WEISST DU, WAS ES HEISST, EIN WOLF ZU SEIN?
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"love will not break your heart but dismiss your fears"


Fremder? Was führt dich dein Weg hierher? bist du etwa gewillt, dich anzuschließen? Nun streuner, es bleibe dir überlassen. Und doch weiß ich, dass auch du, den Ruf nicht ignorieren kannst...

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16. April 2009

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RUDEL

"as brothers we will stand and we'll hold your hand"

Rudelstand

4 Fähen | 6 Rüden

TEAM


ALASKA # SADEC # NAADIR



PLOTLINE

"And you rip out all I have Just to say that you've won"



Der Frühling ist gekommen und verbirgt mit seiner blühenden Schönheit die Gefahren der Zukunft. Blauäugig wandert das Rudel durch die Berge, ohne zu ahnen, was sich hinter den Gipfeln verbergen mag. Eine Lawine? Ein feindliches Rudel? Gewiss ist: Die Zukunft hat noch ein Ass im Ärmel.
FOLGE DEM RUF DES WINDES UND FINDE DIE FREIHEIT

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 Kaya

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Gast

Do 14 Okt 2010 - 18:20









NAME
»Kaya
Kaya bedeutet etwa so viel wie kleine Schwester

GESCHLECHT
»Weiblich

ALTER
»Kaya ist etwa 3-4 Jahre alt


GRÖßE
»Kaya hat eine Schulterhöhe von etwa 58 cm.
GEWICHT
»Kaya wiegt etwa 31,5 kg
FELLFARBE

Kaya ist eine europäische Wölfin und hat dementsprechend eine sehr vielfältige, bunte Fellfärbung wenn die ihre auch bei weitem nicht annähernd so kontrastreich scheint wie die vieler anderer Artgenossen. Die Schnauze der Wölfin ist von einem sehr hellen, nahezu weissem, beige. Zur Oberseite des Fangs nimmt das Fell einen leichten Rotstich an der zur Nase hin stetig intensiver wird und zur Stirn hin dementsprechend abnimmt. Denn hier wird wird die Färbung von einem leichten Grauton beherrscht den man auch am Halsansatz wieder findet.

»Als Körper ist jeder Mensch eins, als Seele nie

Kayas große Ohren haben eine ähnlich intensive, rötliche Färbung wie auch ihre schmalen Pfoten. Dazwischen aber schwankt die Fellfärbung zwischen verschiedenen Braun, Beige sowie Grau Nuancen was sich allerdings nur schwer beschreiben lässt. Was allerdings noch auffälig ist wäre die helle Bauchseite die schließlich aber auch zu einem warmen, Rotbraun wechselt.

AUGENFARBE

Kayas Augen sind von einem hellen, strahlenden Braun. Voller Wärme und Freude blicken sie für gewöhnlich der Schönheit der Welt entgegen. Insgesamt haben sie eine unglaubliche Ausstrahlungskraft und vielleicht ist dadurch auch die warme, herzliche Aura zu erklären die Kaya umgibt und sie so unverwechselbar zu machen scheint.

»Er sah in ihren Augen den Tod,
aber nicht das Sterbenmüssen,
sondern das Sterbenwollen, das Sterbendürfen,
die stille Gefolgschaft und Hingabe an den Ruf der Erdenmutter.


Doch nicht immer haben ihre Augen den Glanz des Lebens das ein lebenswertes ist. Denn nur all zu oft ist das Herz der Wölfin erfüllt mit dem schier endlosen Meer der Trauer. Und wenn eben dieses Meer seine Wogen schlägt und die schäumende Braundung droht die Seele der Fähe zu überfluten so füllt spiegelt sich dies auch in ihrem Blick wieder. Dann sieht man nichts als grenzenlose Trauer zwischen einer Tiefe die man der sonst so kindlichen Fähe niemals zugetraut hätte und wissender Resignation in ihren Augen. Und in solchen Momenten versteht man es auch wenn Kaya sagt das sie nicht leben will aber es doch muss. Würde man ihr sowas doch niemals glauben wenn man nur das Kind, ihre frohe, warme Seite, kennt.



