denn sein Anblick hatte etwas wildes, raues, das ganz und gar nicht dem entsprach, was ein Hund ausstrahlte. Seine Muskeln waren fester als die eines Haustieres, seine Kiefer kräftiger und sein Schädel breiter. Und als sie glaubten, er sei ausgewachsen, wuchs er weiter, wurde größer. Doch er behielt seinen agilen und athletischen Körper, den er jeden Tag bei langen Läufen mit seinem Menschen trainieren konnte. Die Augen bekam er von dem Vater. Sie hatten die Farbe einer dunklen Haselnuss und in ihnen spiegelte sich stets die Wärme der untergehenden Sonne.
Und mit jedem Tag, den er weiter wuchs, wuchs auch seine Kraft. Er wurde stärker und wendiger, lernte, mit seiner ungeheuren Ausdauer umzugehen, die er Tag für Tag aufs Neue entdeckte, lernte seine Instinkte zu nutzen, die ihm seine Umgebung bis ins kleinste Detail schilderten.“

„Unbehagen machte sich in dem jungen Rüde breit, der mittlerweile zwei Jahre zählte und 76 cm maß.“

„Unsanft wurde er am Hals zurückgerissen und spürte nur noch, dass selbst der dunkelrote Rinnsal, der sein Gesicht hinab rann, das lodernde Feuer nicht löschen konnte, das auf seiner linken Gesichtshälfte entfacht war. […] Ein strahlendes Weiß empfing Sadec Zimbah, als er sein unverletztes Auge aufschlug.“

M E R K M A  L.Einäugiges Halbblut

C H A R A K T E R."Man hatte ihm beigebracht, so zu reagieren, sollte ein Eindringling den Hof betreten, aber man hatte ihn nicht vor der Kette gewarnt, die ihm nun Fell und Haut aufgerissen hatte. Blut lief seinen Hals herunter und verkrustete in seinem Fell."

"Etwas wie Hoffnung keimte in seinem Herzen auf. Ein Gefühl, das er bisher nicht gekannt hatte, das ihm aber so willkommen war, dass er nicht mehr los lassen wollte. Er prägte es sich ein, um es immer wieder aufrufen zu können, wenn er es benötigte. Doch was ihn noch von der Freiheit trennte, die er sich sehnlichst wünschte, war diese im Sonnenlicht silbern glänzende Kette, die ihm um den Hals hing. "

"Seine Wunden hatte man noch nicht behandelt und umso größer war der Schmerz. Doch Sadec's Wille war groß und der verlangte, endlich wieder den Wind im Pelz spüren zu können."

"Bitter schmeckte der Schmerz des Versagens, so bitter, dass er sich schwor, ihn nie wieder schmecken zu müssen. Er sagte sich, er wolle stets um das kämpfen, was sein Herz begehrte."

"Hatte er etwa Furcht? Wo war der Mut hin, den ihm sein Vater vererbt hatte? Die Menschen hatten ihn geraubt, so schien es, ihn verdrängt, um Sadec als einen ängstlichen und mickrigen Junghund zu entblößen. Aber das war er nicht."

"Mit der Schnauze am Boden und zu Berge stehendem Pelz folgte er der Fährte, deren Duft so viele verschiedene Gefühle in ihm hervorrief. Doch wenn er eines konnte, dann jene Emotionen verdrängen, die ihm unpassend schienen. Und so behielt er nur eines im Blick: und das war die Erkenntnis, dass es ein Eindringling war, den er suchte. Unbewusst stürzte ihn das in eine Schlucht, in der es finster war und die ihn zu verschlucken drohte. Eine Erregung ergriff ihn, die mit jedem Schritt, den er tat, mehr Besitz von ihm ergriff."

"Und aus diesem Hass formte sich etwas, erst schemenhaft, dann immer deutlicher, bis die exakten Konturen von seinem Körper Besitz ergriffen: Ein Beschützerinstinkt, der synchron mit seinem Herzen in seiner Brust schlug."

