WEISST DU, WAS ES HEISST, EIN WOLF ZU SEIN?
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"love will not break your heart but dismiss your fears"


Fremder? Was führt dich dein Weg hierher? bist du etwa gewillt, dich anzuschließen? Nun streuner, es bleibe dir überlassen. Und doch weiß ich, dass auch du, den Ruf nicht ignorieren kannst...

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16. April 2009

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RUDEL

"as brothers we will stand and we'll hold your hand"

Rudelstand

4 Fähen | 6 Rüden

TEAM


ALASKA # SADEC # NAADIR



PLOTLINE

"And you rip out all I have Just to say that you've won"



Der Frühling ist gekommen und verbirgt mit seiner blühenden Schönheit die Gefahren der Zukunft. Blauäugig wandert das Rudel durch die Berge, ohne zu ahnen, was sich hinter den Gipfeln verbergen mag. Eine Lawine? Ein feindliches Rudel? Gewiss ist: Die Zukunft hat noch ein Ass im Ärmel.
FOLGE DEM RUF DES WINDES UND FINDE DIE FREIHEIT

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 Arizona der Höllendämon

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avatarAlaska
Alpha

Fr 24 Aug 2012 - 13:05

- Charakterbogen -

Name:
Arizona der Höllendämon
Spitzname(n):
Ariza, Arza, Zone, Riza
Alter
5 Jahre

Aussehen:
-Augenfarbe:
bernsteinfarbene Augen, die bis in den Grund der Seele zu blicken scheinen
-Fellfarbe:
pechschwarz
-Größe:
90 cm
-Geschlecht:
Fähe
-Merkmale:
Ihre enorme Größe, ihr lautloser Gang, ihre kalte Aura

Aussehen:
Arizona ist eine Fähe, die den Rüden in nichts nachsteht. Ihre enorme, für eine Fähe ungewöhnliche Größe entspricht eher den Werten eines Rüden, doch sie trägt ihre Größe mit Stolz und Eleganz. Ihre Pfoten sind kräftig und groß, so das ein lautloser Gang gewiss ist. Ihre stechenden, bernsteinfarbenen Augen scheinen alles und jeden zu durchdringen und bis in die dunkelsten und verborgensten Winkel der Seele blicken zu können. Ihr pechschwarzes Fell ist makellos und seidenweich. Ihr Körperbau ist kräftig, auf gewisse Art allerdings noch elegant und stolz. Ihre Haltung ist immer aufgerichtet und zeugt von einem gewissen Stolz. Man meint, um die schwarze Wölfin eine eiskalte und steinharte Aura wahrzunehmen, welche, gepaart mit Stolz und Eleganz, auf viele Fähen - und auch Rüden! - abschreckend und unheimlich wirkt.

Charakter:
Die große Schwarze ist die Inkarnation von Präzision. Was sie macht, führt sie stets ganz und komplett aus. Sie hält alle Wölfe gern auf Distanz, hat sich einen eisenharten Panzer zugelegt und scheint bissig wie ein Moorkrokodil. Arizona weiß, was sie will und wie sie es will. Ihre Weltsicht ist manchen Wölfen fremd und die Fähe ändert weder sich, noch ihren Charakter für irgendwen - ob Rüde oder Fähe ist egal. Sie ist abweisend, kalt und emotionslos, kann allerdings genauso bestialisch und eiskalt sein, wie ein perfekter Jäger. Ihr Stolz ist auf seltsame Art und Weise weder zu viel, noch zu wenig. Gepaart mit ihrer kalten Eleganz ist Arizona genau DIE Fähe schlechthin. Allerdings ist ihre schwache Seite das Gefühl. Sie verabscheut und verachtet alle, die sich dem Gefühl hingeben, sei e snun Liebe, Freundschaft oder dergleichen. Sie liebt es, hassende und verachtende Wölfe zu sehen, selbst so einer zu sein und abgrundtief böse genannt zu werden. Fremden ist sie sehr misstrauisch gegenüber, Freunden wird sie helfen, wo sie kann. Es ist schwer ihren harten Kern zu knacken, doch wem es gelungen ist, der wird wissen, was es bedeutet, eine wahre Freundschaft zu bestreiten. Arizona legt viel Wert auf Respekt und Höflichkeit, weshalb sie genau weiß, wie man sich in verschiedenen Situationen zu verhalten hat. Ariza ist meist schweigsam, abweisend und distanziert, allerdings wird es schwer sein, ihr Vertrauen, geschweige denn ihre Freundschaft zu erlangen. Sie ist in gewisserweiße eine bissige, dronenreiche Rose.

