WEISST DU, WAS ES HEISST, EIN WOLF ZU SEIN?
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"love will not break your heart but dismiss your fears"


Fremder? Was führt dich dein Weg hierher? bist du etwa gewillt, dich anzuschließen? Nun streuner, es bleibe dir überlassen. Und doch weiß ich, dass auch du, den Ruf nicht ignorieren kannst...

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16. April 2009

AUfnahmestopp

inaktiv


RUDEL

"as brothers we will stand and we'll hold your hand"

Rudelstand

4 Fähen | 6 Rüden

TEAM


ALASKA # SADEC # NAADIR



PLOTLINE

"And you rip out all I have Just to say that you've won"



Der Frühling ist gekommen und verbirgt mit seiner blühenden Schönheit die Gefahren der Zukunft. Blauäugig wandert das Rudel durch die Berge, ohne zu ahnen, was sich hinter den Gipfeln verbergen mag. Eine Lawine? Ein feindliches Rudel? Gewiss ist: Die Zukunft hat noch ein Ass im Ärmel.
FOLGE DEM RUF DES WINDES UND FINDE DIE FREIHEIT

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 Kapitel 5/ Ein harter Winter

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Alpha

Mi 14 Apr 2010 - 19:44

Rudel momentan: Alaska, Shenna, Ayita, Momala, Eleazar, Leyla, Incha, (Kaya), Conversano, Namid, Sakari, Faye, Mingan.

Streuner im Revier: Elsu

Die Umgebung hatte sich geändert. Monate waren übers Land gestrichen und jeder einzelne Tag hatte seine ganz besonderen Spuren in der Wildnis hinterlassen. Mit jedem Tag kroch die Kälte weiter übers Land. Schleichend, unentdeckt, doch sie war schon so nah, dass die Bäume sich nicht mehr an den Blättern festhalten konnten. Lediglich die nadelnen, spitzen Tannen ragten dunkelgrün wie eh und jeh zum Himmel, als würden sie sagen wollen "Eir können der Kälte trotzen!". Alle Blätter waren schon zu Boden gegangen, welcher bereits mit einer dünnen Schneedecke überzogen war. Die Blumen hatten sich darunter versteckt, waren für den Winter eingeschlafen, bereit, im Frühjahr wieder zu erwachen. Seen waren zugefroren, die Kälte hockte in jeder Ritze der Rinde, in jeder Pore des Körpers. Doch wie sich der Lebensraum verändert hatte, so hatten das auch die Wölfe. Das Fell wurde dicker und dicker, sie schienen immun gegen die winterlichen Grüße. Die Jungwölfe hatten sich gewipnet, dem ertsne Winter zu trotzen, waren nicht mehr zu unterscheiden von den Eltern - zumindest äußerlich.

Mitten in dieser weißen, stillen Natur trabte das Wolfsrudel, welches beträchtlich geschrumpft war über den Boden und hinterließ kleine Spuren in Form von Pfotenabdrücken. Alaska vorran, hatte das Tempo erheblich gedrosselt, seid Mingan dabei war. Doch waren zum Glück Shennas und Zars Wunden verheilt. Nun bildeten Momala und Shenna wohl die zweitbesatzung der meute, denn Alaskas Blick wand sich, zu Sano. Noch nicht viel hatten sie gesprochen, in der Zeit, in der er wieder Teil der Sturmtänzer war. Doch wenn sie den Wald erreicht haben würden, dann könnten sie besser reden, dann konnte sich das Rudel wieder sammeln und die Gemeinde stärken. Die Weiße drehte den Blick wieder vorraus, einen kurzen moment zum matt hellen Himmel. Es war Nachmittag, bald würde die Sonne schon wieder untergehen. Und wie jeder andere Wolf auch wusste, wusste sie, dass es nur noch einige Wochen, vielleicht Tage dauerte, bis die Sonne sich ersteinmal für cirka drei Monate gänzlich verabschieden würde und dem Polarstern weichen, der in der ewigen nacht den Himmel an ihrer Stelle erhellen würde.

Nun jedoch fing ein anderer Anblick inre Aufmerksamkeit: Ein grüner Streifen am Horizont. Die Berge hatte sie schon lange erblickt, sie überragten alles andere. Die Spitzen der grauen Steinblöcke waren so oder so das ganze jahr über mit Schnee und Eis überzogen, doch nun erstreckte sich die weiße Masse bis zu dem kleinen grünen Streifen, der den Fuß bis fast zur Mitte des Gebirges säumte. Und dieser grüne Streifen war ihr Zeil, fürs erste. Die Wälder waren zwar eigentlich größer, von etlichen Flüssen und Sees besprickt, doch von weitem wirkten sie so klein und übersehbar. Hier war sie noch nie gewesen, lediglich der Instinkt und die "Wegweisung" des Vaters wieß sie in die richtige Richtung.
Ein freudiger Jaul-Laut entfloh ihrer Kehle und einige Meter schoss sie nach vorne, bis sie sich auf Mingan ermahnte und stehen blieb, bis die anderen wieder zu ihr aufgeschlossen hatten. Freudig stubste sie Shenna laufend an.

"Guck mal, dort ist der Wald. Bald sind wir da! Wir müssen lediglich noch dieses kleine bisschen Weg schaffen. Eine jagt steht an und du kannst wieder rennen. Du wirst sie alle über den haufen rennen, wenn ich ein Karibu wäre, würde ich schon mal flüchten."

Sie lachte auf. So kindlich freudig war sie schon lange nicht mehr gewesen, ihre Kinder fehlten ihr. Doch sie hatte ja noch Keenan und Sakari, was die Last verringerte. Nun drehte sie nochmals den Kopf, zu Sano, sein schwarzer Körper war vom Schnee gut abgehoben und sie fand seine vernarbte Gestalt sofort. Nun verdeckte der dichte Pelz die größten Regionen des Körpers, trotzdem war das Gesicht entstellt. Was ihn nicht minder attraktiv machte. Sie nickte ihm zu, vielleicht war es eine leise Aufforderung, sich zu ihr zu gesellen. Vielmehr ein Angebot. Er war ein schwieriger Rüde, ein interessanter Rüde. Und allerdings verschlossen. So lächelte sie nur offen, wie es pflegte zu tun und suchte mit dem Blick nach Faye. Sobald sie den Wald erreicht haben würden, der mit jedem meter näher rückte und seine tatsächlichen Außmaße entblößte, würde sie sie zu einem vollen Rudelmitglied, einer delta ernennen. Doch als sie weiter durchs Rudel blickte fiel ihr einiges auf.

Sie dachte" Incha hat sich verändert..."
Sie dachte"Ich muss Zar auslasten."
Sie dachte "Namid ist recht still in letzter Zeit."
Und sie dachte "Es wird Zeit, Sakari eine Jagt führen zu lassen"

Ehe sie den Blick wieder nach vorne wand, den Kopf im Laufen an Shenna rieb und die frische Winterluft einatmete.

[läuft auf den Wald zu, redet mit shenna, denkt nach]

_________________________________________________________________________


Alsbald stieg empor und verbreitete sich um mich her der Friede und das Wissen, das über alle Beweisgründe der Welt hinausgeht,
Und ich weiß, daß die Hand Gottes die Versicherung der meinigen ist,
Und ich weiß, daß der Geist Gottes der Bruder des meinigen ist,
Und daß alle Männer, die je geboren, auch meine Brüder sind, und alle Frauen meine Schwestern und Geliebten ...
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avatarShenna
Beta

Mi 14 Apr 2010 - 23:17

Shenna trabte gemütlich hinter Alaska her, das weisse Fell ihrer Alpha immer vor sich sehend. Selbst durch das dichte Fell spührte die schwarze wie die Luft immer kälter wurde. Dünner schnee stob bei jedem ihrer fliessenden schritte in einer kleinen wolke auf, er war noch nicht schwer und nass, die dünne schicht welche den boden überzog lag leicht und sanft auf der gefrohrenen erde. Shennas wunden waren verheilt, so wie die von Zar...zurück blieben nur neue narben. Welche wieder geschichten erzählten...von einem kampf zwischen freunden...einem kampf der für beide hätte den tod bedeuten können. und auch beinahe darin geendet hätte. Jene narben, zierten nun den schwarzen leib der riesigen Fähe. Dennoch bei den vielen narben würden sie nicht mehr auffallen. Die kampferprobte fähe schüttelte ihren mächtigen kopf. Es fiehl ihr schwer das langsame tempo zu halten...jetzt da der erste schnee gekommen war stürmte ihr innerstes auf. Sie wollte rennen, ihre muskeln lechtzten danach, doch sie wusste das sie sich mingan wegen zurücknehmen musste. Auch hätten die jungwölfe wohl noch nicht die ausdauer mehr als einen tag in nem...bisschen schnelleren spurt zurückzulegen. Shenna lugte zur seite, als sie das weisse fell momalas erblickte, wurden ihre gesichtszüge weicher. Der rüde war mehr als nur ihr bester freund. Ein inniges band hatte sich zwischen den beiden aufgebaut. Seine nähe war von heilender wirkung für die seele der schwarzen Fàhe. Shenna schwenkte kurz hinüber. So das sich ihr und momalas fell sich im lauf berührten und schleckte ihm zärtlich über die schnauze. Als sie von alaska angestubst wurde, durchfuhr sie wie bei jeder berührung ihrer seelenschwester ein wohlig wahrmes gefühl und Shenna beschleunigte ihren lauf um alaska besser hören zu können.
Als sie Alaskas worte hörte gab sie zur antwort ein freudiges wuffen welches sogleich von einem gespielt drohendem knurren verfolgt wurde.
Dann lachte sie ebenfalls, bei dem gedanken entlich wieder rennen zu können hatte sie versehentlich beschleunigt. Shenna grinste und meinte zu alaska.

Das würd ich den karibus auch raten...Shenna is back...und sie hat hunger!!...wenn ich keine karibus finde...dann muss ich dann wohl dich jagen alaska

Die schwarze grinste alaska schelmisch an ehe sie ein spielerisches knurren hören lies und der alpha zärtlich ins fell zwickte.
Also ich hab dichja auch zum fressen gern

Wieder lachte die schwarze. Es umgab sie eine fröhlichkeit, welche selten für sie war. Das letzte mal als sie so fröhlich gewesen war...
...war damals als sie noch ein mini rudel gewesen waren...mit leila...genau sie hatten sich darüber kapputt gelacht das shenna mal hintern busch musste
Ein grinsen zierte die schwarzen todbringenden leftzen. Dann blickte die fähe zurück um nach Kàr, ihrem adoptiv kind zu sehen. Jener war zu einem stattlichen Puma herangewachsen...noch jung und einwenig schlacksig doch das würde sich noch auswachsen... probleme mitzuhalten hatte er keine. Er lief bei den jungwölfen...gerne hätte sie ihn an ihrer seite gewusst, doch so waren nunmal die regeln in einem rudel.
Shennas blick verlohr sich schlussentlich in der schwachen sonne...jah...momentan war sie noch gut auszumachen im weiss...doch bald...bald würde sich dies ändern. Shenna lies ein leises knurren hören, bald ...bald würde über monaten finsternis herrschen...dunkelheit...dies war shennas zeit! die nacht, die dunkelheit... dann würde sich das ganze potential der schwarzen dämonin ausfalten...denn sie war eine nachtjägerin!