"Aber wollte er das überhaupt, sich verstecken? Nein, das war feige. Und ein Feigling war er nicht. Ganz und gar nicht. Sonst wäre er nun nicht hier, sonst hätte er schon zu Beginn die Reise abgebrochen."

"Er würde nicht scheitern, dem war er sich sicher. Und wenn er bis an das Ende der Welt laufen musste, er würde es tun. Immerhin hatte er einen Begleiter, jenen, der ihm immer beistand, ihm folgte und ihm ab und an einige unverständliche Wörter in die Ohren raunte."

"Jedes bisschen Optimismus, dass sich in seinem knochigen Körper finden würde, war nun wertvoll, um nicht so zu enden wie die von Pessimismus triefenden Wölfe, die einsam und verbittert durch die Länder streiften und sich selbst vorgaben, auf der Suche nach einer Bleibe zu sein, stattdessen aber nur immer tiefer in Selbsthass versinken wollten. Nein, nein, nein! Er war keiner von diesen Alten."

"Gleichzeitig jedoch, als sein Blick über die Schultern fiel, da hatte er das Gefühl, nur einen Herzschlag zuvor geboren zu sein. Aber da war etwas zwischen ihm und seiner Vergangenheit, eine kühle, ungenannte Distanz, die wie Ketten an ihm hingen und ihm zusätzlich zu schaffen machten."

"Das hier, er Auslöser für all das, war der Geruch des Rudels, der sich mit sanftem, aber hartnäckigem Griff an ihn heftete. Er schluckte schwer. Wer war er, dass er eine Familie fürchtete? Die Angst, erneut verlassen zu werden, die Angst, auf ewig verlassen zu sein. Beide waren ihm bekannte Gefährten. Und doch war da ein Teil in ihm, tief in seinem Herzen, der sich nach Glück und Freude sehnte."

"Doch wer war er nun? Ein Rudelwolf? Ein Streuner, der sich einem Rudel angeschlossen hatte?"

"Sie waren wie eine Familie für ihn, aber da war auch diese Stimme, so klitzeklein und kaum hörbar, die ihn Geschichten von Fremdheit ins Ohr raunte. Zwar war er fest davon entschlossen, den Umgang mit ihr zu erlernen, sie zu ignorieren und zu vergessen, doch dieser Teil von ihm, dieser Teil seiner Seele und seiner Geschichte, er war nicht auszulöschen. Es ist unmöglich seine Wurzeln zu vergessen, alles über Bord zu werfen. Und doch war Sadec fest davon überzeugt, genau das getan zu haben, als er sich damals als Kind der Wildnis bekannt hatte. Er hatte sich seiner Natur hingegeben, mit seinen Ahnen gejagt, mit dem Wind getanzt. Dabei vergessen, wer er wirklich war . . . Er konnte sich nicht erinnern. Der Gedanke machte ihm Angst. Der Gedanke an sich selbst. An sein Sein. Er war so komplex und ungreifbar, gar nicht vorzustellen. Schnell schloss er seine Augen, richtete seinen Fokus auf etwas anderes. Irgendetwas."

"Euphorie packte ihn, als ihn die verschiedensten Bilder durch den Kopf gingen, die sich ein einsamer Wolf nur erträumen konnte. Er dachte an all die Abenteuer, die sein Leben durchziehen würden, all die Wege, die er passieren würde. War es denn tatsächlich die Vergangenheit, die einen Wolf ausmachte? Die Zukunft kam ihm so viel wichtiger vor, das was man noch nicht erreicht hatte. Die Zukunft und diejenigen, die sie formen würden. Alaska würde es tun, das Rudel würde es tun und womöglich auch diese zwei Wölfinnen. Er fragte sich, wie es aussehen würde. Der Wind fuhr ihm durch den Pelz, raunend, als wolle er ihm bereits einen Vorgeschmack geben. Und ja, Sadec wollte mehr. Noch immer fühlten seine Beine sich an, als lägen sie in schweren Eisenketten. Doch nun, in diesem unscheinbaren und bedeutungslosen Moment, der wusste er, dass er es eines Tages schaffen konnte, sie zu lösen. Frei zu sein. Wirklich frei. Aber was bedeutete das eigentlich, Freiheit? War er denn schon bereit für die Verantwortung, die solch eine Freiheit mit sich bringen würde? Oder war der Schutz des Rudels, unter dem er sich wie ein verängstigter Welpe verbarg, genau der richtige Ort für ihn?"