Vorlieben:
*Stille
*Ruhe
*Kämpfen
*Jagen
*Rennen
*Dunkelheit
*Vollmond

Abneigungen:
*Menschen
*grelles Sonnenlicht
*Hitze
*Weicheier
*Arroganz
*Eitelkeit
*schne verurteilende Wölfe

Stärken:
*Kämpfen
*Jagen
*Ausdauer
*Schnelligkeit
*Direkt
*sehr ehrlich
*wenn, dann gute Freundin/Vertraute
*kennt die Norm von Höflichkeit/Respekt
*Emotionslos


Schwächen:
*Gefühlskalt
*sehr direkt
*abweisend
*distanziert
*fasst schwer Vertrauen
*sehr misstrauisch


Vergangenheit:
Familie:
Mutter: Gjenjia (tot)
Vater: Krylin (tot)
Geschwister: Milly, Hero, Herpheus, Lyon, Kenya --> Totgeburten

Vergangene Tage:
Arizona war der Wurf eines Betapaares. Ihre Mutter starb bei der geburt, ebenso die fünf Geschwister der Schwarzen. Ihr Vater Krylin machte sie dafür verantworlich, was mit ihrer Mutter passiert war und ließ sie das die folgenden Jahre auch spüren. Er verstieß sie im wahrsten Sinne des Wortes. Jedes Mal, wenn die große, kräftige Welpin leise winselnd zu ihm kam, in der Hoffnung, Liebe und Geborgenheit zu finden, stieß er sie grob beiseite. Wenn sie ihm zu aufdringlich wurde, was meist schon bei dem ersten Mal geschah, dann biss er heftig nach ihr, bis sie leise klagend in die dunkelste Ecke der Höhle verschwand. Lange lebte sie so, man mochte es als vegitieren bezeichnen, doch die Fähe spürte damals nicht, was sie wirklich tat. Es gab Tage, da dachte sie, den nächsten Biss des Vaters nicht mehr zu erleben und es gab Tage, da dachte sie, der vater würde ihren ersten, gut gesetzten Biss als erster erspüren. Doch keiner der beiden Tage trat ein. Arizona spürte bereits früh, dass man niemandem trauen durfte, am wenigsten dem eigenen Gefühl. So kam es, dass die damals noch ziemlich junge, schwarze Fähe den Stolz in ihr Herz einziehen ließ. Er wuchs langsam, doch beständig. Jedes Mal war sie etwas mutiger, kälter, stolzer. Bald schon war sie ein halbes Jahr alt und wurde zu den Alphatieren geladen. Ihr Vater begleitete sie, doch man sah ihm deutlich an, dass er diese "Ausgeburt der Hölle" wie er sie manchmal nannte, am liebsten einfach getötet hätte. So folgte Arizona mit bereits mäßigem Stolz ihrem Vater in die dunkle, warme Höhle der Leitwölfe. Dort stellte sie voller Verbitterung fest, dass die Welpen der Alphas mehr Liebe und Zuneigung bekamen, als sie, eine einzelne Invalidin. Arizona spürte zum ersten Mal etwas an ihr nagen, etwas an ihrer Seele fressen, was sie noch lange spüren sollte: Hass. Sie hasste die Alphawelpen mit einer Inbrunst, die selbst ihrem Vater nie nachgesagt wurde. Wer sie sei, wollten dann die beiden Wölfe wissen und die Schwarze spürte den musternden, leicht belustigten Blick auf sich ruhen. Sie antwortete für sich selbst, da ihr Vater nicht bereit war, sie als Tochter vorzuweisen. "Ich bin Arizona ... der Höllendämon." sagte sie und stellte sich somit selbst als Ausgeburt des Teufels dar. Doch langsam begann ihr dieser Titel zu gefallen. Sie wusste, so ein Titel wurde behalten, im Gegensatz zu "Tochter Krylin´s". So erschuf die Schwarze an diesem Tag Arizona den Höllendämon, wusste sie doch nicht, wie gut sie in diese Rolle einwachsen würde.