Kaya ist weder eine auffällig kleine, noch überdurchschnittliche große Wölfin. Ihre Läufe sind, wie die eines jeden Wolfes, verhältnissmäßig lang und so hält Kaya auch auf langen Hetzjagden problemlos das Tempo. Denn ihre schmalen und doch recht großen Pfoten tragen stets sie mit federnden, ja gar tänzelnden Schritten. Kaum sichtbar unter dem sehr dichten, wuschligen Fell liegt die stark ausgeprägte Sprungmuskulatur der Wölfin. Die Muskelpartien dagegen die ihr ein schnelles Sprinten ermöglichen würden sich eher im unteren Mittelmaß und nur allzu schnell macht Kaya bei schnellen und kurzen Jagden schlapp.
Die Fähe hat keinesfalls einen grazilen oder feingliedrigen Körperbau - in Gegenteil. Sie scheint robust gebaut und ihre breiten Schultern lassen sie gar etwas grobschlächtig und stämmig erscheinen. Aus dem rundlichen Kopf ragt, wie bei jedem ihrer Artgenossen eine Schnauze hervor welche bei Kaya allerdings auffällig gedrungen und kurz wirkt was aber gut mit ihrer Felldichte harmoniert und so keinen Störfaktor zu bilden scheint.





SelbstlosSelbstlos
Freundlich & SympathischNaiv
Gutes Gespür für Situationen
anderer
Bipolare Störung
Gute RednerinTräumerin
FlinkKeine große Ausdauer
»Seele ist Liebe, Seele ist Zukunft,
und alles andere ist nur Ding, nur Stoff, nur Hindernis,
unsere göttliche Kraft im Formen und im Zerbrechen daran zu üben.


Kaya ist von freudigem Wesen – sie ist sehr selbstbewusst und scheut nicht ihre eigene Meinung kundzutun. Sie kann in beinahe jeder Situation etwas Gutes sehen und stets ist ihr Gesicht von einem breiten Lächeln geziert. Mit ihrer positiven und optimistischen Einstellung zu allem und jedem, wirkt sie beinahe schon naiv. So schenkt diese Fähe nahezu jedem bereits nach kurzer Zeit ihr volles Vertrauen, da sie an das Gute in jedem Wesen glaubt. Wenn man sie ansieht, so denkt man aus ihren Augen lesen zu können wie aus einem aufgeschlagenen Buch. Auch kann sie keinem wirklich lange böse sein, denn nichts hasst sie mehr als den Streit. Daher entschuldigt sie sich für alles und jeden, auch wenn sie oft selbst keinerlei Schuld trägt.
Obwohl Kaya fast immer als verrückt und etwas merkwürdig beschrieben wird, findet sie durch ihre offene und lebensfrohe Art überall Freunde. Nur bei einigen eckt sie mit ihrer, doch sehr eigenen Art, leicht an. Darum kümmert sich Kaya jedoch kaum - ihr ist es, im Grunde genommen, ziemlich egal, was andere über sie denken. Solange sie mit sich selbst zufrieden ist, interessiert sie das nicht. Zudem ist Kaya sehr mutig, neigt aber zu kopflosen, gar draufgängerischen Handlungen, die sie oft selber in Gefahr bringen. Wenn es jedoch darum geht, Regeln zu überschreiten und zu brechen, wird sie sehr vorsichtig - nie würde sie es wagen, ein Gesetz zu brechen zu groß ist ihr Sinn für Gerechtigkeit.
Insgesamt wirkt und ist Kaya sehr kindlich, sie versteht sich gut darauf über alles, auch die aller kleinsten Dinge, zu freuen, stets ein Lächeln auf dem Gesicht zu tragen und mit der Freude auch die Sorglosigkeit zu empfangen.

»Mochte das nun hohe Weisheit sein oder einfachste Naivität,
wer so dem Augenblick zu leben verstand, wer so gegenwärtig lebte und so freundlich-sorgsam jede kleine Blume am Weg, jeden kleinen spielerischen Augenblickswert zu schätzen wußte,
dem konnte das Leben nichts anhaben.
Und dieses frohe Kind mit seinem guten Appetit, mit seiner spielerischen Feinschmeckerei sollte zugleich eine Träumerin und Hysterikerin sein, die sich den Tod wünschte


