WEISST DU, WAS ES HEISST, EIN WOLF ZU SEIN?
INFORMATION

"love will not break your heart but dismiss your fears"


Fremder? Was führt dich dein Weg hierher? bist du etwa gewillt, dich anzuschließen? Nun streuner, es bleibe dir überlassen. Und doch weiß ich, dass auch du, den Ruf nicht ignorieren kannst...

Forengründung

16. April 2009

AUfnahmestopp

inaktiv


RUDEL

"as brothers we will stand and we'll hold your hand"

Rudelstand

4 Fähen | 6 Rüden

TEAM


ALASKA # SADEC # NAADIR



PLOTLINE

"And you rip out all I have Just to say that you've won"



Der Frühling ist gekommen und verbirgt mit seiner blühenden Schönheit die Gefahren der Zukunft. Blauäugig wandert das Rudel durch die Berge, ohne zu ahnen, was sich hinter den Gipfeln verbergen mag. Eine Lawine? Ein feindliches Rudel? Gewiss ist: Die Zukunft hat noch ein Ass im Ärmel.
FOLGE DEM RUF DES WINDES UND FINDE DIE FREIHEIT

Austausch | 
 

 Kapitel 6/ Frühjahrsgefahren

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach unten 
Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8  Weiter
avatarGast
Gast

Do 13 Jun 2013 - 21:23

Rites würde von Evari unterbrochen, unterbrochen bei seiner bewunderung. Aber naja, er könnte ja später ihre Schönheit bewundern. Wo sie hier war? In einer Höhle natürlich! '' Du bist hier in einer Höhle, keine Sorge du bist in Sicherheit, die Höhle liegt leicht versteckt hinter Büschen, außerdem ist ein Bär viel zu fett und groß um reizukommen'' antwortete er beruhigend. Rites gähnte, er war müde und wollte schlafen. Also fing er sein Teil des Hasen zu fressen und fragte dabei voller freundlich '' Wie gehts es deiner Wunde? Es ist ein Wunder, das du überlebt hast, du hattest eine Tiefe Wunde, es wehre schlecht wenn du dich bewägst oder anstrengst.''. Er schleckte ihr über die Schnaute und streckte sich, ging etwas weiter in die Höhle und legte sich hin.
'' Sag mal, wieso bist du eigentlich den Berg hochgelaufen, das ist ein Monsterberg, ich würde mich nicht trauen, da hoch zu laufen, besonders der Weg hinunter ist sehr gefährlich, glücklicherweise hast du den Stürz überlebt'' rief er zu ihr und machte die Augen zu. Doch er öffnete sie ab und zu mal um sie anzuschauen. Wieder stand Rites auf und kuschelte seinen Kopf kurz an ihren, um ihr das Gefühl der Liebe zu geben. Doch schließlich trottete er wieder zu seinen Schlafplatz und schlief ein, er träumte von Evari und ihn, er träumt von Liebe. Ach wie schön der Traum war, schade, das er irgentwan mal vorbeigehen wird! Naja, so sind Träume halt, aber es gibt ja eh noch das reale Leben, das ist wichtiger als Träume!

Antwortet auf Evari/ Schleckt ihr über die Schnauze/ Träumt von Evari und ihm.
Nach oben Nach unten
avatarGast
Gast

So 16 Jun 2013 - 10:28

Zars Schritte waren stets sicher auf dem Unebenen Gelände und so lauschte er den Worten der Alpha die an ihn gerichtet wurden. Er nickte nur und streckte sich einmal ehe er sich dran machte, Alaska zu folgen. Ein Blick nach hinten verriet ihm auch, dass seine geliebte Shenna langsam näher kam. Er lächelte leise und stupste sie an als sie in reichweite war bevor auch er stehen blieb. Alaska lief zu einem Spalt und redete mit irgendwem. Zar folgte und bemerkte die eingeklemmte Wölfin recht shcnell. Shenna war bereits dabei befreieungsarbeit zu leisten und der Hilferuf der Alpha lies auch ihn schließlich zur Tat schreiten. Er lief flott zu den anwesenden und positionierte sich so, das er gut ziehen bzw schieben konnte. Gleichzeitig stemmte er seinen massigen und kräftigen oberkörper gegen das Steinmassiv um irgendwie mehr platz für das Bein zu bekommen.

"Na dan zeigt mal was in euren Knochen steckt liebe Wölfe..."
Meinte er mit einem herausfordernden Blick und sah zu Shenna. Nun konnte sie mal wieder beweisen wie kräftig sie war.

[Bei den helfern, stemmt sich gegen das felsmassiv und sucht sich eine position zum ziehen bzw schieben ]
Nach oben Nach unten
avatarGast
Gast

So 16 Jun 2013 - 10:48

Evari war auch müde, sie gähnte kurz und schaute zu ihrer Wunde herüber.
 '' Ich bin den Berg hochgelaufen, weil ich ein Rudel suchte, ich spürte, das ich den Berg überwinden muss''
Sagte sie und schleckte Rites über die Schnauze. Noch fügte sie hinzu
'' Danke das du so lieb zu mir bist!''
. In ihren Augen spiegelte sich Liebe, Liebe zu Rites. Sie wollte nur bei ihm bleiben, das Rudel hatte sie auch grade vergessen. Vieleicht fängt das Glück erst durch Pech an? Ja, ohne Pech, gibt es kein Glück, ohne Glück, gibt es kein Pech, so ist das halt. Ohne Schatten, gibt es kein Licht, ohne Licht, gibt es kein Schatten! Evari vergaß jetzt auch noch den Schmerz und versuchte aufzustehen. Sie schaffte es, aber sie spürte großen Schmerz, so legte sie sich mit einem Stöhnen wieder hin. Sie war froh, das sie nicht mehr allein war, sie war froh über die Liebe und Sorgnis von Rites. Die Wunde tat ja weniger Weh, aber sie tat immer noch weh, also versuchte sie zu schlafen. Sie träumte von Rites, sie träumte davon, das sie mit Rites zusammen war, aber halt! Sie träumte auch von einem Rudel, ein Rudel! Heißt das etwa, das sie ein Rudel findet wird? Im Schlaf lächelte sie. Ihre Wunde heilte langsam und bald wird sie wieder stehen können ohne Schmerz zu spüren. Dieser Schlaf tat der lieben Evari wirklich gut, den sie war müde und schlapp gewesen. Jetzt könnte sie sich erholen, und es wird immer besser.
Nach oben Nach unten
avatarGast
Gast

So 16 Jun 2013 - 13:45


Mit einem dicken Kloß im Hals versuchte die kleine Fähe sich auf ihre Alpha zu konzentrieren. Das war das einzige auf das sie sich gerade konzentrieren konnte ohne komplett zu einem Nervenbündel zu mutieren. Nur wenige Minuten später bohrte sich ein anderes Geräusch in ihren Gehörgang und versuchte krampfhaft ihre Aufmerksamkeit zu erzwingen. Es war eine laute Mischung aus einem Jaulen und einem Fiepen in Not. Pure Verzweiflung und Panik – wie von jemanden in Todesangst. Takenya fühlte sich, als würde sich in ihrem Kopf alles versuchen zu drehen. Was, wenn das jemand aus dem Rudel war? Ihr Blick hing an Alaska, welche allerdings in eine völlig andere Richtung vordrang. Also konnte es niemand aus dem Rudel sein. Wie versteinert beobachtete Takenya die weiße Fähe, welche ohne Angst dem Geräusch folgte. Und kurz darauf war sie verschwunden. Ihr gesunder Verstand sagte ihr, dass sie nur eine Schräge hinuntergelaufen war, aber trotzdem lief es ihr eiskalt den Rücken hinunter. Leyla sprang sofort hinterher als Alaska um Hilfe rief, und auch Shenna, die schwarze Beta rauschte nur wenige Sekunden später an Takenya vorbei. Alles in ihr verlangte danach zu helfen, aber ihre Läufe gehorchten ihr nicht. Ein weiterer Schauer fuhr ihr den Rücken hinab und sie blickte hilfesuchend zu Sadec. Dieser wies ihr an dazubleiben und aufzupassen, bevor er selbst verschwand. Er war zwar weder ein Alpha, noch ein Beta, aber Takenya hörte auf ihn, auch wenn sie Gewissensbisse plagten. Sie sollte diesem Rudel helfen und nicht nutzlos herumstehen. Als Eleazar auch noch an ihr vorbei rannte traute sich die junge Fähe einige Schritte vorwärts, fast bis zum Rand, an dem die anderen die Schräge hinabgelaufen waren.