Nach dem Treffen bei den Alphawölfen zog ihr Vater sie zur Rechenschaft und bestrafte sie mit vielen Bissen. Wie sie es hätte wagen können, ungefragt zu antworten, wollte er wissen, ohne in seinem Zorn darauf zu achten, dass Arza eben das getan hatte: auf eine Frage geantwortet. In dem jungen Herz brodelte der Vulkan und in ihrem jüngeren Kopf wuchs bereits ein Plan. Sie würde kämpfen, trainieren ... und siegen! Arizona hatte ihr Lebensziel gefunden. Als sie schließlich ein Jährling wurde, spürte sie die allgemeine Ablehnung ihr gegenüber. Jeder glaube, sie hätte, da sie als einzige überlebte, ihre Mutter umgebracht. Das einzige Wesen, was sie geliebt hätte. Sie bekam keine Jährlingszeremonie, wie die Welpen der Alphas oder die aufgenommenen Welpen. Arizona wurde schlichtweg übergangen. Sie verbrachte diesen Tag voller Hass und Zorn im herzen einsam unter einer einzelnen Baumwurzel, den feindseligen und stolzen Blick verachtend auf die fröhlic herumtollenden Welpen gerichtet. Dann hörte sie das Knacken. Neugierig geworden und von Trotz getrieben erhob sich die hübsche Fähe und folgte einem feinen, bereits älteren Geruch. Sie drang immer tiefer in den Wald ein und bald schon stand sie vor der Reviergrenze. Lange Zeit starrte sie in das Tal, welches von einem breiten Fluss gespeist wurde und von Bäumen eingekesselt war. Ariza wusste, wenn sie jetzt die Grenze übertrat, würde das Rudel sie nicht vermissen, sie aber auch nicht mehr aufnehmen. Um ihre Lefzen zuckte es höhnisch, schließlich hatte keiner aus dem Rudel der Morgensonne sie je wirklich akzeptiert. Also schritt sie stolz erhobenem Hauptes über die Reviergrenze. Folgte dem fremden Geruch und traf schlielich einen alten, greisen Wolf an. "Sei gegrüßt, junge Seele." sprach er sie mit brüchiger Stimme an. Arizona sträubte ihr Fell, bleckte die Zähne und knurrte vernehmlich. Doch der alte Wolf lachte bloß leise und hustend. Seine Schritte waren schleppend, seine Augen dem Anschein nach trübe und er schien auch nicht unbedingt der beste Kämpfer zu sein. Arizona ließ hre Kampfhaltung fahren und musterte den Wolf neugierig, aber auch ablehnend und verächtlich. "Wie ich sehe, hast du die erste Lektion begriffen, junger Wolf." meinte der Alte und in seine trüben Augen trat der Schalk. Arizona war fasziniert von der Art des Alten. Er schien genau zu wissen, was er tat, schließlich war sie jünger und frischer als er. Und er schien zu sehen, wie zerfressen ihr Herz von Hass war. Von Hass und der verzweifelten Sehnsucht nach nie bekommender Liebe. Er nannte sich Arion und er würde ihr das Kämpfen beibringen. Arizona war misstrauisch, doch mit der zeit lernte sie den Alten besser kennen und wusste, dass er nie Welpen hatte. Nun wollte er sein Wissen wenigstens ihr mitgeben. Die Schwarze spürte eine grimmige Freude in sich und der Alte spürte, dass er in ihr eine wahre Kämpferseele gefunden hatte. So brachte er ihr erst das Jagen bei. Für die junge Fähe war es eine der wenigen Lektionen, deren Theorie schleppend langweilig war, deren Praktik allerdngs umso interessanter wurde. Arion brachte ihr mit viel Geduld und Ruhe schließlich alle Regeln der Jagd bei und gemeinsam gingen sie jagen. Die erste Jagd war erfolglos, doch als Arion später geschwächt in der Höhle lag und schlief, erhob sich die nun deutlich größer gewordene Fähe und versuchte es erneut. Die zweite Jagd war erfolgreich. Sie hatte einen Hasen erlegt, den sie vor Arion legte und ihn aufforderte, er solle ihn fressen. Der Alte lächelte milde und verschlang den Hasen schließlich mit einiger Mühe. "Du hast die letze Lektion eines Freundes erlernt ... Teilen, auch mit den Armen und Schwachen. Hab Dank, Riza." Ihr wurde es warm ums Herz, da die Fähe jedoch alle Gefühle verbannt hatte, ickte sie lediglich und legte sich in den dunklen Teil der Höhle schlafen. Lange lag sie wach und überlegte, einen Neuanfang zu starten. In ein fremdes