Kaya ist eine Träumerin, ja sie lebt oftmals in den farbigen, fröhlichen und hellen Erinnerungen ihrer Kindheit. Für sie hat diese Zeit, die sie wohl niemals los zu lassen vermögen wird, etwas himmlisches und wahrhaft wundervolles. Oftmals flüchtet sie vor der, nur allzu schrecklichen Realität, in diese Erinnerungen und Bilder ihrer Kindheit. Im Grunde hat sie sich seit damals kaum verändert, ist immer das fröhliche, spielende Kind mit jener unerschöpflichen Fantasie und Vorstellungskraft. Das einzige was sich verändert hat, ist die Tatsache das Kaya mehr nachdenkt als je zuvor und genau das bringt ihr Unglück und Trauer. Hinzu komm, dass sie ein sehr feines Gespür für das Empfinden, die Gefühle und Emotionen anderer. Sie spürt sofort wenn jemand sich unwohl fühlt, traurig ist oder ein Geheimnis mit sich trägt. Doch diese Eigenschaft bereitet ihr oft unglaubliche Gedanken und es belastet sie oftmals sehr das sie Dinge weiß die jeder andere niemals gemerkt hätte. Insgesamt macht die Kaya sich unglaublich viele Gedanken um ihre Mitwesen denn diese sind es die ihrem Leben den Sinn schenken. Sich selber ist die Wölfin absolut nichts und rein gar nichts wert, für sie ergibt diese Qual des Lebens nur einen Sinn durch die Tatsache, dass sie anderen helfen kann, dass sie anderen Glück bringen kann. Diese Einstellung bringt Kaya zu einer geradezu krankhaften Selbstlosigkeit und Aufopferungsbereitschaft mit der sie anderen wohl helfen kann wie kaum jemand anderes. Gar kommt es vor, dass die Fähe einen zwanghaften Druck verspürt der aus dem Wunsch heraus erblüht geliebt und gebraucht zu werden. Doch die Schäden die sie sich damit selber zufügt sind unermesslich. Denn, aus dieser Selbstlosigkeit und dem verminderten Selbstwertgefühl heraus, sucht Kaya nur all zu schnell die Schuld bei sich. Sie schafft es nahezu immer sich die Schuld zu geben, findet immer wieder verschlungene Wege auf denen sie die Schuld sich selber zuschreiben kann. Es scheint ein Teufelskreis zu sein denn mit alledem wird die Last die auf der kleinen Wölfin liegt von Tag zu Tag größer. Und es ist nur eine Frage der Zeit bis die Fähe darunter zerbrechen wird.

»Das Ziel ist dies:
mich immer dahin zu stellen, wo ich am besten dienen kann,
wo meine Art, meine Eigenschaften und Gaben den besten Boden,
das größte Wirkungsfeld finden.
Es gibt kein anderes Ziel.


Doch auch wenn Kaya nach außen hin sehr unbeschwert und lebensfroh wirkt, ist sie doch sehr nachdenklich und oft auch schrecklich unglücklich mit sich und ihrem Leben, was sie aber niemals erzählen würde. Zu groß ist ihre Sorge, andere könnten sich um sie Gedanken machen – denn das Letzte, was Kaya will ist, dass andere wegen ihr traurig sind. So bleibt sie mit ihrer immer wieder aufkommenden Trauer, die größtenteils von der Tatsache herrührt, dass sie oft in ihrem eigenen Chaos zu versinken droht, alleine. Und stetig kommt die Angst in ihr auf, welche eine schier unumgängliche ist, sie könne es nicht verdienen geliebt zu werden. So erklärt sich auch ihr größter Wunsch nach bedingungsloser Liebe







»In manchen Seelen wohnt so tief die Kindheit,
Dass sie den Zauber niemals ganz durchbrechen,
Sie leben hin in traumgefüllter Blindheit
Und lernen nie des Tages Sprache sprechen.


Kaya war stets ein Kind der Sonne, des Lichts, des Frohsinns. Waren ihr Geist doch voll Zweifel, Ängsten und Sorgen, so sah sie doch dies alles mit dem wunderbaren Vertrauen an das Leben eines Kindes. Es war wie ein Schutz für sie, eine Hülle der Naivität, des Optimismus der sie umgab. Und so lebte Kaya in ihrem kleinen Familienrudel, welches nicht weniger als ihren Lebensinn darstellte, ein glückliches, gar sorgenfreies Leben.

»Weh ihnen, wenn ein Unheil sie erschreckt
Und plötzlich hell zur Wirklichkeit erweckt!
Aus Traum gescheucht und kindlichem Vertrauen
Starren sie hilflos in des Lebens Grauen.