( rennt neben momala und hinter alaska / denknt nach und spricht mit alaska)
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avatarConversano
Delta

Do 15 Apr 2010 - 14:57

Lautlos trugen die großen, samtenen Pfoten den massigen, kräftigen Leib über die zarte Schneedecke, wirbelten diese auf und gaben kurz den Blick auf den Erdboden frei. Dann wanderten die Pfoten weiter, passten sich dem Lauf des Rudels an und konnten doch nicht Vergessen lassen. Der schwarze Rüde mit der allzu auffallenden Narbe über dem linken Auge würde stets geprägt sein und dies war eine Tatsache, die er inzwischen kampflos hinnehmen musste. Was konnte er auch großartig tun, außer sich den Tode wünschen? Wenngleich jener Wunsch inzwischen etwas abgeklungen war, schien es einem unterschwelligen Schmerz gleich sein Bewusstsein daran zu erinnern. Es waren jene Arten der Erinnerungen, die ihn einerseits in den Abgrund der Verzweiflung, andererseits auch an den Rande des Verrückt Seins trieben. Es war ein ständig anhaltender Kampf und bisweilen hatte er keine Chance gesehen, aus diesem Kreis auszubrechen. Schwach?! Schwach waren sie alle, daran ließ sich nichts rütteln. Selbst der stärkste Wolf würde irgendwann einmal fallen. Doch war es ein Ding, zu fallen und eine vollkommen andere Sache, ehrenvoll und aufrecht zu fallen. Conversano beschleunigte inmitten seiner Gedanken den Lauf, zog an jenem grau gefärbten Rüden vorbei, den er zu seinem ersten Aufenthalt im Rudel wohl getrost Freund hätte nennen können: Incha. Gewiss hatte nicht er ihn im Stich gelassen, doch würde der Schwarze nie wieder so vertrauen können, wie zuvor.
Ein dunkles, zorniges Knurren verließ die dick bepelzte Kehle, die ungewöhnlich blauen Augen verengten sich und für einen Moment sah er sie wieder vor sich. Ihr schneeweißer Pelz schien beinahe mit dem Schnee zu verschmelzen und tarnte sie besser als einen der dunklen Wölfe. Ihre anmutige und grazile Gestalt trabte, stets Rücksicht auf jenen ungehobelten und zudem lästigen Altwolf nehmend, gleichmäßig voran, dicht gefolgt von Shenna und Momala. Sie sah verstohlen zu ihm, jedenfalls schien es ihm so und er sah ihr kühl entgegen. Dann scherzte sie wieder mit der dunklen Fähe dicht neben sich und seine eigene Aufmerksamkeit wand sich wieder dem sanften Schneetreiben zu. Schweigend beobachtete er die tanzenden Flocken, verfolgte für den Bruchteil einer Sekunde den Flug einer einzelnen und heftete den wachsamen Blick wieder auf die Umgebung. Seine Ohren schnellten nach vorn und das Nackenfell sträubte sich, als er meinte, eine schattenhafte Bewegung wahrzunehmen, doch war es lediglich ein Hirngespinst, welches ihn narrte und in die Irre trieb. Verachtend nieste er, blickte nochmals zurück, dann holte er wieder auf. Kurz blickte er zu Incha, erinnerte sich, dass sie in den letzen paar Wochen ein wenig Zeit miteinander verbracht hatten. Wenngleich er, Conversano, selbst nicht viel - manchmal auch gar nicht - gesprochen hatte, war es doch sonderbarerweise angenehm zu wissen, dass er die Stille nicht mit Worten zu füllen hatte. Beide, sowohl der Rüde neben ihm, als auch der Schwarze selbst hatten sich in diesen Wochen verändert, der eine mehr, der andere weniger. Der Graue schien ernster geworden, vielleicht auch erwachsener. Der Schwarze an sich hatte sich selbst kaum verändert, bis auf seine Sicht der Dinge. In welcher Art und Weise jedoch wusste er nicht zur Gänze zu bestimmen.

Abermals haschte er den Blick der Leitwölfin, welche ihm leicht zunickte, als Aufforderung, er möge doch bei ihnen laufen. Doch dann zuckte ihr Blick auch schon weiter und ein bitterer Geschmack lag ihm im Fang. Man sah in ihm nur jenes kalte Wesen, was er geworden war und obgleich er eben diese Ansicht liebte und vertrat, schmerzte es ihn sonderbarerweise weitaus mehr, zu wissen, dass die Leitwölfin in ihm lediglich einen treuen Rüden des Rudels sah. Erbost über solche Gedanken schüttelte er den Kopf und beließ es dabei, die Leitwölfin lediglich dann mit kühlen Blicken zu streifen, wenn sie einen anderen Weg einschlug. Abermals wanderte der steinharte Blick über die Ebene, nahm erneut jene unwirklichen Schatten, Hirngespinste seiner Vergangenheit, wahr und bleckte seine Zähne. Unbewusst, wie er feststellen musste und der Blick wurde eine Spur düsterer. Er schüttelte seinen inzwischen dichten und insbesondere dicken Pelz, sah einzelne Eiskristalle aus diesem rieseln und schüttelte sich nochmals kräftiger. Im nächsten Satz holte er wieder auf und trabte schweigend neben Incha weiter, warf dem fettleibigen Altwolf weit hinter ihnen einen zornesfunkelnden Blick zu, dann schnaubte er hasserfüllt aus und blickte erneut nach vorn.
Die drei Ruten, die in wenigen Schritten vor ihnen pendelten, riefen Dinge wach, die Conversano versucht hatte zu vergessen. Je deutlicher die Erinnerung hervortrat, desto mehr spannten sich seine Sehnen an, die Muskeln waren bereits in Hab-Acht-Stellung und seine innere Anspannung wuchs. Der Blick, dunkel und kalt, schnellte empor und heftete sich wieder auf jene Stelle zwischen Alaska´s Ohren, die er gefahrlos ansehen konnte. Doch dieses Mal brannte der Zorn in ihm.

"Sanny." Die helle, beinahe welpenähnliche Stimme troff nur so vor Hohn und Spott. Voller Zorn riss der mächtige Rüde gewaltsam an den eisernen Ketten, welche ihn an Ort und Stelle hielten. Doch sie wussten, dass er gegen die eisernen Kettennichts ausrichten konnte, insbesondere in seinem momentanen Zustand. Die helle, blutverkrustete Narbe über seiner linken Gesichtshälfte war zu Teilen vereitert, blutete teilweise noch und an manchen Stellen schlichtweg abgerissen. Sie hatten ihm das angetan, diese Verräter! Nun kehrten sie, feige wie sie waren genau zu jenem Zeitpunkt, als er allein und in Ketten gelegt war, zurück. Verspotteten ihn, kamen jedoch nie näher als ein einhalb Wolfslängen. Und solche erbärmlichen Kreaturen hatten ihm diese ihn auf ewig zeichnende Narbe zugefügt!
"Komm her und beweise dich, du Aas!" brüllte der Schwarze dem Rüden entgegen. Dieser, erschrocken von dem plötzlich wild gewordenen Rüden, sprang hastig einen Satz zurück, dann erinnerte er sich wieder an jenes schwarze Metall. Wild geworden zerrte der Schwarze an ihnen, hoffnungslos und doch nicht bereit, zu kapitulieren.
"Komm schon,
Sano." Der unterschwellig spottende Ton, als der Verräter seinen Namen aussprach war geradezu ein Aufruf dazu, ihn in Stücke zu zerlegen und vermodern zu lassen, das Fleisch von Maden durchbohrt zu wissen und den Gestank der Verwesung an ihm haftend. Die Ketten klirrten laut, als er sich nochmals in diese warf, meinte ein leichtes Nachgeben zu verspüren und warf sich nochmals mit seiner gesamten Masse in die Ketten. Alles blieb, wie es war. Der Rüde, ein Vertreter der hässlichen Art, eingefallen, klein und mehr wieselartig als wirklich wolfsähnlich, machte nun mutiger geworden einen Schritt auf ihn zu. Lachte höhnisch auf ihn hinab und Conversano sprang mit gefletschten Zähnen und fliehendem Geifer empor, spürte den enormen Druck auf die Luftröhre und streckte den Kopf wild entschlossen nochmals nach vorn.
"Komm her, du elendiger FEIGLING! Soetwas will sich Wolf schimpfen?! Deine Mutter war ein gottverdammtes Halbblut und du bist nicht einmal zur Hälfte ein ganzer Wolf. Du bist nicht mal ein ganzer RÜDE!" brüllte der Schwarze ihm entgegen. Fassungslos starrten die sieben Wölfe zu ihm empor, langsam zeichnete sich Wut in den hässlich gelben Augen ab und mit einem wilden Bellen stürzte er sich auf Conversano. Dieser hatte nur darauf gewartet und mit wild aufglühenden Augen riss er den Fang auf und sprang mit seinem gesamten Gewicht auf dieses erbärmliche Gewürm. Plötzlich ertönte jedoch eine dunkle Stimme, der Schwarze wollte sich gerade im Nacken seines unwürdigen Gegners verbeißen, da sprangen die sechs weiteren Wölfe auf ihn zu, befreiten ihren unwürdigen Anführer und flohen wenig später aus dem Lager.
"Jane!" hörte er den Menschen rufen und sah knurren auf. Dieser trat mit dem Schlüssel in der Hand auf ihn zu und da bemerkte er das Blut, welches seinen hals hinab rann. Er hatte es nicht bemerkt, erst jetzt spürte er das kalte Metall an seinem blanken Fleisch. Er hatte in seiner Wut nicht bemerkt, dass er sich unter dem metallenen Halsband aufgerieben hatte.

Doch eben jener Fakt sollte ihm später helfen, endlich aus diesem Loch rauszukommen.


Dumm. Ja, das waren sie, die Zweibeiner, die so viel auf sich hielten. Sie dachten, sie könnten ein wildes Geschöpf tatsächlich zwingen, für SIE, elendiges Volk, die Freiheit aufzugeben und nur noch auf Kommando zu jagen. Abfällig schnaubte er, schüttelte seinen Pelz aus, doch die wilde Energie war noch lange nicht verschwunden. Sie hatten geglaubt, das Narkosemittel würde ihnen genügend Zeit geben, dass sie ihn von dem Halsband und den schweren Ketten hätten befreien und in einen Käfig sperren können. Doch sie hatten nicht mit seinem noch immer vor Wut wild pulsierendem Blut gerechnet und er war früher erwacht.
Ein boshaftes, verschlagenes Lächeln, humorlos und kalt, breitete sich auf seinen Zügen aus. Gut erinnerte er sich an das schmatzende Geräusch, was ihn so in wilde Ekstase geraten ließ, als er die Zähne in das Fleisch grub - und auch, als er es später dort wieder heraus riss.
Nochmals hob sich sein Blick, fixierte für einen kurzen Moment das unscheinbar wirkende Grün, welches sie ansteuerten und dann die weiße Fähe an Spitzen des Rudels. Kurz überlegte er. Würde er ihr - oder einem anderen Wolf aus dem Rudel - solch einen heimtückischen Verrat verzeihen? Wenn sie einen guten Grund besaßen, weshalb sie dies getan hatten?

.oO( ... Nein! Niemals! ... )Oo.


[Läuft - Beobachtet - Misstrauisch - Vergangenheitserinnerung - wandert]
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avatarIncha
Delta

Do 15 Apr 2010 - 20:42

Mit finsterer, ernster Miene lief Incha dem Rest des Rudels hinterher. Seine stumpfen, lustlosen Augen wanderten langsam über die Umgebung. Schnee, überall Schnee, nur abgewechselt von ein paar wenigen, vereinzelt herumstehenden Nadelbäumen. In der Sonne glitzerte und funkelte alles, doch der Rüde nahm von all dem keine Kenntnis. Auch wenn er sich die Umgebung ansah, bekam er nichts mit. Wen interessierte das Ganze schon? Die Unterhaltungen der anderen rauschten an ihm vorbei, ohne, dass auch nur das kleinste Bischen bei ihm hängen blieb.
Sicher setzte der Graue Pfote vor Pfote. In letzter Zeit verging die Zeit schnell. So lang sich die Wanderung auch zogen mochte, nie war Incha mit seinen Gedanken wirklich da und so ging die Zeit einfach so vorbei... Woran er dachte? Nun, es mochte vielleicht ein wenig komisch klingen, doch Incha hatte Rachewünsche. Nichts wollte er zur Zeit lieber, als Maylo und all den anderen seines ehemaligen Rudels etwas anzutun. Wenn man es genau nimmt, sie zu töten. Wieso hatte er sie damals eigentlich einfach so davon kommen lassen? Incha bereute es, früher so gewesen zu sein, wei er eben war. Zurückhaltend, leise. Sich immer allem fügend. Doch es schien so, als hätte der Rüde nun endlich zu sich selbst gefunden. Lag es daran, dass er, wenn er den Welpen so zusah, immer daran erinnert wurde, dass seine eigene Zeit als Welpe nicht sonderlich schön gewesen war? Oder hatte Sano, mit dem er wieder sehr oft beisammen war, einfach auch ihn abgefärbt? Nun, letztendlich war es wohl auch egal. Tatsache war jedenfalls, dass der Rüde sich geändert hatte. Grundlegend.