Rudel einzuziehen und dort das Glück zu finden. Doch Arizona´s Gedanken waren nicht lange fröhlich. Bald überschattete ihr Gesicht sich und ein bitterer, dunkler Ausdruck trat in ihre Augen. Als die Schwarze lautlos aufstand und mit ihren großen, sie lautlos tragenden Pfoten in die bereits herbstliche Landschaft trat, hörte sie beinahe Arion´s brechende Stimme, wie er sie mahnen würde. Doch momentan war die Fähe viel zu zornig. Sie hatte an ihre Vergangenheit denken müssen und war immer weiter darin versunken, fast, wie in einem todbringendem Moor. Sie schnellte los, nach von und hinein in den Wald. Wie ein einsamer, schwarzer Blitz jagte sie dahin, zwischen den langsam blattlosen Bäumen, über die bunten Blätter, welche vom Wind aufgewirbelt wurden. Sie nahm die Spur eines verletzen Reh´s auf und folgte dieser, ohne scheinbare Regungen. Ihre Muskeln spielten gleichmäßig im Leib der Wölfin, trieben sie mit gewaltigen Sätzen nach vorn und imemr näher auf das Opfer zu. Als sie dieses umbrachte, auf blutigste und brutalte Weise, verspürte sie den bitteren, nur kurz anhaltenden Triumph. Sie zerlegte das Reh, fraß große, blutige Brocken und zog er dann mühelos zurück zur Höhle. Der Alte war bereits wach udn aus traurigen, besorgten Augen blickte er ihr entgegen. Arizona warf er vor ihn und er erhob sich langsam, mit brechenden Gliedern. "Komm." Er lief voraus, die Schwarze schweigend hinter her. Während er durch den dämmrigen Wald lief, bemerkte Arizona, wie der nebel zunahm und sich feucht auf ihren pechschwarzen Pelz legte. Arion trabte weiter, etwas angestrengt, doch Arizona folgte ihm wortlos, mit stolzen, eleganten Schritten. Schließlich blieb er vor einer seltsamen Siedlung stehen und als Arizona regungslos auf die Anhäufung seltsamer Bauten hinabstarrte, entdeckte sie bald zweibeinige, hochaufragende Wesen. Menschen! "Das ..." so erklärte der Alte Graue ihr, " ... Sind Menschen. Beobachte sie, Riza. Beobachte sie genau und lerne von ihnen." Dann kehrte er ihr den Rücken zu und verschwand im Dickicht. Die Schwarze häte ihm folgen können, doch die seltsamen Zweibeiner waren faszinierend und verachtungswürdig zugleich. Sie legte sich geräuschlos auf die bereits kälter werdende Erde und beobachtete. Sie beobachtete sie lange, selbst als die Sonne verschwand und der Mond hell und groß am Himmel stand, saß sie noch auf der Anhöhe und beobachtete die Menschen. Ihr schwarzer Pelz verschmolz mit der Dunkelheit und Arizona war beinahe nicht mehr zu erkennen. Leidglich das Weiß ihrer Augen und ihre aufglühenden Augen selbst verrieten gut gecshulten Augen - Wolfsaugen - wo sie saß. Als Arion sie schließlich wieder holte, sah er sie fragend an. "Was hast du gelernt?" fragte er. Arizona sprach nicht viel, doch als sie dieses Mal antwortete, schwang ein KNurren in ihren Worten mit. "Sie töten, um zu Morden. Sie lachen, weil sie quälen. Sie stehlen, um zu Morden. Sie Morden, um zu Töten." Der Graue nickte und meinte mit einem Blick auf das Dorf "Und somit schließt sich der Kreis. Ich zeigte dir das, damit du weißt, was es bedeutet, zu kämpfen. Es bedeutet töten, morden, quälen ... genießen." Sein Blick streifte Arizona und er sah in die kalten, emotionslosen Augen. Sie war bereit dafür, dass spürte sowohl er, als auch sie. Und so begann das Training.
Lange erklärte Arion der Fähe die verschiedenen Kampftechniken. Doch als sie zweieinahlb Jahre später ihren ersten kampf bestritt, gewann sie. Arion mochte e snicht, wie ihre Augen aufglühten, wenn sie Blut abbekam oder wenn sie den Gegner schlussendlich nachsetzte udn ihn tötete. Doch bald musste er erkennen, dass seine Einschätzung, eine Kämpferseele gefunden zu haben, vollkommen richtig war. Als Arizona schließlich so weit war und gegen jeden noch so großen Rüden bestehen konnte, zog sie durch die Lande. Arion begleitete sie, doch was er sah, ließ ihm die Haare zu Berge stehen. Sie tötete, ohne