Es vergingen zwei Jahre voller schillerndem Glück welches bis zu jenem schicksalshaftem Tag im Herbst währte. Die Menschen waren es. Sie waren bereits im Sommer in das Revier des Rudels eingetrungen doch hatten sie damals nichts hinterlassen als ihre Duftmarken und einiges an Müll. Doch dann kamen sie wieder. Sie kamen mitsamt langer, glänzender Stäbe, unter den Wölfen nannten man sie die Zepter der Todesgötter. Denn mit jedem Knall der aus einem solchen Stock ertönte floss das Blut der Wölfe, des Waldes. Die einzige aus dem kleinen Familienrudel die dieses Massaker zu überleben vermochte war Kaya. Das ewige Kind.

»Ich weiß von solchen, die der Krieg erst weckte,
Da sie des Lebens Mitte überschritten,
Und die seither am Leben wie erschreckte
Traumwandler zitternd und geängstigt litten.


So wandelte Kaya, ihres Lebenssinss beraubt, durch die Wälder. Betäubt und im tiefen, festen Glauben daran dies alles sein nur ein Traum und gewiss würde sie bald wieder erwachen. Doch mit jedem Mond der verblasste wurde der Wölfin immer mehr bewusst das sie aus diesem Traum nicht mehr entfliegen konnte. Und mit dieser Erkentniss schwand nicht nur der Schutz des kindlichen Vertrauens, die Hülle des Optimismuss sondern auch die Lebensgeister der Wölfin. Alle Sorgen, Ängste, verzweifelte Gedanken und vorallem die Erkentniss der eisigen Realitötat brachen in einer riesige Welle über den zarten, kindlichen Geist der Fähe zusammen.

»Es scheint: in diesen Hoffnungslosen sucht
Die Menschheit ihrer blutgetränkten Erden,
Sucht ihrer Grausamkeit und Seelenflucht
Erschauernd und beschämt bewusst zu werden.


Von der eisig kalten Hand des Jetzt, des Lebens umfasst und unter unglaublich große, Druck der Seele existierte die Wölfin Tag für Tag. Denn wer sehnsüchtig dem Tode entgegen blickt, der lebt schon lange nicht mehr. Erst nach vielen Monden der Einsamkeit und der Verzweiflung fand Kaya wieder einen Hauch der Hoffnung, sie fand ein Rudel, einen Sinn zu leben. Und doch hatte sich so vieles geändert. Ihre Art, ihr kindlicher Geist er war geblieben. Doch in ihren Augen sah man eine solche Tiefe wie man sie sonst nur bei alten, lebenserfahrenen Greisen erwartet hätte. Und nur allzu oft stand die resignierende Trauer in ihrem Blick.

Das, im Banner verwendete, Bild ist von mir selbst geschossen [Rechte sind also bei mir]
Jegliche Zitate im Steckbrief sind von Hermann Hesse




Rest folgt!


Zuletzt von Kaya am Mi 27 Okt 2010 - 18:44 bearbeitet; insgesamt 8-mal bearbeitet
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avatarAlaska
Alpha

Mi 5 Sep 2012 - 15:37

Kaya Starke

Die Fähe stieß schon ganz zu Anfang zu Rudel hinzu und bewies seitdem ihre starke, unbezwingbare Ruhe und Hilfsbereitschaft. Sie war die Schwester Leylas und die beiden verband ein dicker Zusammenhalt, aber auch für andere war die Fähe da, soweit es ging und vermochte den einen oder anderen zu heilen.
Nach langer Zeit, als treues Rudelmitglied entschied sie sich dann schlussendlich, einen eigenen Weg zu gehen, um eine Familie zu gründen. Wir hoffen, dass ihr das gelingt und ihr Weg immer unter einem guten Stern stehen mag.

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Alsbald stieg empor und verbreitete sich um mich her der Friede und das Wissen, das über alle Beweisgründe der Welt hinausgeht,
Und ich weiß, daß die Hand Gottes die Versicherung der meinigen ist,
Und ich weiß, daß der Geist Gottes der Bruder des meinigen ist,
Und daß alle Männer, die je geboren, auch meine Brüder sind, und alle Frauen meine Schwestern und Geliebten ...
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Kaya

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