Vorsichtig streckte sie ihren Kopf um das zu sehen, was die anderen sahen. Der Anblick verschreckte sie, aber gleichzeitig konnte sie auch nicht wegschauen. Eine vollkommen abgemagerte Fähe lag auf dem Boden und wirkte mehr Tod als lebendig. Letzteres war sie allerdings eindeutig, sonst hätte sie wohl kaum um Hilfe rufen können. Die Sturmtänzer versuchten ihren Pfote, die allen Anschein nach eingeklemmt zu sein schien, herauszuziehen. Es sah vermutlich nicht zur schmerzhaft aus, sondern war es auch. Takenya legte verunsichert die Ohren an und versuchte ihren Blick abzuwenden. Sadec hatte ihr aufgetragen aufzupassen und das würde sie auch tun, so schwer es ihr auch fiel. Aber die fremde Fähe wurde sowieso schon von genügend Wölfen umringt. Selbst wenn sie helfen wollen würde, würde sie nur im Weg stehen. Deshalb war die Aufgabe, die ihr aufgetragen wurde um einiges leichter. Einfach aufpassen und sitzen bleiben. Das durfte wohl zu schaffen sein, selbst wenn ihr Herz noch immer raste. Immerhin war der Schwindel schon wieder vorüber gegangen. Wenigstens ein positiver Aspekt.

[Hat Angst - tut, wie Sadec ihr befiehlt]
Nach oben Nach unten
avatarAlaska
Alpha

So 16 Jun 2013 - 18:36

Wieder musste Alaska spucken, da sich dichte Fellbündel zwischen ihren Zähnen verfingen. Hatten sie überhaupt eine Chance, die halb verhungerte und nahezu zu verwesen beginnende Fähe aus ihrem Grab hinauszuziehen? Oder würden sie zusehen müssen, wie das arme Ding vor ihren Augen elendig verrecken würde? Alaska schauderte bei diesem Gedanken. Doch es war noch nicht an der Zeit, die Hoffnung aufzugeben, denn auf ihren Hilferuf folgte das Rudel. Man konnte sich nichts mehr wünschen, als dass ihre Familie mit ihr Seite an Seite stehen würde, um der Fremden in Not zu helfen. Und das taten sie. Zuerst schlitterte Leyla heran, scheinbar etwas überfordert mit der ihr gebotenen Situation, voller Mitleid und doch Willensstärke in den Augen. Sie wollte die Fähre retten, das stand ihr ins Gesicht geschrieben. Shenna, die nun in den Spalt kletterte, dachte praktischer. Sie schätzte die Situation kurz ein und begann dann einen Befreiungsversuch. Doch dieser bleib leider nicht von Erfolg gekürt. Zu fest hatte der Fels den Hinterlauf an sich gekettet, zu schwach war die Fremde, um zu helfen. Alaska war sich schon gar nicht mehr sicher, ob sie noch bei Bewusstsein war, denn sie war schlaff unter ihrem Maul und gab keinen Laut von sich. Doch sie atmete, das war ihr antrieb. Und so lange wie sie weiter atmete, durften sie nicht aufgeben!

Nun waren auch Sadec und Zar zur Stelle, um mitzuhelfen. Alaska verstand Sadecs Gedankengang, als er rückwärts den Spalt wieder verließ, um stattdessen für ihre Sicherheit zu sorgen.

"Leyla, sichere Shenna wie Sadec mich hält!"


Es bleib keine Zeit für freundliche Worte, mit denen würde sie Alpha sicher nicht sparen, sobald sie das Geschöpf gerettet hatten. Doch nun galt es zu handeln. Als Eleazar sich zu ihnen quetschte, glaubte die Weiße erstmals, dass es jetzt funktionieren würde. Sie alle waren kräftig. Sie atmete tief durch, bevor sie Shenna zunickte. Sie hatte Recht, es gab eine Chance. Dann sah sie auch zu Zar. Gemeinsam hatte der Fels doch wohl schon verloren.

"Also gut... auf drei. Eins-" sie nahm das lose Rückenfell der Braunen erneut zwischen die Zähne. "Zwei  - und drei!" nuschelte sie durch das Fell hindurch und stemmte sich dann mit voller Kraft mit den Läufen ab. Es musste funktionieren, es musste einfach.

[weist Leyla an, gibt Shenna und Zar ein Zeichen und zieht]

_________________________________________________________________________


Alsbald stieg empor und verbreitete sich um mich her der Friede und das Wissen, das über alle Beweisgründe der Welt hinausgeht,
Und ich weiß, daß die Hand Gottes die Versicherung der meinigen ist,
Und ich weiß, daß der Geist Gottes der Bruder des meinigen ist,
Und daß alle Männer, die je geboren, auch meine Brüder sind, und alle Frauen meine Schwestern und Geliebten ...
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatarGast
Gast

Do 20 Jun 2013 - 22:44

Sie war es gewohnt allein gelassen zu werden und so war es nicht beleidigend für sie, dass die Anderen mit schnelleren Schritten vorliefen. Anfangs hatte sie sich ebenfalls in Bewegung gesetzt, etwas schneller als gewöhnlich, aber schließlich war sie in ihr normales Tempo zurück verfallen. Sie erkundete die Landschaft, in all ihrer Prächtigkeit. Man sagte ihr eins, dass die Landschaft nur im Sommer ihre Prächtigkeit entfalten konnte, aber Delilah war anderer Meinung gewesen. Sie liebte den Winter um so mehr, auch wenn er ihre Glieder durchschüttelte und ihre Pfoten zu Eis erstarren ließ. Sie mochte den Winter dennoch, denn es war einfach eine Herrlichkeit zu beobachten, wie die Welt unter einem weißen, glitzernen Mantel versank, in dem man Abdrücke hinter lassen konnte. 

Sie zuckte mit den Ohren und folgte den Wölfen. Sie folgte ihnen einen Weg nach, den sie nicht kannte. Sie wusste nicht einmal warum sie folgte. Was gab ihr die Motivation oder einen Grund zu folgen? Waren es die Wölfe, deren Gesellschaft sie suchte oder war es einfach das Gefühl von Schutz, den sie nun brauchte um sich besser in ihrer goldenen Haut zu fühlen? 
Vielleicht das eine oder das andere oder gar keins von beiden. Vielleicht gab es auch einfach gar keinen Grund und der Grund war die Lust und die Laune, einfach zu laufen und den Weg anderer zu gehen. Vielleicht war er auch für sie bestimmt, aber um das heraus zu finden, musste sie weiter gehen.
So hielt sie also ihr ruhiges Tempo und folgte. Etwas abseits, aber dennoch in erkennbarer Nähe, folgte sie.


( folgt Alaska und co )
( suchte Playpartner zum schreiben. wieder aktiv. )
Nach oben Nach unten
avatarSenshír
Neuankömmling

Mo 24 Jun 2013 - 18:37


xx Nichts ist unmöglich! xx


Mit federndem, leicht hüpfendem Gang lief Senshír den Weg entlang. Sie hatte gute Laune - wie fast immer - und deswegen machte sie sich keine Gedanken darum, wie laut oder unachtsam sie war. Sie wollte es gerade so, und wenn sie etwas wollte, dann tat sie es auch, ganz egal, was man von ihr halten mochte. 
Mit guter Laune, die Rute hin und her schwingend, den Blick fest auf den Himmel geheftet, lief sie also den ihr fremden Waldweg entlang, bis sie ein leicht erschrockenes, aber dennoch ausgedrehtes "Pass auf!" hörte, das sie aufschrecken ließ. Es hätte ihre eigene Stimme sein können, doch sie selbst hatte gar nichts gesagt ... Ohne Vorwarnung kam ein Fellball, vom Aussehen gleich wie sie, auf die Fähe zugesprungen. Zusammen kugelten sie am Boden herum, bis ihnen die Luft ausging. Langsam rappelten sie sich wieder auf, und finden an zu kichern. Ja, so waren sie nun mal ... Einmal in die andere Richtung sehen, und schon überfallen werden!
Als sich die beiden wieder halbwegs beherrschen konnten machten sie sich wieder auf den Weg. Weswegen sie eigentlich hierhergekommen waren, hatte andere Ursprünge als das Herumtoben. Schon vor einiger Zeit hatten sie und ihr Bruder eine Fährte entdeckt, der sie jetzt folgten. Sie waren gespannt, wohin sie führte. "Wir sollten weitergehen, wenn wir noch irgendwann ankommen wollen.", meinte Senshír mit einem Grinsen. Immerhin hatten sie ein Ziel und wollten langsam wieder etwas Spaß haben, indem sie ... andere zum Narren hielte.
Nach einiger Zeit erblickten sie eine Höhle. Allerdings keine Verlassene, sondern eine, die von genau den Wölfen besetzt wurde, die die beiden schon die Ganze Zeit in der Nase hatten. Mit bedeutsamem Blick nach hinten lief Senshír zur Höhle und lugte hinein. R' Shíens wartete währenddessen in sicherem Abstand. Warum nicht gleich gemeinsam hineingehen? Weil das nicht so viel Spaß machen würde!


xx im Wald | entdeckt den Geruch anderer | sieht eine Höhle xx


Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatarGast
Gast

Mo 24 Jun 2013 - 19:40

Rites wachte gähnend auf. Noch schlapp trottete er zu Evari hinüber und schleckte ihr sanft über die Schnauze. Hoffentlich könnte sie bald laufen dachte er und ging raus aus der Höhle, atmete die frische, saubere Frühlingsluft ein.