[beim Rudel l läuft]

(tut mir leid, ist echt wenig, aber ich muss mich erstmal darein spielen...)

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"Es ist nur ein Traum. Träume können verdammt wehtun."
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Gast

Do 15 Apr 2010 - 22:59

Der schwarze Rüde lief still im rudel mit. Es war die erste wanderung seit langem welche er nicht einsam bestritt. Immer wieder glitten die wachsamen augen über die verschiedenfarbenen felle der rudelmitglieder. Es gefiehl ihm von so vielen wölfen umgeben zu sein. Es beruhigte und stärkte ihn sogleich. Nicht mehr einsam zu sein... Einwenig verwirrt blieb sein blick auf dem paar hängen welches der alpha folgte. Die schwarze fähe welche, ihn ziemlich aggressiv begrüsst hatte, zeigte nun neben der alpha ein völlig anderes verhalten. Erst als sie knurrte, blickte er ziemlich skeptisch doch die weisse schien dies gewohnt, beinahe kindlich spielten die beiden fähen miteinander. Verwirrt legte der schwarze den kopf schief. Solch ein verhalten hätte er der schwarzen, welche er wirklich bissher nur brutal und abweisend erlebt hatte nicht zugetraut. Doch im gespann der beiden weissen schien sie sich verändert zu haben. Er nahm sich vor sie näher zu studieren. Die braungoldenen augen des hübschen rüden hafteten sich wieder auf die alpha welche gerade fröhlich auflachte. Ja dieses Rudel war wirklich...harmonisch. Namid lächelte bei dem gedanken. Wieder blickte er auf die zweite reihe des marsches. Neben der schwarzen Beta welche nun die alpha kniff lief der weisse hühne. Namid wusste eigentlich nichts von ihm...er hatte mitbekommen das er wohl mal der ehemalige alpha gewesen war. Wieder war der schwarze verwirrt. Wo war die graue fähe die sich ihm damals ebenfalls als beta vorgestellt hatte? Namid schüttelte den kopf, naja das ging ihn noch nichts an...solange er noch nicht an den rangkämpfen teilnahm jedenfalls nicht. Der blick des schwarzen rüden wandte sich der immer schwächer werdenden Sonne zu. Bald würde sich das land in eine langwährende finsternis begeben. Ein leises schnauben kahm aus namids kehle, was er davon hielt wusste er selbst nicht genau. Was er wusste...war einzig das er froh war, dieses rudel gefunden zu haben.

{läuft, denkt nach}
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Fr 16 Apr 2010 - 14:10

Momala lief langsam mit dem Rudel und dachte darüber nach , was jetzt woll pasieren würde. Was sich verändern würde. Wie sie mit der Kälte klarkommen und allen möglichen Sachen. Er wusste net mehr was er zu shenna fühlte mehr als freundschaft aber nicht richtung liebe. Es war für ihn verwirrend und so ging er ruhig und mehr unbewusst als bewusst mit dem Rudel.
Bis shenna ihn mit ihrem Fell berührte und ihm über die Schnauze schleckte. Das riss ihn aus denn Gedanken und in seinen Blick trat eine wärme als er sie anguckte . Und ihr dann weiter nachguckte.
Er sah wie sie rannte und auch er wurde unruhig. Er wusste nicht mehr wie lange er kein Blut gekostet hatte und nicht mehr seine Muskeln angestrengt hatte. Es war wahrscheinlich lange her , oder doch nicht lange und es kamm ihm so lange vor. Alles kam ihm so lange vor. Er wusste nicht mehr wann er das letzte mal total ruhig war und glücklich wenn Shenna oder Kàr nicht dabei waren. Er wusste zwar viel aber ne menge davon kam ihm vor wie aus einem anderen Leben. Einem glücklicheren.
Seine Gedanken wurden unterbrochen von einer Herde Karibus die aus dem Dickicht herausbrachen und auf das Rudel zurannten.
In dem Moment als Momala die Karibu Herde saß veränderte sich sein Denken und er wollte jagen und töten und so rannte er los.

[denkt nach / sieht die karibu herde und rennt los]


Zuletzt von momala am So 18 Apr 2010 - 11:29 bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet
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Sa 17 Apr 2010 - 11:23

Leyla sah sich neugierig um. Wie sehr sich das Rudel verändert hatte. Viele waren gegangen. Sogar ihre eigenen Welpen haben ihren eigenen Weg gefunden. Und viele neue gesichter die sie noch gar nicht kannte waren aufgetaucht. Sie lächelte. Dann sah sie nach hinten. Sie lief selber ziemlich weit voren denn sie war schließlich Delta. Sie lief hinter ihrer geliebten schwester Shenna. Oh wie schlimm war die Zeit gewesen wo sie weg war. Sie lächelte. Dann schenkte sie Shenna ein warmes lächeln und sah wieder nach hinten. Da lief Incha. Mit leerem Blick wanderte er am Ende des Rudels. Sie machte sich sorgen um ihn. Er war so verschlossen in letzter Zeit. Was war nur los mit ihm. Er wollte keine Zeit mehr mit ihr verbringen und er war immer alleine. Ley ließ sich zurück fallen. Sie wollte jetzt heraus finden warum Incha sich so verändert hatte. Sie lief neben ihm her. Einfach nur schweigend. Dann sah sie ihn traurig an.

"Hey Incha, wie gehts dir? Du siehst traurig aus"

sagte sie mit bedrückter stimme und lächelte ihn an. Wie sehr vermisste sie ihren alten Incha. Wie sehr vermisste sie den rüden mit dem sie Spaß haben und mit dem sie jeden Scheiß machen konnte. Wie sehr vermisste sie ihn. Anstatdessen war es jetzt ein stiller, nachdenklicher Rüde geworden der allein war und seine stille Zeit in einer gewissen art und weise genoss aber auch leidete wenn er allein war und mit leeren Blicken umherschaute. Leyla wollte den alten Incha wieder aus seiner Hülle hervorholen. Sie würde ihn NIE, NIE NIE NIE verlassen nur weil er sich verändert hatte. Sie liebte ihn und das würd sich auch nie ändern!

[denkt nach/guckt sich um/redet mit Incha]
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So 18 Apr 2010 - 21:28

Elsu strich durch die Landschaft, immer und immer wieder setzte er die Pfoten vor einander, seine Augen merkten sich jedes Detail der Umgebung, er speicherte das alles ab, um später einmal davon profitieren zu können. Das war nun mal seine Art und ändern würde er sich sicherlich nicht, das hatte er noch nie getan. Elsu ging diesem Gedankengang nicht lange nach, denn er war sich sicher, dass er kein neues Rudel finden würde – zumindest keins was ihn aufnehmen würde – und wenn, dann würde ihn niemand verstellen können. Er stutze, denn ein kleiner Teil seines Gehirns sagte ihm, dass ihn doch jemand verstellen könnte, sein Gehirn schien ihm die Antwort zu zuflüstern.

Der große Falke brach sich den Flügel, nun kann er nicht mehr fliegen und ist gefangen in einem Käfig. Und langsam, ganz langsam und schleichend, wirst du nicht mehr der Falke sein, der über alle anderen kreist, nein du wirst der kleine Vogel sein, der davon träumt einmal aus dem Käfig auszubrechen. Der Höhenflug ist vorbei, sieh es ein!

Trotzig blieb er stehen und stampfte laut mit seiner großen Pfote auf, er versuchte seinem Verstand und damit auch seinem Denken zu wiedersprechen, aber es wollte ihm nicht wirklich gelingen. Ihm selbst war klar, dass seine beste Zeit wohl vorbei war, man hatte immer nur einen Höhenflug im Leben, so etwas kam nicht wieder. Die Frage war nur, wie lange man den Flug halten konnte, ohne mit dem Flügel zu schlagen.

Elsu verzog seine breite Stirn und hob seine feine Nase und witterte, konnte aber weder etwas riechen, geschweige denn etwas sehen. Langsam setzte er sich wieder in Bewegung, er hatte keine Eile, wohin sollte er denn gehen? Es trieb ihn doch nichts. Er knurrte laut, alles, jedes kleinste Detail trieb ihn, das einzigste was er nicht wusste war, wohin.

[läuft umher / hört auf seinen Verstand / bemerkt, dass seine beste Zeit vorbei ist / knurrt]
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avatarShenna
Beta

Di 20 Apr 2010 - 21:51



Kàr


Kàr war dem Rudel gelangweilt nachgelaufen. Auch er hatte sich verändert. WIe die Jungwölfe gewachsen waren so war auch er gewachsen, der jungpuma mass nun stoltze 70 cm und wog nun schon um die 80 kg. Doch dieses lange wandern war eine nervliche folter für den Jungen kater. Die ganze zeit nur, boden boden boden...schnee schnee boden schnee...
Kàr seufzte und blickte zu seinen "eltern", jene hatten die ehre direckt hinter Alaska zu laufen. Kàr hatte mit der zeit shenna`s vergötternde zuneigung zu alaska beinahe übernommen. Und blickte zu der weissen Fähe auf. Irgenwann wollte er auch mal ganz vorne laufen. Ein entschlossener blick schlich sich in die eisblauen augen des Katers. Als die Karibu herde asu dem dickicht brach zuckte Kàr zusammen...als er dann sah wie sein vater ihnen nachjagte. Konnte sich der Junge Kater nicht mehr halten und brach aus der reihe aus, um sofort hinter seinem weissen vater nachzuhetzen. Die Jagtlust und langeweile waren einfach zu viel.
Yes, Aktion!
Elegant bewegte sich der katzenkörper geschmeidig über den von schnee bedeckten boden, bald hatte er seinen vater eingeholt und lief nun kanpp hinter ihm den karibus nach. Den erzürnten "STOP! KÀR! MOMALA!" ruf seiner Mutter hörte er nicht mehr, zu sehr hatte er sich schon ins jagtfieger hineingesteigert.

( langweilt sich/ denkt nach / sieht wie momala den karibus nachhetzt und tut es ihm gleich / ignoriert den befehl von Shenna)
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Mi 21 Apr 2010 - 17:18

Die Lust des Tötens und Jagens hatte Momala gepackt und er erhöhte sein Tempo. Und als er bemerkte das Kàr neben ihm lief stieß er einen Jagdruf aus und suchte sich ein Tier aus was sie zusamen jagen könnten.
Er würde erst die Jagd abbrechen wenn er getötet hatte das wusste er und so höhrte er denn Ruf von Shenna nicht. Und konzentrierte sich ganz darauf denn großen Bock raus zuhohlen was sich als ziemlich schwierig , aber nicht als Unmöglich erweisen würde vorallem da Kàr an seiner Seite war.
Es war ein wunderbares Gefühl seine Beine und seinen Körper bewegen zukönnen und zuspühren wie der Wind durch seine Fell schoß und seine Beine geübt und trainiert immer wieder auf und absetzten und ihn so auf ein gutes Tempo beschleunigten.
Es war vieleicht ein unmögliche Jagd da Karibus in einer Herde ziemlich gefährlich sein konnten und vorallem wenn der Bock mitten in der Herde drin war , aber das merkte Momala schon nicht mal mehr. Sein ganzer Körper war ausgerichtet auf das Töten des Bocks , genauso wie die meisten seiner Gefühle ausgelöscht wurden. Wie er gelitten hatte , ja genauso sollte dieser Bock leiden. In diesen Moment galt das Tier was er jagte für all das was ihn zerstörte und Vernichtete. Er spührte nichts mehr , nicht wie ihm der Speichel aus denn Leftzen lief noch wie sein Körper sich bewegte. Alles wurde von Schmerz , Hass , Wut und Qualen unterdrückt die in ihm hochkammen als er diesen Bock jagte. Er wusste nicht ob er es bemerkt hätte wenn man ihn Angegriffen oder getritten hätte. Er wusste nicht ob er überhaupt etwas mit bekamm. Mit bekommen was passierte um ihn rum , aber er wusste das er diesen Bock töten musste wenn er diese Momente überstehen wollte. Wenn er dieses Leid wieder los werden musste für einen Moment. Diesen Moment.
Er rannte weiter immer weiter dem Bock hinter her.