mit der Wimper zu zucken. Sie mordete, ohne auch nur eine Regung zu zeigen. Der Alte bekam langsam Zweifel, was die Tugendhaftigkeit seiner Schülerin anbelangte. Doch schon bald erkannte er den eigentlichen Antrieb Arizona´s: ihren Vater. Sie trafen das Rudel der Morgensonne eines Morgens, als sie gerade weiter ziehen wollten, auf der Suche nach weiteren gegnern, die sich der Fähe entgegen stellen würden. Arion unterstütze diese Denkweise lediglich, weil er hoffte, endlich den "Meister" für Ariza zu finden. Doch der zeigte sich nie. Und die Gegner wurden immer weniger, beinahe schon rar, das der Graue Angst hatte, bald keine Kämpfer mehr für Arizona zu haben. Dann tauchte DAS Rudel auf. Arizona zeigte keine Feindseligkeit, stand regungslos, stolz und mit eiskalten Augen in der Mitte der Lichtung. Der Alphawolf trat nach vorn, rief ihr zu, sie solle verschwinden und das Rudel seinen Weg ziehen lassen. Da trat Arion zu ihm und fragte mit vernehmlicher deutlicher Stimme, der die Weisheit anzuhören war "Erkennt Ihr diese Fähe nicht, Leitwolf?" Der Rüde schnaubte verächtlich und erklärte, er müsse keine Fähe kennen, die so eine schwarze Seele hätte. Da trat ein großer Wolf aus dem Rudel, neben seinen Alpha, die Augen kalt auf Arizona gerichtet. Der Fähe rieselte es eiskalt den Rücken hinab, nicht aus Angst, sondern vor bitterer Erwartung. Es war ihr Vater. "Ich erkenne diesen Abschaum." meinte er und ein harter Zug lag um seine Lefzen. Als er dies sagte, blickten viele Wölfe auf die Schwarze und diese erwiederte die Blicke voller Verachtung, Hass und Stolz. "Ich bin Arizona, der Höllendämon." Inzwischen machte sie diesem Titel alle Ehre, dass wusste auch dieses Rudel. Ihr Vater blickte sie verächtlich an und meinte missbilligend udn höhnisch "Du willst mich bestrafen, richtig? Bestrafen für etwas, was du angerichtet hast, Abschaum." Seine Worte waren scharf und Arizona hörte die Verbitterung heraus. Mit einem leisen Knurren fuhr sie nach vorn, sprang ihrem Vater an die Kehle und entriss ihm diese. Innerhalb von Sekunden war er tot. Schockiert starrte das Rudel der Morgensonne auf ihren bisher unbesiegten Betarüden. Sein eigen Fleisch und Blut tötete ihn. Arion kam nicht umhin, der Fähe einen zufriedenen, wohlwolenden Blick zu schenken, für den sie allerdings blind war. Die Wölfe ihr gegenüber hatten Angst vor ihr, etwas, was Arizona noch oft zu spüren bekam. Und der Geschmack gefiel ihr. Ein bissiges, eiskaltes Lächeln breitete sich auf ihren Lefzen auf und der Kampf begann. Arion hielt sich zurück, doch je mehr er die Schwarze beobachtete, um so sicherer wurde er sich, dass sie die perfekte Kampmaschiene war. Eine Killerbestie. Er erschauderte und beobachtete weiter. Dann jedoch schoss ein Wolf auf ihn zu, warf ihn zu Boden und spuckte ihm Blut entgegen, als er ihn wutverzerrt ansprach. "Du bist Schuld daran. Ohne dich wäre Arizona eine einfache, verwahrloste Fähe geblieben udn gestorben!" In den trüben Augen des Rüden blitze der spottende Schalk auf und bevor er starb, meinte er leise "Ich habe lediglich ihr Wesen erkannt. Ihr nicht." Dann wurde ihm das genick gebrochen und er starb mit einem Lächeln auf den Lippen. Arizona, die bereits mit Blut besudelt war, sah es eher nebensächlich, doch als sie ihren Lehrer sterben sah, regte sich etwas in ihr. Sie hatte ihn geliebt. Hatte ihn wie ihren vater geliebt. Nunw ar er tot, dahingerafft von einem Rudel,w elches sie nie akzeptiert hatte. Die Schwarze fuhr nochmals zu Höchstleistung auf und tötete die restlichen Wölfe. Als sie schließlich auf der nun schweigenden, blutgetränken Lichtung über die Leichen stieg und zu Arion trat, fiel eine einzelne, silberne Perle aus ihrem Augenwinkel in sein graues Fell. Sie stimte ein dunkles, abgrundtiefes Heulen an und trauerte um Arion. Danach verließ sie den Wald und schwor sich, nie wieder zu lieben. Nie wieder zu vertrauen.
Nie wieder zu fühlen...