Ich liebe den Frühling


flüsterte er und rannte eine Runde um sich fitt zu halten. Mit guter Laune roch er zwei andere Wölfe, die in Richtung Höhle gegangen sind. Mit schnellen Schrriten lief er zurück. Nach paar Minuten bemerkte er auch die zwei Wölfe, die er gerochen hatte. Mit freundlichem Gesicht lief er zu den zwei anderen und begrüßte sie mit einem nicken.

Hallo ihr zwei, mein Name ist Rites.


fing er ein gespräch an. Dabei dachte er nicht einmal daran, das diese zwei fremden Wölfe vieleicht mit schlechten Absichten gekommen sind. Doch Rites bemerkte, das sie auf keinen Fall mit schlechten Absichten gekommen sind. Also schleckte er ihnen freundlich über die Schnauzen. Dann fiel ihm Evari ein.
Hoffentlich hat sie nichts dagegen, wenn ich die zwei Wölfe in die Höhle einlade dachte er bei sich und wante sich wieder zu den zwei. Erst jetzt bemerkte er, das sie Zwillinge wahren. Man könnte sagen, das drei Fragezeichen über Rites Kopf schwebten. Er hatte noch nie Wolfszwillinge gesehen.
Kommt doch rein in die Höhle
 ladete er die Zwillinge höflich ein. Vieleicht könnten sie ja Freunde werden.

Mach einen Spaziergang/ Begrüßt die Zwillinge/ Ladet sie in die Höhle ein
Nach oben Nach unten
avatarGast
Gast

So 14 Jul 2013 - 14:26

Evari wachte auch auf, müde streckte sie sich und stand auf. Als sie einen Schritt machen wollte, jaulte sie auf. Evari hatte die Verletztung ganz vergessen. Verdammt heulte sie in Gedanken und schaute genervt auf die Wunde. Wenn Evari sich bewegen wurde, wehre die Wunde noch schlimmer. Aber es ist langweilig, nur zu liegen. Evari legte sich wieder hin. Ihr Magen knurrte und sie rief Rites? Sie wollte ihn fragen, ob er ihr was jagen könnte. Es war aufdringlich aber Evari könnte im Moment weder für sich selbst sorgen, noch richtig jagen. Traurig dass sie nicht laufen könnte, sah sie Richtung ausgang und wünschte sich, an die Frische Luft zu kommen. Im Moment war Evari einsam und wollte Rites um sich haben, merkwürdiger Weise nur Rites. Doch da wante sie sich ab und leckte ihre Wunde, auch wenn es schmerzhaft war, doch sie verheilte langsam. Da höhrte Evari stimmen. Rites und Fremde Wölfe. Ist Rites in Gefahr? fragte sie sich und lauschte besorgt. Ihr weißes Fell war gesträubt und ihre Ohren bewegten sich aufmerksam hin und her. Ihre braunen, etwas rötlichen Augen sind konzentriert auf die Richtung der Stimmen gerichtet und Evari erwartet jeden Moment jemanden hereinkommen. Sie beruhigte sich, als sie die Stimem von Rites höhrte. Hoffentlich nicht zu viele Gäste seufze Evari und machte es sich gemütlich auf dem Höhlenboden. In der Höhle war es kühl, doch Evari störte das nicht, den sie hatte dickes Fell.

Ärgert sich über die Wunde/Ist angespannt/ Ignoriert den kalten Boden in der Höhle
Nach oben Nach unten
avatarSadec Zimbah
Rudelmitglied

Mo 15 Jul 2013 - 17:42

Mit vereinten Kräften schafften die Wölfe es, die Verletzte zu bergen. Nur schwer löste sich das Bein und noch schwerer war es, den kraftlosen Körper aus dem Spalt zu heben und ausser Gefahr zu bringen. Sadecs Herz überschlug sich fast, während es mehr und mehr Adrenalin durch seine Adern pumpte. Er hechelte erschöpft, doch auch wenn die Rettung gelungen war galt es noch immer, höchste Konzentration zu bewahren, um nicht selber abzurutschen und sich zu verletzen. Mit vorsichtigen Schritten näherte er sich wieder Takenya, die dem ganzen aufmerksam mit dem Blick gefolgt war, um sich nach ihrem Wohlbefinden zu erkundigen. Sein gesundes Auge musterte sie besorgt, dann entdeckte er die braune Wölfin, die er im Wald entdeckt hatte. Sie war alleine, wirkte unruhig und angespannt. Fragend legte er den Kopf schief und wechselte mit einem letzten Blick zu Takenya seinen Kurs, in der Hoffnung, sie würde ihm folgen.

Es war für Sadec Zimbah noch nie eine Frage gewesen, wie er einem einsamen Wolf am besten gesellschaft leisten konnte. Normalerweise war er der einsame Wolf, der in einem stummen Trott dem Rudel folgte. Generell war es eigentlich nicht seine Art, aber etwas in ihm trieb ihn an. Etwas, dem er zuvor noch nie begegnet war. Und das verwirrte ihn. Mit umher wanderndem Auge reihte er sich neben ihr ein, wie um sich zu vergewissern, ob sie zurecht kam. "Wo kommst du eigentlich her?", fragte er schließlich mit ehrlicher Neugier.

_________________________________________________________________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatarGast
Gast

Do 25 Jul 2013 - 19:39

Rites wartete ungedultig auf die Antwort der zwei fremden Zwillinge. Langsam wurde er müde und wollte das was spannendes passiert! Als er Evaris ruf höhrte wachte er sofort auf. Kurz nickte der junge Rüde den zwei zu und verschwand in der Höhle. ''Guten Morgen Evari, wie geht es dir, brauchst du was?'' fragte Rites besorgt und setzte sich neben Evari. Einmal schleckte er ihr liebevoll über die Schnauze, dabei schaute er ihr in die wunderschönen Augen. Ich liebe dich Evari .... dachte er mit herzen in den Augen. Hoffentlich vermissten ihm nicht die Fremden. Rites fror etwas auf dem kalten Höhlenboden, das versuchte er aber nicht anzumerken und sah auf Evaris Wunde. Diese war etwas besser als gestern. Kannst du schon laufen? fragte er seine 'liebste' Evari und lächelte sie an. Doch Rites wurde irgentwie .... Rot! Ja das sah man nicht wegen dem Fell aber unter dem Fell wurde er rot aus liebe zu Evari. Ein Käfer gewann seine Aufmerksamkeit und er beobachtete ihn. Er war schwarz und rannte auf Evari zu. Schnell zerquetschte Rites ihn.

Läuft zu Evari in die Höhle/ Sorgt sich um sie/ Wird Rot/ Zerquetscht einen Käfer
(Mehr fiel mir nicht ein ....)
Nach oben Nach unten
avatarGast
Gast

Sa 27 Jul 2013 - 23:22

Evari

Evari freute sich als Rites zu ihr rannte, sie war gerührt wie er sich um sie sorgte und kümmerte! Sie liebte es, wenn sie bei Rites war. ''Ich will dir keine Umstände machen aber ich hab Hunger. Du musst nicht jagen ich will dir ja keine Umstände machen ....'' Evari mochte Rites wirklich sehr und schleckte ihm ebenfalls über die Schnauze. ''Leider nicht, aber bewegunslos stehen'' gab sie zur Antwort und musste leise kichern. Tja ein großer Fortschrit .... ein Wunder das ich überlebt habe, danke Rites! schwirrten die Gedanken wiedermal durch ihren klugen Kopf. Evari hob den Kopf und schaute Rites in die Augen. Dabei kuschelte sich sich an ihn ohne es zu merken, einfach aus Liebe. Ich liebe dich Rites .... ohne dich wehre ich verloren! Bitte bleib immer bei mir .... Flüsterte sie ihm zu, aber sie stoppte. Was rede ich den da?! Wieso hab ich das gesagt was wird Rites jetzt nur von mir denken? wahren ihre Gedanken diesmal, jedoch etwas panisch. Sie seufze leise und senkte den Kopf ängstlich. Hatte sie das grad wirklich gesagt? Jetzt hoffte Evari, das Rites es gut annahm. In Gedanken verloren hatte sie den Käfer garnicht bemerkt, sonst hätte sie sofort Mitleid mit ihm gehabt.