[rennt dem Bock hinterher und kriegt nichts mehr mit]
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Alpha

Mi 21 Apr 2010 - 19:12

(ja, leylas welpen sind alle weg, von meinen nur noch sakari und keenan, ayita wird übersprungen.)
(achtet auf die Ortsangaben! Hier gibt es weit und breit kein Dickicht, wir sind auch noch nicht im Wald. Die Karibus können nicht einfach von vorne auf uns zulaufen, wir würden sie hunderte von metern vorher sehen und riechen! Außerdem wird keine karibuherde erfunden, wenn ich se nicht reinspiele. Teil des Winterplots ist ein nahrungsmangel, der gerade aus dem Weg geschafft wird. Wehe es wird mehr als ein einziges Karibu gefangen, der Beitrag wird ohne Warnung geändert. Vergesst nicht, auf die Neuen einzugehen, ich bin schon ziemlich enttäuscht gerade!)


Locker flogen Alaskas Pfoten über den weißen Boden, sie trabte gleichmäßig, ruhig, fröhlich. Shenna zwickte sie spielerisch ins Fell und die Alpha konnte es nicht lassen mit der Vorderpfoten in einem hüpfendem Lauf über ihren Hals zu greifen und an Shennas Ohr zu ziehen. Lachend schüttelte sich die weiße und widtmete sich dann wiederum dem Rudel und der Umgebung. Der Wald war noch immer nur als dünner Streifen am Horizont zu erkennen, doch näherte sich das Rudel diesem stetig. Ein sanfter Geruch von Beute stieg ihr in die Nase, doch Alaska schätzte diese als zu gesund ein, als dass sie nun ihre Power für eine Jagt auslaugen sollte. Nicht so dachte scheinbar Momala, gänzlich dem Blutrausch hingegeben und setzte der Karibuherde nach, die seitlich von hinten an den Wölfen vorbeistürmte und ihre Aufmerksamkeit fing. Als Momala losstürmte folgte ihm mit fließenden, eleganten und majestätisch wirkenden Bewegungen der Adoptivsohn Kár, der Alaska beinahe überragte. Diese knurrte auf, doch würde sie nicht gehört werden, da beide bereits im Hufgewimmel verschwommen und mit der Schneewolke auf dem Weg zum nächsten Mahl waren. Doch Alaska gefiel es ganz und gar nicht, dass beide einfach davon stoben, das Rudel hatte sich nicht zu einer Jagt entschieden, außerdem schien kein einziges der Tiere krank oder verletzt. Erboßt bellte Alaska den beiden warnend nach, ehe sie sich zum Rest des Rudels umdrehte, welches wohl oder übel stoppen musste.

"Bedankt euch bei Momala und Kár, dass die Pause noch auf sich warten lassen wird. Leyla, du führst das Rudel zum Waldrand. Das wird wohl eine Weile in Anspruch nehmen. Conversano, Shenna, Zar, dürfte ich um diese Jagt bitten?"

Zwar war sie genervt, dass Momala und Kár scheinbar der Respekt fehlte, doch würde sie diese Laune nun nicht am Rudel auslassen. Mit einer schnellen Kopfbewegung ertönte auch schon ein durchdringendes Heulen, welches die Jagt ankündigte, vor allem die Jagt nach Momala und Kár, da Alaska es sehr bezweifelte nach Tagen von Wandern ein quicklebendiges Elch-tier zu bezwingen. Kälber gab es in dieser Jahreszeit nicht mehr und wie sie Momala kannte lag er nun schon unter den Hufen des größten Karibu Bullens, wahrscheinlich einige Rippen gebrochen, die das Rudel weiterhin aufhalten würden und würde ihm dann auch noch weiter nachsetzten, bis er das tote Tier dem Rudel brachte. Mit einem erneut erbosten Knurren sprintete Alaska nun los, die Beine griffen weit aus und von der einen auf die nächste Sekunde hatte die Alpha ihr beträchtliches Höchstmaß an Tempo gewonnen, bei welchem der entgegenströmende Wind ihr das Fell wie im freien Fall an den Körper klebte. Alaska fixierte die Schneewolke aus der die Geweiher der Beute ragten, als schweben sie in der Luft. Ein Röhren zerbrach die Luft, welche zu vibrieren schien. Alaska blieb mit ihrem Körper dicht über dem Boden, der Schnee flog rechts, links und hinter ihr auf und wahrscheinlich Shenna ins Gesicht, doch diese würde sicher nicht mehr lange auf sich warten lassen, ehe sie Seite an Seite bei Aska springen würde.

Sie würde sich keine Jagt entgehen lassen. Aber trotzdem! Wieso gerade jetzt? Wir waren doch schon fast am Wald! Er hätte noch warten können, ich hätte ja schon bald zur Jagt angesetzt. Sturkopf!

In Gedanken war sie langsamer geworden und startete so nochmals neu durch, als ein weiterer geruch ihre feinfühlige Nase kitzelte.

Ein Fremder?

Der Geruch des fremden Rüdens schien aus Richtung der Berge und des Waldes zu kommen, doch Alaska konte seine Entfernung nicht abschätzen, da die Duftmarke der stark riechenden Karibus ihre Sinne in Anspruch nahm. Sie würde sich später darum kümmern, vielleicht würde auch Leyla mit dem Rudel auf den Fremden Streuner treffen, bevor die Jäger... hier fertig waren. Nun passierte die Alpha die Wand an Körpern, Hufen und Schnee und fand sich inmitten von unzählegen, tretenden Hufen wieder, die auf den aufgewirbelten Boden einschlugen und in jeder Sekunde tödlich vom Kurs abkommen konnten. Sie hoffte, dass es Puma udn Wolf gut ging und suchte schon hektisch mit den Augen nach dem größen Weißen, dem Kár sicher gefolgt war. Wenigstens waren sie zu zweit...

[spielt mit Shenna, ist sauer über Momala und Kár, gibt dem Rudel anweisungen, setzt der herde nach, wittert Elsu, inmitten der herde, sucht Momala]

_________________________________________________________________________


Alsbald stieg empor und verbreitete sich um mich her der Friede und das Wissen, das über alle Beweisgründe der Welt hinausgeht,
Und ich weiß, daß die Hand Gottes die Versicherung der meinigen ist,
Und ich weiß, daß der Geist Gottes der Bruder des meinigen ist,
Und daß alle Männer, die je geboren, auch meine Brüder sind, und alle Frauen meine Schwestern und Geliebten ...
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Delta

Mi 21 Apr 2010 - 19:45

Lautlos wie er nun mal war trabte er den Wölfen nach, inmitten der Deltaschicht, dort, wo sein Platz war. Und wo er doch nicht war. Vollkommen in Gedanken versunken folgte der Schwarze mit gesenktem Blick und wandernden Gedanken seiner Leitwölfin und ehemaligen Freundin. Ja, einst hatte er sie nicht nur als Leitwölfin zu schätzen gelernt, sondern auch als Freundin. Mehr oder minder jedenfalls, denn der Leitposten nahm ohnehin viel Zeit in Anspruch. Hier wollte ein Mitglied getröstet und mit passenden Worten verpflegt werden, dort musste einem Jungwolf - oder in diesem Beispiel einem leichtsinnigen, ausgewachsenem Wolf - die Hörner gestutzt werden. Abfällig schnaubte er, auf die Frage der Leitwölfin hin brach er aus dem geordnet laufendem Rudel aus und schwenkte seitwärts, die Beine griffen immer weiter aus und trugen ihn bald mit hoher Geschwindigkeit der Leitwölfin und den zwei Übermütigen nach. Die Frage der Leitwölfin erübrigte sich, oder vielmehr seine Antwort, glänzten die leblosen Augen spiegelglatt und gefährlich auf.
Auch ihn hatte das Jagdfieber gepackt, doch würde er in solchen kalten Regionen, wo die Herden größer als der letze Rest verstand der Wölfe waren und gesünder wirkten als es von manch anderem Wolf zu behaupten sei, nicht den Kopf verlieren. Es war ohnehin nicht seine Art, sich von Gefühlen leiten zu lassen. Rationalität und gesunder Wolfsverstand waren zwei Dinge, auf die der Rüde setzte. Doch auch auf seine eigene Geschicklichkeit, welche hier gewiss von Nöten sein würde.
Ihm kam eine alte Lektion aus Welpenzeiten wieder in Erinnerungen und seine Lefzen zierte ein kaltes, humorloses Lächeln. Jaja, die lieben, alten Welpenzeiten. Man hatte ihm stets gesagt, dass es wichtig war, insbesonders bei solchen unvorbereiteten Jagden, in Bewegung zu bleiben, den scharfkantigen Hufen keine Möglichkeit zu bieten, einen zu zermalmen. Ja, er erinnerte sich nicht an allzu viele Dinge aus seiner Welpenzeit, doch daran erinnerte er sich meist gut. An die Jagdlektionen, waren es doch seine liebsten gewesen. Kurz funkelten die kalten Augen auf, für einen Moment schien wieder Leben in ihnen zu stecken, dann erloschen sie wieder. Unbeirrt folgte er Alaska, alles um sich ausblendend und sich lediglich auf diese überraschende Jagd vorbereitend.

Der weiße Pelz der Leitwölfin verschwand im Gewimmel von Geweih, Huf und Karibu. Ohne zu Zögern setzte er seiner Leitwölfin nach, fragte sich gleichzeitig, ob er sein Leben für sie und dieses Rudel lassen würde. Die Antwort war beunruhigend und beruhigend gleichermaßen, denn er würde es nicht tun. Noch nicht.
Er entdeckte Alaska, welche verwirrt aussah und da nahm auch Conversano den fremden Duft eines Wolfes wahr. Kurz nieste er, blickte in seinem Lauf um sich, konnte jedoch keinen Fremden entdecken. Was ohnehin schwer geworden wäre bei diesem Gewusel aus Karibus. Ein genervtes Knurren entfloh seiner Kehle. Die Herde war gewarnt, aufgeschreckt und wusste nun, mit welchem und mit wie vielen Gegnern sie es zu tun hatte. Karibus waren entgegen aller Vermutungen gewiss nicht dumm, nicht allzu schlau und gerissen wie ein Wolf, jedoch intellektuell in weitaus höheren Regionen als der Mensch schlechthin. Abfällig schüttelte er den massigen Kopf, blickte sich um und entdeckte zwei weiße Pelze, wenige Meter weiter den sandfarbenen des Silberlöwen. Erneut beschwor er die alten Lektionen herauf und ein beinahe befehlender Ton stahl sich in seine bellende Stimme, welche rauer schien als Schmirgelpapier. Zu lange hatte er geschwiegen.

"Bewegt euch!"