"Seine Stimme klang rau und kratzig, entsprach kaum dem Alter, das sein Körper ihm vorschrieb. Doch dieser Tatendrang, der ihn mit einem Mal gepackt hatte, schüttelte und schubste und klammerte sich mit aller Kraft an den Rüden. Ihn enttäuschen wollte Sadec Zimbah keineswegs."

"War das hier etwa der Versuch, endlich einen festen Anschluss zu knüpfen? Oder einfach nur Unwissen darüber, wie man sich als demütiger Rudelwolf verhielt? Dabei sollte ihm Letzteres mittlerweile mehr als klar sein."

"Seit sein Vater ihm gezeigt hatte, was Freiheit bedeutet, was Hoffnung und Erfolg bedeutet, seitdem ist er in Bewegung. Seitdem läuft er voran, die Schnauze stets nach vorne gerichtet. Und so gab es auch jetzt keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen."

"Noch immer versteckte Sadec Zimbah sich in seiner Blase, die ihn umschloss, als liefe er Gefahr in tausend Stücke zu zerfallen."

"Sah er sich noch immer als Individuum, während die anderen Wölfe in der Einheit des Rudels untergingen? Fragen, auf die er keine Antwort wusste, auf die niemand eine Antwort wusste."

"Aber er, Sadec Zimbah, der Halbling, blieb eben nur der Beobachter."

"Es war für Sadec Zimbah noch nie eine Frage gewesen, wie er einem einsamen Wolf am besten gesellschaft leisten konnte. Normalerweise war er der einsame Wolf, der in einem stummen Trott dem Rudel folgte. Generell war es eigentlich nicht seine Art, aber etwas in ihm trieb ihn an. Etwas, dem er zuvor noch nie begegnet war. Und das verwirrte ihn."

"Denn er war auch einsam, alleine in dieser Welt, in der alles und jeder seinen Platz gefunden zu haben schien. Außer er, der diesem Rudel Wölfe folgte, als sei er einer von ihnen. Aber er konnte nicht zulassen, schwach zu werden, nicht in diesem Moment. Man verlangte nach Stärke, nach Halt und nach Hoffnung, die zu geben er im Stande war. Denn er glaubte, trotz der Leere in seinem Herzen, die darauf wartete, gefüllt zu werden, an das Gute."

"Die Erinnerungen an den Tag, an dem man ihm seine Mutter fort genommen hatte, die Erinnerungen an den Schmerz in seiner Brust, stoben in ihm auf wie eine Stichflamme, durchbrach die sonst so harte Schale und hätten ihn in die Knie gezwungen, wenn da nicht diese unbändige Wildheit wäre, die unaufhörlich in seinem Herzen schlug."

"Das hier war freies Gebiet, er würde dem Fremden kein Vergehen vorhalten können. Trotzdem senkte er sein Haupt nicht, sondern hielt nur eisern den Blick seines Gegenübers stand."

"Seine Gedanken aber wollten den Wölfen gelten, die ihm folgten, den Wölfen, die ihm folgen würden. Ein unbekannter Stolz durchzuckte ihn, so grell wie die Blitze den Horizont. Die Stimme in seinem Kopf war zu leise, um gegen den Donner noch anzukommen, die Flammen in ihm zu hoch, um von ihr erlöscht zu werden. Und obwohl nun, da die Nackenhaare kaum mehr zu Berge standen, die magere Gestalt unter den breiten Schultern zum Vorschein kam, hielt seine selbstbewusste Haltung stand."

"Jetzt galt es mutig zu sein. 'Sei ein Wolf. Sei stark.'"






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Zuletzt von Sadec Zimbah am Di 5 Jan 2016 - 22:33 bearbeitet; insgesamt 22-mal bearbeitet
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So 2 Sep 2012 - 17:37

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Sadec Zimbah

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