Antwortet auf Rites fragen/ Merkt nicht was sie da tut/ Ist gedanken verloren

(Sry Alaska wenn ich keine 2000 Zeichen schaffe aber ich verspreche dir, es werden eines Tages welche sein ^^ :DD)
Nach oben Nach unten
avatarConversano
Delta

Di 30 Jul 2013 - 18:47

„Geborgen in der Stille“


    Leise wisperte der Wind ihm verborgene Legenden in die zuckenden Ohren, welche abwesend und zugleich wachsam auf seine nahe Umgebung gerichtet waren. Noch immer meinte er tief in den zarten Fingern, die durch sein allmählich wieder dünner werdendes Fell fuhren, einen Geruch auszumachen, der ihm wohlvertraut gewesen war - vor langer Zeit.
    Also erhob sich der schwere Kopf des Wolfsrüden bedächtig, während seine ruhigen Schritte ihrem eigenen Willen folgten und uneinsichtig der drohenden Gefahr trotzten. Immer wieder glitten die veilchenblauen Augen über die üppig blühende Landschaft, welche nun mehr denn je Freund und Feind zu verbergen vermochte, ebenso wie sich die Beutetiere weitaus geschickter zu tarnen wussten. Der Winter war unbarmherzig, insbesonders dadurch, dass er keinerlei Möglichkeit für großartig viel Schutz bot. Lautlos die Luft einatmend, hielt der Wolf nun inne, die Muskeln angespannt und allzeit bereit. Noch immer umschwebte ihm gelegentlich ein Duft, schnappte nach diesem wie ein verspielter Jungwolf und schloss konzentriert die Augen. Mochte er nun auch zurückfallen, seine Pfoten würden ihn sicher zurück zu seinem Rudel tragen.

    In einer beinahe abrupten Bewegung wandte sich der große Rüde seitwärts, tiefer in das felsige Geröll, welches neben ihm aufragte und noch nicht eindrucksvoll genug schien, um tatsächlich als Beginn des Höllenabstiegs zu gelten. Langsam, bedächtig erklomm Conversano diesen recht unwegsamen Pfad, welcher keinem vorgeschriebenen Weg folgte und einzig durch die dumpfe Ahnung eines Geruchs vorgegeben wurde. Schlussendlich hielt er erneut inne, die Rute halb erhoben und den Blick eindringlich über regloses Blattwerk schweifen lassend. {Du wirst mich erkennen, mein Freund. Ebenso, wie ich es tat}. Und obgleich dies nicht mehr als ein flüchtiger, dem Misstrauen geschuldeter Gedanke war, wusste der Rüde, dass in ihm ein Fünkchen Wahrheit enthalten war.
    Schließlich drehte er seinen eindrucksvollen Körper erstaunlich behände um, spürte die neugewonnene Kraft - ob dies lediglich am Frühling lag, oder womöglich einen weit emotionaleren Grund besaß - durch seinen Leib pulsieren und betrachtete skeptisch die zerklüftete Felswand. Es mochte ein Leichtes sein, diese zu erklimmen, doch wäre es schlichtweg dumm, sie ebenso verlassen zu wollen. Somit richtete sich der Kopf in jene Richtung, in welche es ihn trieb und in welcher er früher oder später erneut seine Familie wieder sehen würde. Flink, aber noch immer mit geübtem, bedächtigen Schritt setzte Conversano seinen dunklen Leib in Bewegung, nahm zahllose Gerüche in sich auf und vereinte diese zu einem harmonischen Gesamtbild, welches ihm schlussendlich würde helfen können. {Ein Wildkaninchen, welches einem Adler entfloh, der kurz darauf eine Feldmaus nahe des Kaninchenbaus erlegte. Wild blühende Frühjahrspflanzen, die noch nicht voll entfaltet sind und umso intensiver riechen werden.} Und letzen Endes ein Duft, der ihm seinen recht unwegsamen Pfad vorschrieb. {Wölfe!}

    Nun näherte sich der Nachtschwarze seinem Rudel mit ruhigen Bewegungen, erkannte jedoch recht schnell, dass dies ein auswegsloser Weg wäre. Einige Meter über den vertrauten Köpfen blickte er den Abhang hinab und musste eingestehen, dass er womöglich einen Weg gefunden hatte - allerdings einen, der unbequem war und noch dazu nicht ganz parallel zum Weg des Rudels zu verlaufen schien.
    Allerdings war der Dunkle Zeit seines Lebens oft genug allein umhergeirrt, dass dies kein allzu großes Problem darstellen sollte - der Anblick, der sich ihm bot, hingegen schob. Dunkel stoben die Funken der Wut in seinen hellen Augen auf, ließen diese unwirklich und dunkel scheinen, je deutlicher ihm wurde, was sich dort vor seinen Augen abspielte. Ein leises, mehr fauchendes Knurren entfloh seiner Kehle, nicht mehr wölfisch zu nennen, je länger er den Mischling dabei betrachten musste, wie dieser Hand an Alaska anlegte. Brodelnde Eifersucht pflügte seinen Körper und wäre er nicht ohnehin außerhalb der Reichweite vom Rudel, womöglich wäre er in seiner blinden Wut über den Jüngeren hergefallen.
    Hinzu kam, dass ausgerechnet jener den Duft der Kreaturen an sich trug, welche ihn erbarmungslos gejagt hatten, ehe er sie dem Tod überantwortete. Gewissermaßen war es eine grundgegebenen Ablehnung gegen diesen Teil des Wolfshundes und der wölfische Teil nun ebenfalls, da er der weißen Fähe deutlich zu nahe kam. Mochte er die Verletzte auch bis dato nicht gesehen haben, ein derart egoistisches Gefühl wie die Eifersucht wäre ohnehin nicht zu zügeln, sodass der vernarbte Wolf seinen Weg vorerst allein weiterführte. Energisch trat er voran, die Pfoten gruben sich ungeachtet der Gefahr in die Erde und Conversano spannte all seine Muskelfasern an, welche ihm erlaubt waren, aktiv zu kontrollieren. Einzig dieses eine Bild versetzte den Hünen derart in Rage, dass er bösartig nach einem von seinen Pfoten in Bewegung gesetzten, hüpfenden Stein schnappte. Er verfehlte ihn um Haaresbreite - und strauchelte, gefährlich nahe dem Abgrund. Instinktiv verlagerte er sein Gewicht, konzentrierte sich abrupt auf das Jetzt und erlangte sein Gleichgewicht wieder. Ein kurzer Blick zurück - die Wölfe mochten inzwischen drei Meilen oder lediglich drei Sprünge entfernt sein - und er ging weitaus geruhsamer den zerklüfteten Steinpfad entlang. {Ich muss leben, um dieser Made den Kopf abzubeißen!} dachte er grimmig. Danach wagte er sich an den eigentlichen Abstieg, welcher nun seiner vollsten Konzentration bedurfte. Also verbannte Conversano - wenn auch schwerlich - jeden Gedanken an eventuelle Beziehungen und heimliche Berührungen. Er schickte lediglich sein unheilvolles, gewaltschwangeres Schnauben den Weg voraus, um es ungehört verklingen zu lassen.                
     

     




In Gedanken # Glaubt, Jmd. zu riechen, folgt dem Duft # abseits des Rudels # auf einem höhergelegenen, parallel laufendem Gebirgspfad # sieht das 'Rettungskommando' # Rasende Eifersucht
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatarGast
Gast

Mi 31 Jul 2013 - 22:51

Delilah folgte den Wölfen, beobachtete ihren Siluetten, wie sie sich ihren Weg durch das Land bahnten. Manchmal wünschte sie, dass sie ein Teil des Ganzen sein konnte. Wie wäre das? Wenn sich jemand um einen kümmerte, wenn man aufeinander aufpassen konnte? Einer für alle, alle für einen. Das musste ein wundervolles Gefühl sein, einfach zu wissen, dass jemand immer für einen da war und dass man sich auf jemanden verlassen konnte und dieser nichts fordertete für all das. Das Gefühl von Liebe und Geborgenheit. Wie mochte es sein?

Delilah versank eine Weile in ihren Tagesträumen, jemanden zu haben. Sie hatte sich das schon immer gewünscht. Sie selber stufte sich als sehr schutzbedürftigen Wolf ein aber dennoch zog sie alleine durch Wälder und schließ alleine irgendwo. Niemand war für sie da, obwohl es wohl das Beste für sie sein würde. Aber vielleicht stufte sie sich auch einfach falsch ein. Vielleicht waren schutzbedürftige Wölfe auch ganz anders.