Womit gemeint war, dass sie nicht innehalten und nach Beute Ausschau halten sollten, denn dies wäre reiner Selbstmord, insbesonders da sie bereits lange gewandert waren und die Herde erheblich größer und gefährlicher war als ausgemergelte, erschöpfte Wölfe. Mit einem kräftigen Sprung katapultierte er sich knapp an einem Bullen vorbei, der in wilder Panik seinen Kopf umher warf und ihn damit beinahe streifte. Doch Conversano blieb unversehrt und sah sich mit kalten Augen prüfend um. Es gab wirklich keinerlei Beutetiere in dieser Herde und selbst das gewohnte Jagdgefühl verebbte langsam.
Die Hufe donnerten auf den mäßig gefrorenen Boden und der Rüde legte kurz seine Ohren an den Kopf, war jenes Geräusch der Hufe schlichtweg zu viel und zu laut für seine sonst auf leiseste Geräusche getrimmten Ohren. Mit einem zornigen Aufknurren warf er sich seitwärts, spürte die harten Hufe eines Karibus, welche beinahe liebevoll über ihn strichen und zuckte zusammen. Mit wildem Blick starrte er dem Tier nach, wollte ihm nachsetzten und vergaß für einen Moment die eigene Taktik. Ein geradewegs auf ihn zustürmendes Karibu, welchem er gerade mit NOt ausweichen konnte, brachte ihn auf seinen eigentlichen Plan zurück. Wenngleich ihm dieser Plan nicht gefiel, musste er dennoch ausgeführt werden.
Als keine drei Meter vor ihm das Fell des Pumajungen aufblitze, sprang er geradewegs darauf zu, packte das Bündel im Nacken und riss es gerade noch rechtzeitig beiseite, um den Hufen eines weiteren Karibus zu entkommen. Wenn das vorbei war, beschloss cOnversano, dann würde er seine Meinung nochmals umdenken. Man müsste diesen elendigen Dummköpfen den Schädel zertrampeln lassen, nur damit sie es endlich gelernt hätten. Ein gedämpftes Knurren war die Folge und er sprang seitwärts, wich den Hufen aus und näherte sich immer weiter einer kleinen Lücke. Diese nutze er aus und warf den Puma schwungvoll nach vorn. Sollte er sich wenigstens etwas tun, damit er eine Lektion hatte. Grollend sah er dem fliegenden Bündel nach, ahnte, dass er ihn nicht allzu weit geworfen hatte und drehte sich um. Wenigstens war Kár aus der Trittweite der Hufe, nun galt es, entweder Momala aus dem Dickicht von Hirschen zu filtern und da raus zu zerren oder aber die Hirsche alle einzeln zu erlegen. Der erste Plan war ohnehin sinnvoller. Schweigend wie stets tauchte er unter den springenden Hufen eines Jungtieres hindurch und tauchte wenig später neben Alaska auf. Wo war der weiße Rüde? Fragend sah er kurz auf die Fähe, sprang erneut seitwärts und drängte sie somit ebenfalls etwas seitlich. Die scharfen Hufe einer Karibukuh glitten knapp an ihren Köpfen vorbei und grollend sah Conversano wieder zurück in das wilde Getümmel.

[In der Karibuherde - ruft etwas - findet Kár - bringt in mehr oder weniger in Sicherheit - später neben Alaska]
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Do 22 Apr 2010 - 13:24

Momala lief weiter in der Herde immer hinter dem Bock her. Er war ein starkes Stück und kurz bevor Momala ihn erwischte spühjrte er wie etwas gegen seine Rippen trat und ihn zum taumeln brachte. Doch der Schmerz der seine Wirbelsäule und seine Rippen durchdrang denn ignorierte er . Nein er würde nicht aufgeben , er würde diesen Bock töten und wenn es das letzte war was er tat. Seine Augen waren aufgewühlt und von Schmerz und leid gefüllt was ihn beschleunigte. Denn er dachte an all das was ihm weh getan hatte. Wie er einsam und kalt war , er sich ausgeschlossen hatte. Wie er alle vernachlässigt hatte. Vorallem die damals drei wichtigsten jetzt nur noch zwei wichtigsten Lebewesen in seinem kleinen mickriegen Leben. Er wusste nicht was er für Shenna fühlte. Es war nicht so klar wie bei Alaska damals , es waren verschiedene Gefühle , aber ziemlich starke für sie , ja die empfand er. Das wusste er . Nur was für gefühle dies waren das wusste er wieder rum nicht. Und er wusste auch nicht warum er darüber jetzt nachdachte. Jetzt wo ihn die Welt verschluckt hatte und er in einen schwarzen Leeren dunklen Abgrund fiel in dem er bis jetzt noch nicht raus kommen würde. Warum tat er das ? Wollte er sich quälen und foltern oder wollte er einfach an was schönes denken. War das etwas schönes , er wusste auch dies nicht. Woher auch , er kannte sich ja selber kaum. Woher sollte er dann solche fragen kennen.
Momala hatte nicht aufgepasst und dies bereute er denn so hätte er gesehen das der Bock auf ihn zurannte und ihn aufspießen wollte. Zum glück konnte er aber früh genug ausweichen so das das Horn nur in seine Rippen eindrang und ihn langsamer werden lies. Doch das durfte nicht passieren , er wollte nicht die schmach ertragen , er wollte töten. Und so rannte er weiter der Herde nach , solange bis er nicht mehr konnte.
Er merkte immer mehr wie seine kräfte schwindeten und er wusste das wenn er jetzt abbrechen würde , er übertreten werden würde und daran sterben und das wollte er nicht , nicht solange es Shenna gab. Und so lief er weiter mit der Herde und verlor immer mehr Blut , wie sehr hoffte er doch das sie in denn Wald kammen. Dort wo er endlich hinfallen konnte , denn er würde bald zusammen brechen wenne r sich weiter kälte. Was er machen würde , denn jetzt spührte er denn Schmerz nicht mehr bei dem Gedanken daran , wie Shenna und Kàr auf seinen niedergetrampelten Körper gucken würden , oder würden sie vieleicht gar nicht gucken , würden sie weiter ziehen .
Sein herz wurde schwer und er hätte geweint könnte er weinen. Denn dieser Gedanke hatte ihm unglaublich weh getan , und sein Herz drohte wieder zu zerreisen. Er lief doch aus der Herde raus und rannte durch die die Einöde immer weiter. Bis er zu einer kleinen noch ein wenig mit pflanzen bedeckten stelle kamm wo er sich unter einem Gebüsch legte und sich dem Schmerz hingab mit immer wieder Schmerzenden Gedanken die sein Herz maletrierten. Wie der gedanke das Shenna und Kàr ihn hassen und nicht vermissen würden. Das er ihnen egal sei , und das es ja doch keinen gibt der sie liebt.
Es dauerte einige Zeit da erbroch er vor Schmerz und seine Sicht wurde trüb und er fiel in Ohnmacht.

[rennt weiter / wird verletzt/ fällt in ohnmacht]
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avatarShenna
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Do 22 Apr 2010 - 17:25

SHenna war sofort losgeschossen, Kàr sowie momala hatten ihren Ruf ignoriert...nun sah sie ihren adoptiv sohn und ihren " bruder" und besten freund in todesgefahr. Die gefühle welche nun in der Fähe tobten waren unsausprechlich. Schnell war sie vorgeschossen, die angst um ihre geliebten verlieh ihr eine ungeheure schnelligkeit. Shenna drängte sich ohne jede vorsicht mitten in die herde hinein, sie knute, biss und schnappte nach jedem karibu das ihr den weg versperrte. wo waren die beiden bloss?!!!
Shenna konzentrierte sich so gut es ging darauf nicht von den karibus verletzt zu werden, während ihre augen die umgebung absuchten. Auch sie hatte den fremden geruch entdeckt doch dies war ihr im moment egal. Als sie einen schwarzen schatten erblickte, wante sie ihren kopf im lauf leicht um und erblickte sano. WElcher gerade abschwenkte...und auf kàr zuhielt!!! Shenna atmete erleichtert aus. Sano würde sich um ihren " sohn" kümmern...jetzt musste sie nur noch momala finden.

verdammt momala wo bist du!!

Tränen stiegen der schwarzen in die augen, während sie daran dachte. Das der weisse rüde in seiner unvorsichtigkeit wohl längst irgendwo zermanscht und zertrampelt rumlag.


shenna heulte auf, ihre starke stimme hallte über das laute getrampel der Kaaribus hinweg.

ALASKAAA SANO HAT KÀR ABER ICH KAN MOMALA EINFACH NICHT FINDEN!!!


Die verzweiflung und der seelische schmerz war deutlich aus dem heulen heraus zu hören. Shenna dachte an alaska, immer stand ihr ihre seelenschwester zur seite... sogar jetzt. Erst jetzt wurde shenna bewusst das sich nun auch alaska in gefahr befand...alaska...sano ...zar...

zar...sie vermisste ihn irgendwie....obwohl er immer da war, sie wollte wieder was mit oihm unternehmen...dem rüden der ihr, nun so viel bedeutete. Ja zar war ihr wichtig geworden...

Ein lautes wut und trauererfülltes knurren verliess shennas kehle.

runderhum um sie leiber, beute...dennoch fühlte shenna kein bisschen jagtlust...alles in ihrem innern war von sorge und angst erfüllt. So lange hatte sie auf eine jagt gewartet...doch dies war nicht das was sie wollte...das heir war ein einziger ALBTRAUM!

DA! dort forne blitzte ein weisses fell auf...direckt neben einem riesigen Bock. Rannte momala. Shenna wollte ihn rufen, wurde jedoch gerade von einem Karibu zur seite gedrängt. Wütend knurrte sie,wollte aufholen. Konnte nicht!
Da, SHenna sah wie momala von einem Huf getroffen wurde. Shenna`s schmerzerfüllter schrei hallte durch die luft. Nein, es war nicht der schrei eines körperlichen schmerzes sondern der eines viel schlimmeren, des seelischen. Shenna sah nicht ob momala zuboden gegangen war. Sie musste einem Huf ausweichen welcher knapp über ihren schädel hinwegflog. Als sie den bock wieder erblickte...war momala weg!

NEIN!!


NEIIIIIINNN!!!

die augen der schwarzen fähe füllten sich mit Tränen. Ihre beine fühlten sich aufeinmal bleischwer an. Nirgens konnte sie das weisse fell ausmachen...Shenna versuchte irgendwie aus der karibu herde rauszukommen...nach einigen versuchen hatte sie es geschafft. Unversehrt bis auf paar kleinere kratzer und schrammen. Sofort rannte sie am rand der herde entlang. Die verzweiflung wurde immer mächtiger...nirgends der zermanschte körper...diese vorstellung zerriss beinahe ihr herz.

Alaska! momala wurde getroffen...!

ihr heulen, klang so verzweifelt...mehr wie ein hilferuf als wie eine benachrichtigung. Während sie stolpernd weiterrannte und nach momala suchte.

( prescht in die herde, sieht sano und kar...erblickt momala, sieht das er verletzt wird, heult auf, verliert ihn aus den augen, verzweifelt beinahe)
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avatarConversano
Delta

Sa 24 Apr 2010 - 13:16

Immer weiter verdunkelte sich der Blick des Schwarzen, schien sich immer mehr mit Hass und Zorn anzufüllen und ihn beinahe, einem lodernden Feuer der Wut gleich, zu verschlingen. Die Muskeln unter dem dichten Fell spannten sich mehr und mehr an, immer wieder wichen die Läufe den Hufen der Herde aus und immer dunkler wurde das Knurren. Nicht mehr lange und der Rüde würde vor Hass explodieren, man sah es an seinen wild funkelnden Augen. Kurz galt sein Blick Shenna, die Alaska mitteilte, dass Kár durch ihn errettet worden sei, sie den weißen Rüden nicht fand. Kurz zuckten die blauen Augen zu jener weißen Fähe, die ihm Leitwölfin und Fähe darstellte. In so vieler Art, wie es schien, doch rasch schüttelte er jene Gedanken von sich. Es galt, einen klaren Kopf zu behalten und nicht den Überblick zu verlieren. Die dunkle Fähe hatte bereits den Rand der Herde erreicht, irgendwann würde ihr womöglich der kleine Silberlöwe in die Augen fallen, doch darauf fixierte sich nicht das Denken des schwarzen Jägers. Denn er hatte eine Spur. Die Spur einer verletzten Beute.
Ohne sich nochmals zu Alaska umzudrehen warf er den massigen Körper geradewegs in die Herde hinein, sah eine verschreckte Karibukuh beiseite springen und schnappte grollend nach ihr. Doch jener Versuch war eher halbherzig geraten, wusste COnversano doch um das verwundete Beutetier, welches sich dummerweise von der Herde entfernt hatte. Wenngleich der sonderbare Geruch keineswegs allzu stark nach Karibu roch, benebelte der Blutgeruch seine Sinne und betäubte beinahe sein gesamtes Hirnzentrum, wie es schien. Immer weiter, immer energischer, immer aggressiver griffen die langen Läufe des Rüden aus und katapultierten ihn um einige Meter nach vorn. Danach griffen die Vorderläufe weit nach vorn, die Hinterläufe weit unter den Körper des Rüden und mit dem aggressiven Ziehen der Vorderläufe schoss er erneut einige Meter nach vorn. Nichts glitt mehr durch seine verworrenen Gedanken, obgleich der Geruch Sinn und Geist benebelte, schien er dennoch einen einzig klaren Gedanken fassen zu können. Einen Gedanken, der alles andere als beruhigend sein sollte und seinen Geist doch so sehr aufpeitschte wie ein Sturm die raue See.