Arizona die zerstörte

Arizona stieß fast zeitgleich mit Pico und Jicin zum Rudel, als sich die Wölfe an der lichtung am See befanden. Sie brachte eine Menge Unruhe ins Rudel, vor allem bei Shenna, da diese ihr altes Wesen wieder hervorrief. Keiner kannte Arizonas vergangene Tage, die Fähe gab sich verschlossen und abweisend. Die Welpen hasste sie scheinbar und gab sich keine große Mühe sich ins Rudel zu integrieren, nur in einer einzigen Nacht hatte sie ein Gespräch mit Shenna, als beiden nicht schlafen konnten. Ariziona spiegelte Shennas alten Charakter wieder, nur dass sie sich nicht helfen ließ. Die Kämpferin zog sich immer weiter zurück und blieb unantastbar, vielleicht verlor sie deshalb den Anschluss. Als das Rudel weiterzog merkte sie, dass sie scheinbar doch mehr eine Eizelkämpferin als ein Rudeltier war und ließ die Sturmtänzer Vergangenheit sein. Vielleicht werden wir sie ja eines Tages wiedersehen.

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Alsbald stieg empor und verbreitete sich um mich her der Friede und das Wissen, das über alle Beweisgründe der Welt hinausgeht,
Und ich weiß, daß die Hand Gottes die Versicherung der meinigen ist,
Und ich weiß, daß der Geist Gottes der Bruder des meinigen ist,
Und daß alle Männer, die je geboren, auch meine Brüder sind, und alle Frauen meine Schwestern und Geliebten ...
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