Ein Seufzer huschte über ihre Lefzen und ihre Augen weiteten sich, als sich ein dunkler Wolf zu ihr gesellte. Schnell warf sie ihren Blick zu Boden und senkte ihren Kopf. Dass tat sie immer, wenn ein Rüde zu ihr kam. Ein Zeichen der Kooperation und der Ergebung. Delilah lauschte den bedachten Worten des Rüden und wählte ihre Worte ebenfalls so bedacht aus. "Ich weiß es nicht genau, ich weiß nur, dass ich alleine bin." Sie hob und senkte ihren Kopf kaum merklich, ein Nicken, um sich selbst noch einmal vor Augen zu halten, dass sie wirklich niemanden hatte, außer vielleicht diesen Rüden neben ihr, aber der würde verschwinden, irgendwann.
Und in diesem Moment wurde ihr schmerzlicher Weise bewusst, dass irgendwann sehr bald sein würde.


{ bei SADEC ZIMBAH ; hinter den Anderen }
Nach oben Nach unten
avatarGast
Gast

Mo 5 Aug 2013 - 23:16

Vogel zwitschern hörten seine Ohren, er, der junge starke Jäger, ist wieder da! Typisch Rites, dass wahren seine ersten Gedanken als Evari ihm gesagt hatte, das sie Hunger hatte. Als Evari ihm über die Schnauze schleckte würden seine Gedanken unterbrochen.
 "Keine Sorge ich jage gerne für dich .... naja wenigstens kannst du stehen, ist schonmal was"
der 'Junge starke Jäger' schleckte Evari ebenfalls über die Schnauze und lächelte.
 "Ich fang dir den besten großen dicken Hasen den du jemals gejagt und gegessen hattest!"
 rief Rites heldenhaft und voreillig. Tja grade eben wollte der 'Jöger' der lieben Evari einen guten Hasen fangen, da kuschelte sich Evari an ihm. Sein Herz fing an schneller zu schlagen, als Evari ihm was zuflüsterte. Rites könnte es erstmal nicht wahrnehmen, erstaunt riss er die Augen auf. Doch dann ris er sich zusammen und kuschelte sich ebenfalls an Evari.
Ich liebe dich auch .... was sollte ich den machen? Ich könnte dich nicht einfach sterben lassen, das wehre dumm von mir und rücksichtlos was ich eigentlich gar nicht bin!
flüsterte er leise zurück und genoss diesen wunderbaren Augenblick der Liebe. Hoffentlich wird dieser Augenblick nicht unterbrochen! Rites fühlte sich wohl und vergrub sich in Evaris wunderschönem Fell. Er schloss die Augen, doch nach kurzer Zeit schreckte er auf. Er hat nämlich kurz ein Bild seiner Vergangenheit wiedergefunden, Aysia hatte auch weißes Fell .... doch eher gräuliches. Eine Träne floß durch Rites's Augen, aber er lies sich nicht einschüchtern und schüttelte seinen Kopf.
"Tsuldigung Evari, mir ist wieder etwas eingefallen .... "
Was schlimmes ....

(Werd ich besser oder werd ich besser? xD Nene ^^)
Nach oben Nach unten
avatarAlaska
Alpha

Di 6 Aug 2013 - 18:57

Der Schweiß perlte in ihrem Fell und ließ es zusammenkleben, während Stöhnen in der Luft lag, durch die Anstrengung verursacht. Vielleicht entfuhr es ihrer Schnauze, vielleicht der Shennas, vielleicht einer anderen, sie achtete nicht darauf. Sie achtete bloß darauf, wie der schlaffe Körper, dessen Puls unter ihren Fängen flatterte sich aus dem eisernen Griff des Felsens befreite. Sie war sich nicht sicher, ob die fremde fähe es überstehen würde, selbst dann nicht, wenn es dem Rudel tatsächlich gelingen sollte, sie hinauszuziehen und sie ihr Bein behalten konnte. Es war nichts sicher, doch wenn es eine Chance gab, dann würde sie nicht vertan werden. Wenn sie selbst in dieser Situation gefangen wäre, würde sie angewiesen sein und so war es egal, dass der flatternde Puls schwächer wurde.

Doch vielleicht war es ein Segen, dass der Körper mehr und mehr an Spannung verlor, denn zusammen mit der gemeinsamen Muskelkraft macht der Wolf einen Ruck nach oben. Alaska spürte, wie Sadec nun fester an ihr zog, auch Leyla und Shenna halfen tatkräftig. Als der Ruck auf ihren Leib erfasste, durchzuckte sie ein Blitz von Adrenalin. Neue Kraft pulsierte durch ihre Ader und der Wille blitze in ihren Augen auf. Sie würden es schaffen.

"Sie bewegt sich!"

Das Stöhnen hatte sich in ein angestrendtes Knurren verwandelt und schon purzelte sie nach hinten, zusammen mit ihren Kameraden. Schnell stand sie wieder von Sadecs Hinterläufen auf und vergewisserte sich, dass alle Helfer die Spalte verlassen hatten. Schnaufend verharre sie einen Moment, ehe sie an der Fremden schnupperte und nach ihrem herzschlaf lauschte. Das Hintere Bein hatte eine vesorgniserregende Position eingenommen, sicher war der Knochen so gequetscht worden, dass er brach. Es würde sich zeigen, ob sie erwachen würde. Es galt nun, den Berg so schnell es ging bergab zu verlassen, zu ruhen, zu fressen und weiterzuziehen. Es war die Atmosphäre, hier konnte noch mehr passieren. So stand sie auf und zerrte an dem bewusstlosen Körper, versuchte sie aufzurichten. Doch vergebens. Noch in der beißenden Ohnmacht gefangen, würden die Wölfe ihre Begleitung mitschleifen müssen. Alaska sah zum rest des Rudels. Sadec war bereits bei Delilah, wie Alaska der Name der Neuen einfiel, Takenya stand nah ihnen. Sanos Duftspur fühte bereits bergab, er war seiner eigenen Wege gegangen, doch sie würden sich wieder mit den ihren kreuzen, spätestens am Fuß des Berges. Auch Naadirs Geruch hing in der Luft, wahrscheinlich hatte das Rudel ihn fast eingeholt.

"Lasst uns zusehen, dass wir den Rücken dieses Ungeheuers verlassen. Aber hierbein brauch ich Hilfe. Freiwillige vor."

Und bevor sich jemand meldete stämmte sie sich schon wieder gegen den Körper und begann ihn bergab zu schleifen, bedacht, nicht selbst das Gleichgewicht zu verlieren.

[rette kaja, will den Berg verlassen, fordert Hilfe, um Kaja hinunter zu schleifen, beginnt den Abstieg]

_________________________________________________________________________


Alsbald stieg empor und verbreitete sich um mich her der Friede und das Wissen, das über alle Beweisgründe der Welt hinausgeht,
Und ich weiß, daß die Hand Gottes die Versicherung der meinigen ist,
Und ich weiß, daß der Geist Gottes der Bruder des meinigen ist,
Und daß alle Männer, die je geboren, auch meine Brüder sind, und alle Frauen meine Schwestern und Geliebten ...
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatarGast
Gast

Di 6 Aug 2013 - 19:56

Der eigene Herzschlag pochte der jungen Fähe viel zu laut in den Ohren, während ein eiskalter Schauer ihr Rückgrat hinuterkletterte. Angestrengt versuchte sie auf etwas ungewöhnliches zu lauschen, damit sie der ihr aufgetragenen Aufgabe auch nachkam, aber das einzige was sie hören konnte war ihr eigener Herzschlag und das Schnaufen und Keuchen der Anderen. Trotzdem fehlte ein Geräusch, was Takenya eigentlich erwartet hatte. Es ertönte kein schmerzvolles Jaulen von der fremden Fähe, der die Rettungsversuche galten. War sie...war sie etwa schon Tod? Und die Anstrengungen des Rudels nur vergebene Liebensmüh? Nein, das konnte nicht sein. Krampfhaft behielt die junge Fähe ihren Kopf oben und vermeidete es die anderen bei ihrer Taten zu beobachten. Sie fühlte sich schlecht. Und dazu auch noch schuldig. Die junge Fähe saß hier oben und was machte sie? Lieber sich selbst wegen ihrer Angst bemitleiden anstatt dem Rudel zu helfen. Die Sturmtänzer waren so gütig gewesen als sie sie aufgenommen hatte, und wie dankte die Sternschwinge es ihnen? Mit Nichtstun. Die kleine Fähe knrischte aufgebracht mit den Zähnen. Das passte nicht zu ihr. Sie war nicht die Art von Fähe die immer im Hintergrund blieb - sie war für die Front geboren und das würde sie auch schon beweisen. Irgendwie. Takenya war nicht umsonst eine stolze Sternschwinge - und würde es auch bleiben. Trotzdem saß sie hier, auf dieser kleinen Anhöhe wie ein Stückchen Elend und versank in Selbstmitleid, während sie ihre Läufe kaum bewegen konnte, so steif waren sie. Langsam versuchte sie die Luft ein- und auszuatmen um sich wenigstens wieder konzentrieren zu können.