.oO( Die Jagd hat begonnen! )Oo.

Das dunkle Aufblitzen seiner hellen Augen schien bereits kein gutes Omen darzustellen und als er nochmals ausholte, seine mörderische Geschwindigkeit um ein weiteres Mal anzog und geradewegs auf einen kleinen, verkümmerten Streifen Natur zuhielt. Unter einem ebenso abgestorbenen, wie ebenfalls verkümmerten Gebüsch lag nun endlich die begehrte Beute. Blutverschmiert, erschöpft und vollkommen zerstört. Immer weiter hielt er auf jenes weiße Karibu zu, welches sonderbar klein war. Selbst das blutgetränkte, weiße Fell schien keineswegs das eines Karibus zu sein, doch wollte Conversano endlich sein bluthungriges Verlangen verköstigen und die Kiefer in das ...
Abrupt rammte er die großen Pfoten in den harten Erdboden, spürte schmerzhaft den wenigen Schnee und das wenige Eis unter seinen Pfoten hinweg schlingern und grub die Krallen fester in jenen Erdboden, der härter schien als ein Stein. Unweit seines momentanen Standortes lag er, jener weiße Rüde mit Namen Momala, den sie gesucht hatten, den er aufgrund des riesigen Blutverlustes für ein Beutetier gehalten hatte. Kurz blickte er über die kräftige Schulter zurück, sah die Herde, welche langsam aber sicher verschwand und lediglich die Erinnerung und den köstlichen Duft zurück ließ. Beute hätte er, wäre er diesem Trugschluss nicht nachgegangen, womöglich gemeinsam mit Alaska, Shenna und Eleazar schlagen können, doch auch hier standen die Chancen recht gering. Nun blickte der Schwarze grollend auf den weißen Rüden hinab, bemerkte das Erbrochene und musterte nochmals den restlichen Körper des Weißen. Alles in allem lebte er noch, wenn auch nur mäßig, doch diese Tatsache verdrängte der Große einfach schlichtweg. Ohne auf dessen weitere Schmerzen zu achten, ohnehin lag er in Ohnmacht, da würde er es erst später bemerken, trat er hoch erhobenen Hauptes auf den ehemaligen Leitwolf zu, senkte den Kopf und war versucht, die scharfen Zähne dem Leid ein Ende setzten zu lassen. Sie einfach rasch und schmerzlos in die Kehle des Weißen zu graben und ihn zu töten. Er hatte jenen Gedanken bereits einmal gehabt, vor langer Zeit, wie es schien. Damals war er gerade zum Rudel gestoßen - auf ein zweites Mal - und hatte Shenna gesehen. Damals ging ihm das selbe wie heut durch den breiten Schädel. Weshalb hatte er gezögert?! Wieso war er nicht einfach auf sie zugetreten und hätte ihre Kehle in seine Kiefer genommen und zugebissen? Es gab nur einen Grund und dieser entlockte dem Hünen ein bitteres, kaltes Lächeln. Er hatte die Aufnahme in das Rudel nicht nochmals schmälern wollen, was er getan hätte, hätte er die Wölfin damals umgebracht. Zudem verstieß es gegen den Ethos eines wahren Kriegers, einen Gegner anzugreifen, der zuvor verletzt war. Aufgrund anderer Umstände. Hätte er sie bekämpft, wäre sie zuvor gesund gewesen und erst nach dem Kampf so zugerichtet, hätte er sie gewiss ohne weitere Einwände umgebracht. Doch auch hier, bei dem weißen Rüden zu seinen Pfoten verstieß es erneut gegen jenen Ethos. Ein zorniges, ungeduldiges Knurren löste sich, das Nackenhaar richtete sich auf und die Lefzen zogen sich leicht zurück. Er schnaubte abfällig aus, ob dies nun jedoch ihm oder dem Weißen galt war unbestimmt. Dann packte er den großen Wolf am Nackenfell, schleifte ihm einem Welpen gleich mit sich und zog ihn unter dem Strauch hervor, der kein Strauch mehr war. Kurz setzte er ab, blickte zurück und schüttelte den Kopf. Nein.
Conversano packte den Rüden nochmals im Nackenfell, gröber als eigentlich nötig und schleifte ihn weiter, den Kopf stets seitwärts haltend und somit den Weißen mehr oder weniger neben sich herschleifend.

Sie kamen dem Platz des Tumultes immer näher, er konnte bereits die langsam verflüchtigende Duftwolke der Karibus wittern und ein weiteres Knurren, gedämpft durch Fleisch und Fell, erklang. Sie hätten ein Karibu reißen können, hätten Beute für das Rudel reißen können und nun hatten sie nichts, außer einem - erneut - verletzen Deltawolf. Die Versuchung schien mehr wie ein Sog zu werden, immer wieder, wenn er nachgriff, um den Wolf nicht aus den Fängen rutschen zu lassen, lockte das noch pulsierende Blut ihn, die Kehle schrie beinahe nach seinen Zähnen und es wurde immer schwerer für ihn, der Versuchung zu widerstehen. Umso gröber zerrte er den Weißen über den vereisten Erdboden, erblickte die drei Wölfe in naher Ferne und legte auch den letzen Rest zurück. Eine Spur aus Blut, Fell und Schnee zierte ihren Weg. Neben jener Spur verliefen auch die großen Pfotenabdrücke Conversano´s und der Rüde blickte erneut zu den zwei Fähen. Grob ließ er den Weißen zu Boden gehen, zuvor jedoch darauf achtend, dass dort nichts lag, was dem Rüden hätte weiteren Schaden zugefügt. Mit rauer Stimme bellte er kurz und knapp, dann trat er ein wenig seitwärts. Noch immer lag der Rüde regungslos neben ihm, die Augen geschlossen, wie es schien. Mit einem kurzen, rauen Knurren wand er sich ab, mühsam beherrscht, nicht wieder umzudrehen und die Fänge doch noch um den Hals des Weißen zu schließen. Das Blut klebte nun teilweise an seinem Fang und mit angespannten Gliedern putze er die Nase und den Fang im Schnee. Das Ergebnis war mäßig, doch das Verlangen blieb. Der hellblaue Blick des Rüden schien beinahe zu zerspringen und somit vermied er es, jemanden anzusehen. Starr blickte er in die Ferne, darum bemüht, die eigene Selbstbeherrschung aufrecht zu halten.

[Wittert Beute - folgt der Spur - findet den Weißen - zieht ihn zurück - muss sich beherrschen ]
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So 25 Apr 2010 - 12:59

Leyla löste sich mit einem traurigen Blick von Incha und trabte dann an die Spitze vom Rudel.
Sie sah sich kurz um und wurde dann etwas schneller. Sie hatte verlass auf das Rudel das ihr folgen würde. Sie lächelte Alaska für einen kurzen moment an und schnellte dann noch schneller nach vorne. Sie wollte nun erst einmal das Rudel sicher zum Waldrand bringen und dann konnten sie sich ausruhen. Sie lächelte noch einmal und wurde mit dem Laufen flacher und noch ein bischen schneller. Doch dann dachte sie an das Rudel und fiel wieder in einen ruhigen gleichmäßigen schnellen schritt und steuerte auf den Waldrand zu.
Ob Incha auch gerade an sie dachte? Nein, warscheinlich nicht. Er hatte sich so verändert in letzter Zeit. Er ist still geworden. Still und in sich gekehrt. Leyla sah sich zu Incha um und lächelte ihn aufmunternd an. Er sollte wieder der alte Incha werden. Den, den sie liebte.

[führt das Rudel an/denkt über Incha nach]
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Mi 28 Apr 2010 - 21:44

Naadir trauerte. Nicht um sich selbst, sondern um seine Geliebte und seinen Welpen, den er verlor. Nie hätte er gedacht, jemanden so gern zu haben, und dann zu verlieren. Doch es war geschehen. Warum? Naadir hatte nicht aufgepasst.
Trotzdem lief er nach einiger Zeit weiter. Warum sollte er immer und immer an der selben Stelle verweilen, wenn sie ihn nur mehr Erinnerungen liefert? Warum sollte er sich den Schmerz antun und seiner starken Seele Leid zufügen und sie zu einer schwachen machen? Er sah nicht den Sinn darin. Er musste vergessen, was geschehen war, auch wenn es ihm nicht leicht fiel, er musste es vergessen.
Sein Tempo war angenehm, nicht zu schnell und nicht zu langsam. So würde seine Ausdauer lange halten. Vielleicht nahm er an der einen Stelle an Tempo zu, an der anderen verlor er, doch es war nur ein kleiner Unterschied, und fiel kaum auf.
Während er lief, schwirrten viele Fragen in seinem Kopf, so viele, dass er zu überquollen schien. Er dachte an sie und wie er es nur tun konnte, wie er nur so unaufmerksam sein konnte, wie er sie so im Stich lassen konnte. Alles war Teil seiner Gedanken, alles, und es schien kein Ende zu nehmen.
Auch wenn er die Landschaft vor sich nicht wahrnahm, sondern nur die Bilder vor sich sah, die er eigentlich ausblenden wollte, wich er jedem Baum geschickt aus, auch jedem Busch oder noch so kleinem Ästchen. Nichtmal auf einen Zweig am Boden trat er, so bekannt schien ihm die Gegend. Wahrscheinlich war er hier schon lang gelaufen, wo er gerade war, vielleicht auch nicht.

Nach einiger Zeit roch er etwas, weitere Wölfe. Sie waren ihm nicht bekannt, also konnte er aus seiner Witterung keine Namen schließen. Auch an den Pfoten, die sie im Boden hinterlassen hatten, konnte er nichts feststellen, außer den Weg den sie gegangen waren.
Er zählte, wie viele es waren, war sie aber unschlüssig. Das Spuren suchen war ihm nicht gelehrt worden und daher konnte er es nur aus Erfahrung machen. Davon hatte er jedoch auch kaum welche.
Trotzdem war es ihm ein Leichtes der Spur zu folgen.

Die Bäume trugen kaum noch Blätter, Deckung würde er deshalb wohl nicht finden. Wahrscheinlich würde der Wind seinen Geruch herüber tragen. Also würde er sich nicht verstecken können und auch an keinem Platz sichern können.
Trotzdem beschloss er den Pfoten zu folgen und trat den Weg an.
Nun war es nicht mehr als ein paar kleine Schritte die er tat. Nicht schell, eher langsam. Was man unter dem Tempo verstand war ihm egal, vielleicht würde man in ihm eine Schnecke sehen, vielleicht ein Trampeltier. Wissen tat er aber, dass niemand ihm eines solchen Ereignisses belehren sollte, denn dieser würde wahrscheinlich vor dem Anblick seiner Beißer schon sterben wollen. Allerdings wollte er das Tier nur zurück schrecken und nicht töten. Sowas lag ihm nicht im Sinn. Denn er war ein Kämpfer des Friedens.