Doch anscheinend war die ganze Aufregung schon vorbei. Die fremde Fähe lag - als Takenya nun doch einen vorsichtigen Blick riskierte - bewegungslos, doch mit freiem Lauf auf den Steinen. War sie etwa doch...? Nein, das war sie nicht. Sonst hätte Alaska einen anderen Ausdruck im Gesicht gehabt. Stattdessen war sie nun im Begriff die Fähe den Berg herunter zu bringen. Gerade als Takenya sich melden wollte kam Sadec in ihr Blickfeld. Der wirkte besorgt. Besorgt um die fremde Fähe, oder um Takenya? Auch wenn ihr das nicht ganz klar war setzte sie ein Lächeln auf, ganz nach dem Motto  Wird schon wieder. Und das würde es auch werden, das wusste Takenya. Wenn sie erst einmal wieder in einem Wald waren dann würde sie ihre Angst vermutlich schon ganz vergessen haben. Doch nun galt es noch wachsam zu sein. Statt dem freundlichen Rüden zu folgen nickte sie ihm nur zu und begab sich dann auf wackeligen Beinen zu Alaska. Sie würde helfen. Und davon war sie auch fest überzeugt. Dieses Mal würde ihr Wille siegen und nicht die Angst. Außerdem konnte sie sich so auf eine Aufgabe konzentrieren anstatt zitternd in sich zusammen zu fallen.

"Ich helfe gerne."

Ihre Stimme klang noch immer bröckelig, als müsse sie sich selbst davon überzeugen, aber ihr Blick blieb fest entschlossen und bevor Alaska auch nur protestieren konnte schnappte sich Takenya vorsichtig einen Teil der Fähe, der nicht in mitleidenschaft gezogen worden war und machte sich daran Alaska zu helfen. Wenn auch nicht ganz so ruhig und überzeugend wie Takenya se selbst gerne gehabt hätte, denn man konnte an ihren Läufen ein leichtes Zittern erkennen. Angst war eben ein Gegner, den man nicht unterschätzen durfte, aber die junge Fähe hatte dafür einen starken Willen, den man nicht so leicht brechen konnte. Sie war nicht umsonst eine Sternschwinge.

[Hat Schuldgefühle - hilft Alaska]
Nach oben Nach unten
avatarGast
Gast

Sa 10 Aug 2013 - 17:11

Leyla´s Kopf schreckte hoch als sie Alaskas Stimme hörte. Sehr bekannt war ihr der Tonfall ihrer geliebten Alpha. Er sagte etwas aus, dass jetzt jeder helfen musste und im Vordergrund der Gedanken stehen musste, dass alle Wölfe eine Familie waren. Naja im großen und ganzen war es zumindest so.
Leyla griff also nach Shennas Rücken sobald sie Alaskas Stimme hörte und sicherte so die schwarze Fähe.
Und nun lag es an ihrer ganzen Kraft um die schwache Fähe aus dem Spalt heraus zu bekommen.
Nach einiger Zeit war die verletzte Fremde dann endlich befreit und Alaska tat alles daran um sie heil den Berg runter zu bekommen.
Leyla holte schnell mit ihrem raumgreifenen Schritt auf und gesellte sich neben Alaska.

Kann ich dir irgenwie helfen?

fragte sie und lächelte die weiße Fähe mit einem freundlichen aber auch sorgenvollen Gesicht an. Doch noch bevor Alaska antwortn konnte begriff Leyla die Situation und umschlang neben Takenya auch den Leib der bewusstlosen Wölfin. Leyla wollte unbedingt helfen, denn sie wusste das Alaska für jede Hilfe dankbar war. Und Leyla wollte sich unbedingt selber ablenken von ihren Gedanken und besonders von ihren Gedanken an ihre Zukunft.

[Hilft Alaska]
Nach oben Nach unten
avatarAlaska
Alpha

Di 10 Sep 2013 - 14:51

Mit stapfenden Schritten schleppte sich die Alphafähe den Berg hinunter. Schleppte sich, schleppte die Fremde. Takenya half ihr, Leyla half ihr. Und Alaska ahnte, dass die Hilfe nicht mehr nötig war. Sie ahnte, dass die Hilfe zu spät kam. Umsonst kam.
Und dennoch setzte sie die Pfoten voreinander, es war anstrengender, aber die zunehmende Anstrengung wurde von der Abnehmenden Steigung des Berges neutralisiert.
Es war ein langer Marsch. Und es war ein harter Marsch. Hart, weil sie an die 40 Kilo mit sich trug - gut, bloß ein Drittel davon - und hart, weil es totes Fleisch war. Sie konnte sich nichts vormachen, doch ehe sie nicht den Fuß des Berges erreichten, eher würde sie ihren Fang nicht öffnen.
War das nicht vergeuldete Kraft? Eine Fähe, eine Fremde Fähe den Berg hinunter zu schleppen, sie zuvor schon aus dem tödlichen Spalt gezogen zu haben, nur, damit sie unten angekommen verendete? Wenn ihr Herz dann überhaupt noch schlug. Es kostete die drei Fähren ihre eigene Lebensenergie, verschwendete Lebensenergie. Einige Minuten und immer wieder in den nächsten Stunden überschlugen sich Alaskas Gedanken. Sollten sie nicht aufgeben? Das Rudel wäre schneller unten, ohne diesen Ballast. Doch es war der Respekt vor der Fremden, der ihren fang eisern verschlossen hielt. Dieser Berg mochte sie zugrunde gerichtet haben, aber er würde nicht auch noch ihren Körper bekommen. Es musste nicht noch weitere Rudel die steilen Hänge herab krakseln und dabei an Wolfsskeletten erschaudern.
Der Weg zog sich und sie hörte das Schaufen ihrer Familie, um sie herrum. Es war schwierig, sich zu drehen, um nach dem Rest des Rudels zu sehen, doch ihre Ohren waren gespitzt und lenkten sich von dem erkaltenden Körper zwischen ihren Zähnen ab, an dem stetig ihr Speichel herunter tropfte. Sadec würde nach ihnen gucken, und im Tal würde Naadir sie empfangen. So hoffte sie.

Endlich. Endlich war diese Hürde genommen. Das gelände ebnete sich und der Boden wurde wieder weich und grün. Alaska ließ die Fähr fallen und sich gleich dazu. Sie schnappte nach Luft und ihre Läufe zitterten im Gras.

"Wir sind unten. Wir habens geschafft"

Aber sie log. Sie hatten es nicht geschafft. Nicht alle. Nach den ersten Minuten des Kräftesammelns wandt sie sich erneut der Fähe zu. Sie war nicht aufgewacht. Und sie würde nicht aufwachen. Der Brustkorb war wie gelähmt, er bewegte sich nicht. Keine Hebungen und senkungen, kein mit dem Leben ringendes Herz, nur ein toter Körper. Eine Leiche. Alaska schluckte und blickte zu Leyla und Takenya. Würden sie verstehen, warum Alaska sich entschieden hatte, die Fremde trotzdem den Weg mitzunehmen?

"Ich danke euch. Bitte seht das nicht als vergeuldete Müh an, hier unten wird sie wieder zu Gras und zu Blumen und zu Bäumen. Der Kreislauf geht weiter und ihre Seele wird uns sehen und uns danken. Vielleicht beschützt sie das Rudel ja."

Sie lächelte schwach, ehe sie den Kopf in den Nacken legte, die Augen schloss und ein tiefes, klagendes Lied anstimmte, einen Trauerklang, der die tote Fähre auf ihrem letzten Weg nach oben begleiten würde.

[trägt Kaja nach unten, kommt an, ruht sch aus, redet mit leyla und taky, heult]

_________________________________________________________________________


Alsbald stieg empor und verbreitete sich um mich her der Friede und das Wissen, das über alle Beweisgründe der Welt hinausgeht,
Und ich weiß, daß die Hand Gottes die Versicherung der meinigen ist,
Und ich weiß, daß der Geist Gottes der Bruder des meinigen ist,
Und daß alle Männer, die je geboren, auch meine Brüder sind, und alle Frauen meine Schwestern und Geliebten ...
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatarSadec Zimbah
Rudelmitglied

Sa 5 Okt 2013 - 21:07

Die Wölfin war von so viel Trauer umgeben, dass es selbst Sadec, der glaubte, schon alles erlebt zu haben, in der Brust schmerzte. Er wollte mit ihr den Kopf senken, wollte ihr zeigen, dass er diese Trauer und diese Einsamkeit, von der sie in ihrem stummen Lied sprach, teilte. Denn er war auch einsam, alleine in dieser Welt, in der alles und jeder seinen Platz gefunden zu haben schien. Außer er, der diesem Rudel Wölfe folgte, als sei er einer von ihnen. Aber er konnte nicht zulassen, schwach zu werden, nicht in diesem Moment. Man verlangte nach Stärke, nach Halt und nach Hoffnung, die zu geben er im Stande war. Denn er glaubte, trotz der Leere in seinem Herzen, die darauf wartete, gefüllt zu werden, an das Gute. Das Gute in seinem und in Delilahs Leben. Und deshalb drückte er, anstatt es mit Worten zu sagen, seine mit Staub benetzte Nase an ihre Lefzen, schob sie hoch, ganz sanft, bis er ihre Augen sehen konnte und sie das Seine. Und er versuchte, ihr mit diesem einen Blick zu sagen, dass man gemeinsam nicht mehr alleine war. Und dass sie beide jetzt gemeinsam waren. Sie beide und das Rudel.

Er hob seine Lefzen zu einem sanften Lächeln und zog sich wieder zurück. Die Wölfin, die man mit aller Kraft zu retten versucht hatte, lag leblos da. Sie hatte es nicht geschafft. Dann sollte es wenigstens der Rest des Rudels schaffen. Auch die goldene Wölfin. Und so folgte er dem Rudel in einem langsamen Trott mit hängenden Schultern und schlaffer Rute. Sobald sie den Fuß des Abahngs erreicht hatten, stimmte er in Alaskas Trauerlied ein. Seine raue Stimme schmiegte sich an die der weißen Wölfin und verebbte wieder. Er gesellte sich zu Takenya, drückte sich in einer aufmunternden Geste an sie und zwickte ihr ins Ohr. "Wir sind so stark.", sagte er und hoffte, dass auch Delilah es hören würde.


[muntert Delilah auf x steigt den Abhang hinab x geht zu Takenya]

_________________________________________________________________________

Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatarGast
Gast

So 20 Okt 2013 - 12:58

Alles umsonst? Die ganze Mühe und Kraft um einen leblosen Körper den gewaltigen Berg mit herunterzuschleppen? Nein umsonst war es nicht da war sich Leyla sicher! Nichts was sie in ihrem Leben getan hatte wa umsonst gewesen!
Jeder wächst mit seinen Fehlern, mit seinen Freunden und mit seiner Familie, sowie mit seinen Verdiensten und guten Taten.
Und wenn man stirbt und wenn man langsam, egal wie lange es dauert, vergessen wird. Man hat nicht umsonst gelebt auch wenn es einem in vielen Momenten so vorkommt. Jeder bewirkt etwas und jeder kann etwas tun, was nie vergessen wird. Und deswegen tat Leyla es Alaska gleich, legte den Kopf in den Nacken und stieß ein Klagevolles Heulen an, dass nicht nur der verstorbenen Fähe galt, sondern allen Momenten, Erlebnissen und Dingen, die sie in ihrem Leben jemals erlebt hatte!
Nichts ist umsonst, dieser Gedanke erfüllte sie mit Kraft und Mut und Hoffnung. Auch wenn sie nicht mehr die jüngste war und auch vielleicht nicht mehr einen Gefährten oder sonst was kriegen würde. Sie war immer noch glücklich darüber, dass sie so eine tolle Familie hatte und so viele Freunde, die ihr immer beistehen würden.
Als sie sich abwandte von der Leiche, zu Alaska rüberblickte und sich in Bewegung zu ihr setzte lag ihr schon ein Satz auf den Lippen.

Danke Alaska. Danke für alles!

lächelnd schaute sie der weißen Fähe dabei zu wie auch sie ihre Trauer hervorbrachte mit einem Heulen, dass so trauig war wie nichts auf dieser Welt jemals klingen konnte.

[bedankt sich bei Alaska/schöpft Hoffnung]
Nach oben Nach unten
avatarConversano
Delta

So 26 Jan 2014 - 13:09

„Nicht aufzuhalten“


    Mit geübten Schritten wanderte der schattenhafte Wolf über das felsige Gestein, dessen scharfe Kanten sich ihm immer wieder schmerzhaft ins Bewusstsein riefen. Unablässig hielt er auf den Fuß des Berges zu, überwand die tief in den Boden gerissenen Wunden der Natur, schob jeden Gedanken beiseite und konzentrierte sich einzig auf seinen aggressiven Abstieg. Ganz gleich, wie oft er innehalten musste, kleinste Steine aus Pfoten und Fell strich, Conversano wanderte weiter, bis ihm die tauben Pfoten daran hindern würden.
    Ein Blick gen Himmel verriet ihm, dass der Vormittag bereits überschritten sein musste, doch mit jedem Schritt vorwärts verlor er die Fährte seines Rudels immer ein klein wenig mehr, bis sie abrupt endete. Geruchliche Leere umfing den großgebauten Wolf, dessen Körper vor Anspannung zu Vibrieren schien, je länger der verlorene Duft nicht zu ihm zurückkehrte. Nun war er vollends auf sich allein gestellt, einzig sein Instinkt trieb ihn voran, musste letztlich jeder einzelne Wolf tief in seinem Herzen die schmerzhafte Sehnsucht verspüren wie auch der Dunkle. {Endlich ankommen. Den Berg hinter sich lassen.}

    Mit einem gewaltigen Satz strengte Conversano erneut seine strapazierten Muskelstränge an, erklomm einen aufwärts verlaufendem Teil, bevor er in die gähnende Leere vor sich starrte, erneut zum Anhalten gezwungen. Zorn brodelte in den Venen des Wolfsrüden, welcher mit dunkel gefärbten Augen auf die gegenüberliegende Seite des breiten Risses starrte. Wo auch immer er sich befand, sein inzwischen gut geschulter Instinkt verriet ihm, dass sein Ziel hinter jener Biegung des letzten Felsrisses lag. Eine unüberwindbare Aufgabe.
    {NEIN!} Stur schlug er die schwarzen Krallen der Pfoten in den rauen Untergrund, spürte kaum die feinen Steine, die den zerklüfteten Abhang hinabrollten und dabei kleine Geräusche von sich gaben, bevor die Natur erneut von Stille umfangen wurde. Lautlos ausatmend schloss der Rüde seine veilchenblauen Augen vor der Welt, lauschte auf die Stimme der Umwelt, welche zart durch seinen Pelz strich und richtete sich schließlich entschlossen zur vollen Körpergröße auf. Niemand würde ihn bezwingen, nachdem er bereits so lange überlebt hatte. Nicht einmal dieser Berg.

    Also folgte der Dunkle dem einzigen Weg, der möglich war, spürte die sanfte Neigung dem Erdboden entgegen und spürte sein Herz hart gegen seine Brust schlagen. Jeder weitere Schritt brachte ihn näher an den Punkt heran, an welchem es kein Umkehren gab, das wusste Conversano. Dennoch strebte er weiterhin nach vorn, bevor er endlich am Ziel angelangt war: Der Fuß des Berges.
    Erschöpft blickte der Rüde sich um, sah über die grüne Fläche vor seinen Augen und trottete weiter, bis er im Verhältnis die Abstiegswege gut im Blick hatte. Schließlich sank er langsam zu Boden, fuhr mit der rauen Zunge über die gereizten Pfoten und blickte zurück auf jenen Teufelspfad, dem er gefolgt war. Bald schon schloss er seine Augen, döste ein wenig und ließ sich von der Stimme der Natur wecken.
    {Das Rudel. Es ist auf dem Weg. Es kommt, Wolf, es kommt!} Langsam öffneten sich die veilchenblauen Auen, rechtzeitig genug, um die skurile Szenerie vor sich zu erblicken, den Kopf noch immer auf den Pfoten abgelegt. Allen voran eine weiße Polarwölfin, deren Fell sich fast schon grotesk gesund vom leblosen Körper in ihren Fängen abhob, während sie diesen letztlich erschöpft fallen ließ und sich selbst gleich daneben. Conversano kämpfte sich auf seine Pfoten zurück, trat langsam zu ihr, während ihr Klagelied in seinen Ohren schmerzte. Für ihn kam es einer Anklage gleich, denn er war nicht zur rechten Zeit am richtigen Ort gewesen, um ihr zu helfen, die Bürde zu tragen. Sie wollte den Wölfen stets nur Gutes, wollte ihnen helfen, mochte es kosten, was es wolle. Doch für diese magere Fähe war jede Hilfe zu spät.