Nach einiger Zeit war der Geruch nach den anderen Wölfen sehr stark und er wollte zu ihnen treten, doch fand sie nicht, was ihn leicht ärgerte, allerdings aber auch erfreute, denn niemals würde er ein Ereignis wie den Kampf, indem seine Mutter starb, wiederholen wollen.
Er sah nicht, wo sich die Wölfe aufhielten, ihm war nur bekannt, dass sie da waren, irgendwo vor ihm.

[In Wald | Irrt herum - wittert Wölfe - geht ihren Spuren nach - findet sich nicht.]
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Do 29 Apr 2010 - 16:22

Leyla war sich im schnellen Lauf unsicher doch sie glaubte einen Wolf zu riechen. Sie stoppte abrupt und drehte sich zu dem Rudel um. Da sie die verantwortung für das Rudel trug rief sie den allen Rudelmitgliedern zu:

"Alle mal herhören. Ich wittere einen Wolf. Ich werde nachgucken gehen wer dort ist. Ihr bleibt genau HIER stehen! Keiner geht weg ok? Ich bin sofort wieder da."

Leyla ging durch das Rudel in die richtung aus der sie gekommen waren. Sie witterte und der geruch wurde immer stärker. Sie lief in einem schnellen Tempo der Geruchsfahne nach und sah auch schon nach ungefähr 7 minuten einen schwarzen Wolf im Wald herum gehen. Sie ging erhobenen Hauptes zu ihm und sah ihn freundlich doch auch warnend an.

"Hallo mein Name ist Leyla und ich bin von dem Rudel der Sturmtänzer. Was willst du hier in unserem Revier und bist du freundlich oder feindlich gesinnt?"

Leyla baute sich vor dem großen Rüden auf und sah ihm in die Augen. Sie hoffte nicht das der Wolf feindlich gesinnt war.

[redet mit dem Rudel/trifft auf den fremden]
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avatarNaadir
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Do 29 Apr 2010 - 21:07

(es gibt das Wort Alphera nicht Wink ich hab es geändert)

Naadir war überrascht, als plötzlich ein Wolf vor ihm auftauchte, den er nicht kannte. Eigentlich hatte er mit Wölfen gerechnet, die weniger waren, doch nun waren es weit aus mehr.
Auch hatte er nicht mit einer solchen Frage gerechnet. Meist waren sie hinterlistig, oder von Anfang an einen auf Abstand.
Schließlich aber gab er ihr eine Antwort.

"Guten Tag, ich bin Naadir. Ob ich in freundlicher oder feindlicher Absicht bin, liegt ganz bei Euch."

Es war nicht seine Art, einen Fremden Wolf zu überfallen, selbst wenn dieser ihn angreifen würde, würde er ihm zuerst aus dem Weg gehen, als einen Kampf zu beginnen. Wenn es ihm aber zu gefährlich wurde, und er auch keine Chance im weg laufen sah, würde er wohl auch kämpfen. Morden hingegen lieber nicht.
Es währe von der Bedeutung her wahrscheinlich eher eine Warnung.

"Eigentlich bin ich aber nicht hier um Euch oder Eure Rudel Mitglieder zu töten und Euer Blut zu vergießen, sondern ehrlich gesagt, bin ich hier, um Euch zu fragen, ob ich Eurem Rudel beitreten dürfte?!"

Man sah ihm an, dass er Respekt gelernt hatte, auch, dass er die Höflichkeit kannte und einen guten Umgang pflegte, allerdings sah man auch von außen das erschreckende, angst einflößende Wesen vor sich, dass niemand als einen guten Wolf einschätzen würde.

Immer noch tobten ihm die Gedanken durch den Kopf, die passierten, als er ihre Geliebte und seinen Welpen verlor. Niemals hätte er gedacht solch liebevollen Wölfen zu begegnen und dann auch noch eine Zukunft mit ihnen hatte. Doch am wenigsten wünschte er sich, sie zu verlieren.
Das er eine offene Wunde, in seinem Herzen hatte, konnte man nicht erkennen. Zu sehr überspielte sein Äußeres seine Inneren Gefühle. Ihm könnten Tränen fließen und jeder andere würde denken, es wäre Blut von einem Kampf.

Wenn er die Fähe vor sich nun so anblickte, wurde ihm klar, dass es wohl nicht die richtige Alpha war. Zwar hatte sie einen hohen Rang, doch die richtige Alpha war es nicht.

"Dürfte ich erfahren, wo die oder der Alpha ist?"

Naadir würde auch durch den ganzen Wald reisen um bei dieser anzukommen.


[Bei Leyla | Spricht mit ihr - ist in Gedanken bei seiner Geliebten]
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Do 29 Apr 2010 - 22:34

Sakari war dem Rudel schweigend und unauffällig gefolgt. Sie hatte bemerkt, dass man sie immer weniger wie eine Welpin behandelte und auch Ayita nicht mehr so angestrengt auf sie und ihre Geschwister acht gab. Und das gefiel ihr. Sehr sogar. Und so stolzierte sie mit strahlenden Augen auf den Waldrand so, dessen Bäume schon die ersten Anzeichen des zuvor stehenden Winters zeigten. Es würde ein harter Winter werden. Und der Erste der naturfarbenen Jungwölfin. Sie hatte beobachten können, wie ihr Fell an Dicke zugenommen und die Farbe sich aufgehellt hatte. Ihr Körper bereitete sich schon auf ihn vor. Es war immerhin der Winter ihres Lebens! Jener, in dem sie beweisen musste, wie sie dem Rudel helfen und ob sie das überhaupt konnte. Welche Rolle sie in der Hierarchie spielen würde und wie die anderen Wölfe sie ansehen werden. Ob mit Ehrfurcht (wohl eher kaum), Hochachtung, Respekt oder mit Ablässigkeit, Hohn und Spott. Kari schauderte bei dieser Vorstellung. Nein, so würde es nicht werden. Sie würde alles für das Rudel tun, jenes das sie liebte.

Als sie ihren Blick über die Wölfe schweifen ließ, bemerkte sie eine Wölfin, deren Fell eine rötliche Färbung hatte. Ihr Blick sah... so... so mitgenommen aus. Als verberge sie ihre Traurigkeit hinter einer Fassade. Leyla war der Name der rötlichen Wölfin. Wo war das Feuer in ihren Augen, das Sakari vor sich hatte, wenn sie an Leyla dachte? Unbemerkt trabte sie ihr nach. Vielleicht war es nicht ganz so schlau, mit ihrem derzeitigen Rang so weit nach vorne zu laufen, aber das war ihr egal. Sowieso nahm sie die Ränge noch nicht ganz so ernst, wie sie es hätte tun sollen. Denn sie war jetzt schon beinahe so groß wie die anderen Wölfe im Rudel. Ausgewachsen. Endlich. Schnell konnte Kari zu Leyla aufschließen, doch plötzlich stoppte die Rötlich-Braune und sprach zum Rudel. Sie hatte einen fremden Wolf gewittert. So. Und sie wolle ihn also suchen? Soso. Hörte sich das denn nicht aufregend an? Sehr aufregend? Unbemerkt versuchte sie, Leyla zu folgen. Schnell hatte sie den Fremden gefunden, ein schwarzer Rüde, der Kari stark an Conversano erinnerte.

Er hatte diesen selben Ausdruck in den Auen, der von tiefster Traurigkeit, jedoch auch von der Stäke eines Bisonbullen erzählte. Und wie die Jungwölfin gehört hatte, waren diese fähig, einen ausgewachsenen Wolf wie Eleazar es war zu zerfetzen. Selbst ihre Kälber waren dazu imstande. Unheimlich. Hoffentlich würde sie diesen Monstern niemals begegnen müssen, die über und über mit wuscheligem Fell bedeckt sind. Auf eine gewisse Art und Weise flößte der Schwarze Sakari Angst ein. Vielleicht war es dieses Drohende, dass wahrscheinlich eher unbemerkt in seinen Augen flammte.

„Seid gegrüßt, Fremder. Die Tochter des Himmels gab mir den Namen Sakari. Sie führt dieses Rudel und ich denke, sie hätte nichts dagegen, wenn Ihr Euch uns anschließt. Schließlich soll der Winter hart werden und umso mehr Jäger wir haben, umso stärker sind wir. Jede helfende Pfote ist gebraucht. Folgt mir doch, ich kann Euch zu ihr bringen!“

Eilig rasselte sie die Worte herunter, doch wich die Interesse aus keinem von ihnen. Ja, sie war interessiert an diesem Fremden, denn seine Hülle gab nichts preis. Und das beeindruckte Sakari und sie empfand es als eine Art... anziehend. Ob der Schwarze sich ihr eines Tages öffnen würde? Oder wollte er auf ewig verschlossen bleiben?

[folgt Leyla / redet mit Naadir]
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Fr 30 Apr 2010 - 16:16

Immer weiter trieb es den scharfsinnigen Rüden, doch immer ohne Ziel. Seine Pfoten liefen von alleine und er gab sich ganz seinen vermeidlichen Sinnen hin, konzentrierte sich, doch wieder, er fand einfach nichts. Elsu wusste nicht wonach er suchte und er wusste auch nicht wo er hinwollte, doch genau das beunruhigte ihn und er suchte Anhaltspunkte, um seine tiefverborgene Sehnsucht, sein Verlangen, seinen Drang und seinen Trieb aufrechtzuerhalten, um sie vielleicht sogar vollendens zu erfüllen und ihm das zu geben, was verlangt wurde.
Doch der Weg bis zur vollkommenden Verlangenslosigkeit war steinig, das wusste der Falke gut genug und er verzog seine Lefzen zu einem beeindruckenden Gähnen, bevor er stehen blieb und die Augen zu Schlitzen verengte. Ein lautes Knurren entfuhr ihm, denn seine Nase wackelte unruhig hin und her, Elsu witterte, er witterte Fremde, sogar Wölfe. Sein Körper ging in Angriffstellung.

Sie waren nicht weit, das ahnte er, doch seine Ohren und seine Augen verweigerten den angebrachten Dienst und vernahmen keinerlei Störungen, er fühlte sich in jenem Moment tot und verlassen, er war nicht mehr derselbe, wenn er wusste, dass dort etwas war, aber er nicht wusste, wo und wer, wenn er Dinge und Sachen, Ausmaße und Unfälle nur erahnen konnte. Es machte ihn nahezu verrückt in bestimmten Sinnen eingeschränkt zu sein.
Der graue Rüde senkte die Schnauze zum Waldboden und setzte sich langsam wieder in Bewegung, die Schnauze hielt er weiterhin unten, die Augen hatte er halb geschlossen, sein Körper war angespannt.

Elsu hatte keine Angst, nein, die hatte er nie, er war bereit zu kämpfen, er freute sich sogar richtig darauf, das hatte er lange nicht mehr getan, er musste sich wieder entlasten und der Welt zeigen, wie gut er den anderen durch seine geschärften Sinne im Voraus war. Überlegen nannte man diese Form von Kampf wohl, allerdings vom Kopf her überlegen.
Der Rüde war stark und sicherlich gut bemuskelt, eine Kampfmaschine, wenn man so wollte, doch er kämpfte nie mit der körperlichen Kraft, mit den Muskeln und den Zähnen, nein, er beharrte auf seine seelische Kraft, und diese, diese war groß genug.

Der gewaltige Körper machte einen Satz und tauchte mit einer fließenden Bewegung aus dem Wald auf, er hatte keinerlei Schaden genommen, nein, er war geradezu unversehrt, ein Abbild seiner Selbst.
Ohne jede Scheu, ohne jede Furcht ging er auf das Rudel am Waldrand zu, nicht allzu weit, nur ein Stück, sie würden ihn bemerken, da war er sich sicher, so naiv konnten auch diese Wölfe nicht sein, dass sie denken könnten, er würde nur winken und dann wieder lächelnd verschwinden.
Elsu war alt genug um Wölfe zu mustern und zu kennen, und er war froh, dass seine Sinne nun wieder vollständig da waren und er seinen Blick schärfen konnte, um jeden einzelnen von ihnen zu untersuchen. Seine Ohren waren hart nach vorne gerichtet, er würde alles hören.
Stark grub er seine Krallen in den Boden ein, es gab ein kaum hörbares, malmendes Geräusch, Elsu war da, er war angekommen, er war nicht der Tod höchst persönlich, nein wohl eher derjenige, der den Tod vorbereitete.