    Die Wölfe stimmten in ihr Lied ein, betrauerten den Tod dieser fremden Wölfin, die frühzeitig von ihnen gegangen war, doch den Schwarzen umtrieb nur die Sorge um die Leitwölfin und das eigentliche Rudel. Waren noch andere Verluste zu verzeichnen oder aber lediglich diese Unbekannte, die dem Rüden nur einen kurzen, prüfenden Blick abzuringen vermochte? Bedächtig ließ er sich neben der weißen Fähe nieder, ignorierte das schmerzende Gefühl der Eifersucht, als der Wolfshund seine Stimme mit Alaska erhob und schenkte Leyla ein knappes Nicken als Zeichen seines Dankes. {Du hast ihr als Freundin zur Seite gestanden, als ich es nicht tat. Dafür danke ich dir, Leyla Sturmtochter.} Dann lenkte er seine Aufmerksamkeit auf Alaska und sprach leise auf sie ein. Ein einziger Satz, während seine dunkle Stimme sie zu beruhigen versuchte.
    »Es ist auch nicht deine Schuld, Alaska.«




Gebirgspfad # Folgt diesem zum Fuße des Berges # Erwartet die Ankunft des Rudels # Erschöpft # Beobachtet # Bei Leyla & Alaska
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatarR' Shíens
Neuankömmling

Fr 30 Mai 2014 - 22:12

R' Shíens schnupperte in die Luft. Sie roch warm und zeugte vom Leben, das langsam erwachte - kurz, es war Frühling. Und diese Tatsache ließ ihn ganz hibbelig werden. Frühling! Sonne! Juhu!
Offensichtlich erging es Senshír ähnlich, denn sie sprang von hinten auf ihren Zwillingsbruder los und warf diesen mit einem Freudenschrei um. R' Shíens jaulte überrascht auf und wand sich, machte Buckel und wackelte mit dem Hintern, um die andere abzuschütteln. Aber das war gar nicht so einfach; Senshír war ein fetter Klotz mit Fell, der sich verbissen festklammerte.

"Hey!"

jaulte R' Shíens lachend und drehte sich auf den Rücken, um die andere mit seinen Tatzen zu bearbeiten.

"Lass mich los du Nuss ohne Hirn, ich will nicht wieder irgendein Zeug im Fell haben, dass ich nicht mehr rauskrieg!"

Mit einem Schaudern erinnerte er sich daran was passiert war, als sie das letzte mal so gerauft hatten - er hatte danach einen fetten Klumpen Harz im Fell gehabt, den man nicht mehr rausbekommen hatte. Es war kein feines Gefühl gewesen.

[ rauft mit Senshíer // irgendwo ]
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatarShenna
Beta

So 1 Jun 2014 - 16:59

Shenna lief schweigend neben dem Rudel den Berg hinunter.
Mit wachsamen Augen behielt sie alle im Blick. Noch mehr Verluste konnte das kleine Rudel nicht gebrauchen. Das Rudel war ausgezehrt, auch sie. An ihrem Athletischen Körper war nun kein Fitzelchen Fett mehr, es war als würde sie nur noch aus Muskeln bestehen. Doch wie lange würde es dauern, bis ihr Körper auch ihre Muskeln abbauen würde, nur um zu überleben? Kurz schielte sie über ihren Rücken. Ihr Fell, welches zwar durch einige Narbenlücken gezeichnet, aber ansonsten normalerweise voll und gepflegt war, hing nun struppig, trocken und Kraftlos an ihr herab. Es fiel ihr beinahe Büschelweise aus. Die kräftige Wölfin nieste und ihre Goldgelben Augen verloren sich in der Ferne. Bald würde das alles vorbei sein...Blieb nur zu Hoffen dass sie dann noch genug Mitglieder hatten die einigermaßen bei Kräften waren um zu jagen.
Endlich waren sie am Fuss des Berges angekommen. Die Erleichterung war allen anzusehen. Shenna setzte sich in die Nähe von Alaska welche noch immer über die verlorene Fähe klagte. Die Betawölfin blickte auf den Kadaver und schmeckte dass noch immer Haare der Fähe in ihrem Maul klebten. Sie wäre sowieso nur eine Last gewesen für das angeschlagene Rudel. Dennoch, es betrübte Shenna, ihre Freundin so traurig zu sehen und als sie Conversano erblickte wurde sie nicht wütend, vielleicht lag es an ihrer Erschöpfung oder an der Trauer die in der Luft lag, aber für dieses eine Mal war sie froh dass der Rüde in Alaskas Nähe war. Er, seine Anwesenheit, würde der Alpha Fähe ein Teil ihrer Trauer nehmen.

(Beobachtet den Abstieg, sitzt in der Nähe von Alaska)
Nach oben Nach unten
Benutzerprofil anzeigen
avatarGast
Gast

Fr 13 Jun 2014 - 0:56

Es war geschafft. Und doch würde es nie zu Ende gehen. Takenya blickte auf den Leichnam der Fähe. Schon beim Tragen war ihr bewusst gewesen, dass diese Fähe ihren Körper verlassen hatte. Doch es war keine Trauer, die ihren Blick trübte. Sie wusste selbst nicht genau, was sie fühlen sollte. Dieser Tod war keiner der sie betraf, und keiner der sie zutiefst erschütterte. Sie konnte mit ihm keine wirklichen Gefühle verbinden, doch sie war auf eine Art froh, noch die letzten Minuten dieses Lebens mitbekommen zu haben. Diese Fähe hatte in ihren letzten Atemzügen noch Hilfsbereitschaft verspürt. Das war ein tröstender Gedanke. “Vielleicht beschützt sie das Rudel ja.“ Ja, vielleicht. Sie blickte zu Sadec, der in das Trauerlied Alaskas eingestimmt war. Ein paar Schutzengel wären wohl wirklich keine schlechte Idee, wenn sie an das Ende seines Wettrennens dachte. Wieder zurück zur Leiche blickend, stimmte sie nicht in das Trauerlied mit ein. Vielleicht war das nicht respektvoll, aber Takenya konnte für niemanden ein Trauerlied singen, den sie nicht kannte. Stattdessen beugte sie ihre Schnauze zu dem schlaffen Ohr der toten Fähe.

Bald bist du wieder bei den Sternen, sei unbesorgt,

murmelte sie leise vor sich hin, nur um kurz darauf zu lächeln und in den Himmel zu blicken. Es waren keine Sterne zu sehen, wie denn auch, mitten am Tag? Aber trotzdem wusste Takenya um ihre Anwesenheit. Sie spürte diese einfach. Es mochte merkwürdig sein, dass diese Lichter eine so große Bedeutung für sie hatten, aber damit war sie aufgewachsen. Deshalb war es auf der anderen Seite nicht verwunderlich das der Anblick von Sternen ihr das Gefühl von Vertrauen und Sicherheit vermittelten.

Sie trat einige Schritte zurück, um die anderen nicht zu stören, während sie der Toten ein Lied widmeten. Und es dauerte nicht sehr lange, da gesellte sich Sadec zu ihr und versuchte sie mit einem Zwicken im Ohr aufzumuntern. Spielerisch legte sie das betroffene Ohr zur Seite, aber nicht für lange. Kaum länger als einen Atemzug, war es doch nicht gerade angebracht in so einer Situation. „Und ich hoffe wir bleiben es auch.“ murmelte die kleine Fähe besorgt, fast als würde sie nur für sich selbst sprechen. Sie musterte den Rüden nachdenklich und irgendwie war sie gerade unendlich froh darüber ihn in ihrer Nähe zu wissen. Vermutlich lag es, so gemein es auch klingen wollte, nicht an dem Rüden selbst, aber an der Tatsache, dass sie sich in Gesellschaft wusste. Noch dazu in Gesellschaft, die sie anfing zu mögen. Also lag es im Endeffekt auch doch an Sadec selbst.

[Stimmt nicht beim Trauerlied ein – murmelt der Toten ein paar letzte Worte – lässt den anderen Platz – bei SADEC]
Nach oben Nach unten
Gesponserte Inhalte


Nach oben Nach unten
 

Kapitel 6/ Frühjahrsgefahren

Vorheriges Thema anzeigen Nächstes Thema anzeigen Nach oben 
Seite 4 von 8Gehe zu Seite : Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8  Weiter

 Ähnliche Themen

-
» das Kapitel 53

Befugnisse in diesem ForumSie können in diesem Forum nicht antworten
Sturmtänzer :: Fairytale :: Rollenspiel-