[läuft los / erscheint dem Rudel /beobachtet]
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Fr 30 Apr 2010 - 18:29

Alaska musste sich konzentrieren. Um sie herum wirbelte der Schnee und die tödlichen Hufe verfehlten sie mit jedem ausschlagenden Tritt bloß um Haaresbreite. Doch Shenna und Sano hatten sie bereits eingeholt und befandensich gleic der Alpha im Gewimmel der panischen und aufgeschreckten Herde. Wieder duckte sie den Kopf zur Seite, um einem Bullen auszuweichen. Das Spiel war gefährlich, lebensnotwendig, jedoch unter diesen Konditionen fast schon unzumutbar. Die Tiere hatten Angst, sie hatten keine Kontrolle mehr über ihre Handlungen und traten wahrlos um sich herum. Während Alaska mit weit aufgerissenen Augen im Zickzack durch den Wald von Beinen und Schnee schnellte, suchte sie nach den Umrissen Momalas und Kárs. Doch schon schoss der schwarze Blitz von Conversano an ihr vorbei und nur wenige Sekunden später sah sie das sandfarbene Fell des Pumas hinter eine Schneewolke aufblitzen. Erleichtert atmete sie auf, doch gab es keine Zeit auszuharren, ein Körper prallte gegen ihre Flanke und sie sprang gerade noch rechtzeitig zur Seite, um nicht unter einem Karibu begraben zu werden.

Ich muss besser aufpassen! Da vorne ist Shenna!

Gehetzt drehte sie sich in einem Sprung und landete fast bis zum Bauch im lockeren Weiß. Doch die schrille Stimme der Beta, die über eine Verletzung Momalas kündete wies ihr den Weg. Mit einigen Sprüngen war sie neben der Schwarzen und drängte sie aus der aufgescheuchten Herde heraus, bis beide außerhalb der Gefahr mit kräftig pumpenden Lungen zum stehen kamen. Alaskas Augen zeugten von Angst, Angst um Momala. Die Zunge hing ihr aus dem hechelnden Fang, doch waren ihre Augen panisch, was den verspielten Eindruck sogleich wieder zerstörte. Wieder und wieder schluckte sie und suche Momala im Schnee. Zuerst war ihr Gehör noch zugedröhnt von dem prasselnden Geräusch der Hufe, die auf den Boden einhämmerten, doch jeh weiter sich die Herde nun entfernte, desdo mehr ebbte dieses Dröhnen ab und sie konnte sich wieder sensibilisieren. Erneut atmete sie tief ein, dann hatte sie ihren Puls wieder heruntergefahren und schloss den Fang, als sie Shenna in die Augen sah.

"Ich sehe ihn ni - Da vorne!"

Ihre Ohren waren nun binnen Sekunden nach vorne geschnellt und die wachsamen Augen fixierten einen ganz bestimmten Punkt, einen Strauch, von dem sich ein schwarzer Körper auf sie zu bewegte. Conversano, welcher unschwer zu erkennen war, schleifte etwas hinter sich her, etwas, das eine platte, Teils rote Spur auf dem so reinen und jungfräulichen Schnee hinterließ. Es gab keinen Zweifel, dass dieser weiße, große Körper Momala angehörte und mit einem winselnden Geräusch stellte die Alpha fest, dass Shenna die Wahrheit gesagt hatte. Momala war verletzt und zu ihrem allen Verdruss auch noch Ohnmächtig.
Eilig setzte sie sich in Bewegung, sah sich kurz nach Eleazar um. Den Fremden hatte sie schon wieder verdrängt, die Angst um Momala war größer als die Angst, vor einem einzelnen Eindringling. Wo sie soch eigentlich genau wusste, dass eine einzige kleine Made das ganze Ökosystem aus der Bahn werfen konnte...
Binnen einiger Galloppsprünge war sie bei dem Paar, blickte Sano an. Sein Ausdruck zeugte von Abscheu, scheinbar Ekel vor dem ehemaligen Alpha. Doch er würde ihn nicht töten, nein, das würde er nicht. Alaska wand sich ab und besah sich Momala genauer. Sie drückte ihre Schnauzenspitze in sein weiches, an einigen Stellen butgetränktes Fell und trat dann einen Schritt zurück. Sie konnten nichts machen, als zu warten, dass er wieder erwachte, sollte er es nicht tun, würden sie ihn erlösen müssen. Angespannt setzte sie sich hin und drehte sie wartenden Augen zu Sano.

"Es war so dumm von ihm... ich hoffe er wacht wieder auf. Du hast eine sehr gute Arbeit geleistet, Conversano. Du hast Kár und ihn gerettet. Als Neuankömmling kann ich dein Verhalten schon lange nicht mehr werten."

Und gleich frag ich ihn, ob er mit mir zu Abend essen will... Sein Blick. Hätte er Momala getötet, wenn wir nicht gekommen wären? Was ist damals passiert...

Und so sah sie ihm in die Augen, diese blauen, kalten Augen. Irgendwo dort war noch der alte Sano... Alaska lauschte Momalas Atem und suchte den Rhythmus darin. Er musste einfach aufwachen! Er würde aufwachen... Ganz bestimmt.

[Drängt Shenna aus der herde, die verschwindet, antwortet ihr, bemerkt sano und moma, läuft zu ihnen, redet mit Sano]

_________________________________________________________________________


Alsbald stieg empor und verbreitete sich um mich her der Friede und das Wissen, das über alle Beweisgründe der Welt hinausgeht,
Und ich weiß, daß die Hand Gottes die Versicherung der meinigen ist,
Und ich weiß, daß der Geist Gottes der Bruder des meinigen ist,
Und daß alle Männer, die je geboren, auch meine Brüder sind, und alle Frauen meine Schwestern und Geliebten ...
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Fr 30 Apr 2010 - 18:44

(Es gibt das Wort ALPHERA nicht! geändert)

Leyla lächelte Naadir an. Ja. Sie konnte nicht so aussehen wie eine ehrenwerte Alpha. Nein. Das, konnte nur Alaska. Leyla lächelte den Rüden an und sah dann Sakari neben sich auftauche. Sie sah sie mit einem strengen, starfendem blick an aber musste auch schmunzeln. Diese Fähe hatte echt ihren eigenen sinn. Leyla lächelte Naadir noch einmal an und drehte sich dann in richtung Rudel. Sie witterte schon wieder einen neuen Wolf. Doch bei diesem Wolf hatte Leyla ein ungutes Gefühl. Sie sah zu Naadir.

"Also Naadir und Sakari, ich habe das gefühl das ich zum Rudel zurückmuss. Bleibt hinter mir. Und Naadir? Herzlich willkommen vorerst würde ich sagen. Und ich bin Delta. Also wenn du fragen hast ich bin da!"

Leyla lächelte noch einmal und fiel dann in einen schnellen Lauf. Sie preschte nur so über das Laub. Als sie dann beim Rudel angekommen war witterte sie nun stark einen Wolf. Er musste hier ganz in der Nähe sein. Sie lief auf einen Busch zu und gab Sakari und Naadir ein zeichen das sie stehen bleiben mussten. Leyla lief auf den Busch zu und sah dahinter. Fehl Anzeige. Sie stöhnte. Sie hasste versteckspiele!

"Komm doch mal raus! Wir tuhen nichts!"

murmelte Leyla laut. Dann sah sie zum Rudel und setzte sich mit dem Rudel wieder in Bewegung. Sie äugte ihre umgebung genau und fiel in einen zügigen trab. Sie sah zum Rudel. Sie hatte irgendwie ein ungutes Gefühl. Das gefühl, das jemand ganz nah war. Und sie beobachtete. Aber nicht mit guten absichten...

[geht zurück zum Rudel/sucht den fremden/hat ein ungutes Gefühl]
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Fr 30 Apr 2010 - 18:56

Kaya schnupperte. Sie hatte das Gefühl irgendetwas wäre hier. Irgendetwas, dass sie beunruhigte, und auch in gewisser Weise beängstigte. Sie sah zu Leyla. Sie sah ebenso wie sie selbst besorgt aus, und hatte auch schon versucht den Fremden zu finden. Sie freute sich sehr für Leyla dass Alaska ihr so sehr vertraut hatte, dass sie ihr die Aufsicht anvertraute. Doch sie konnte nur zustimmen, dass die warmherzige Fähe mehr als gut geeignet für diesen Job war. Leyla war in der Langen Zeit in der sie nun schon im Rudel war wie eine Schwester für sie geworden. Sie wusste dass sie selbst in letzter Zeit ihre Aufgaben als Jota-Fähe, sowie auch ihre Aufgaben als Freundin für ihre Rudelmitglieder sehr vernachlässigt hatte. Sie hatte sehr viel darüber nachgedacht, was sie wollte, und hatte sich völlig zurückgezogen. Sie konnte verstehen dass das nicht fair ihren Rudelmitgliedern gegenüber gewesen war, und diese natürlich ein wenig genervt sein könnten.

Sie schnupperte wieder, und kriegte Angst um ihr Rudel. Jetzt war es Zeit, sich wieder am realen Leben zu beteiligen, und nicht nur im Hintergrund herumzustehen. Sie ging auf Leyla zu, und lächelte teils freundlich, teils besorgt, und auch teils entschuldigend.
Sie flüsterte :

Hey, kann ich dir irgendwie helfen ? Naja, blöde Frage, ich stehe dir hier einfach zur Seite.

Sie lächelte, und hoffte ihre Freundin würde ihr noch eine Chance geben.

( macht sich gedanken über ihr Verhalten / steht bei Leyla )
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Fr 30 Apr 2010 - 19:13

(Kaya schatzi?? Wir laufen nicht stehen!!! Smile )

Leyla sah dankbar zu Kaya. Sie fühlte sich nicht so gut. Sie war müde und besorgt um das Rudel und um Incha. Wenn er jetzt immer so abweisend sein würde. Das wäre schrecklich. Ley sah zu Kaya und stupste sie freundschaftlich an. Kaya sollte sich jetzt nicht um sie kümmern. Sie sollte sich um das Rudel kümmern. Ley sah zu Incha der noch immer teilnahmslos hinten hinterm Rudel herlief. Sie lächelte müde und schüttelte den Kopf. Lange konnte sie das mit Incha nicht mehr ertragen. Das war wirklich nicht der Rüde den sie über alles liebte. Das war auf keinem Fall der Rüde. Doch Leyla wollte ihn nicht aufgeben. Sie fiel in einen langsamen schritt. Sie konnte nicht mehr. So müde war sie. Sie trottete langsam den Weg entlang richtung waldrand. Mit hängendem Kopf sah sie nicht gerade sehr stark und Lebensfreudig aus die sie sonst war. Doch jetzt hatte sie niemanden. Alaska war auf der Jagd. Und im moment war Alaska die einzige. EINZIGE! Der sie jetzt ihr Herz ausschütten wollte. Und das brauchte sie jetzt. Sie merkte das das Rudel auch relativ müde war. Eine Pause würde jetzt nicht schaden. Leyla sah bittend zu Kaya. Sie lächelte. Dann rief sie ins Rudel:

"Alle mal herhören. Ich gehe kurz zu Alaska. Hören wies läuft. Kaya? Du passt auf das Rudel auf. Ich bin gleich wieder da."

Leyla lief zu Alaska. Sie brauchte jetzt ihre beste Freundin. Und das war Alaska. Sie lief zu ihr. Immer ihrer Fährte nach. Als sie bei ihr ankam blieb sie in einiger entferunf stehen. Sie hustete einmal nicht um aufmerksamkeit zu bekommen sondern einfach weil sie husten musste. Sie stand dort mit hängendem kopf und wartete darauf, hoffte darauf das Alaska zu ihr kam und ihr liebe und zuneigung schenkte...

[ist total traurig und müde/braucht Alaska dringend]
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Kapitel 5/ Ein harter Winter

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